Was bedeutete es für Menschen mit einer Behinderung in der ehemaligen DDR aufzuwachsen und zu leben? Das gesetzlich verankerte Gleichheitsversprechen des Sozialismus galt für alle Bürger:innen. Doch gelebte Realität und das Ideal im „Arbeiter- und Bauernstaat“ waren hingegen etwas Anderes. Wie weit lagen Wunsch und Wirklichkeit auseinander? Wie stand es um die politisch-gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung und welche Rolle spielte wiederum Behinderung in Politik und Öffentlichkeit? Und welche Veränderungen erwarteten behinderte Menschen nach dem Mauerfall?
Die Veranstaltung wird in die Deutsche Gebärdensprache übertragen.
Es diskutieren:- Christel Jung, Zeitzeugin
- Dr. Ulrike Winkler, Politikwissenschaftlerin und Historikerin
- André Nowak, Stellvertretender Vorsitzender, ABiD-Institut Behinderung & Partizipation e.V. (IB&P)
Moderation: Hans-Reiner-Bönning, Journalist