Sieben Kurzfilme erinnern an den Porajmos, den Völkermord an Roma* und Sinti* während des Zweiten Weltkriegs, und veranschaulichen die Geschichten von Überlebenden und Ermordeten durch facettenreich animierte Bilder. Es sind sieben Geschichten und Schicksale, die von Tod und Verlust erzählen, aber auch von Widerstand, Zusammenhalt, Selbstbehauptung und dem Zurückfinden ins Leben.
Jeder Film ist individuell und detailreich gestaltet. Die Zeichnungen, Collagen und Archivmaterialien erzeugen so Bilder gegen das Vergessen. »Das zweite Mal sterben Menschen, wenn man sie vergisst« heißt es im titelgebenden Kurzfilm. Doch diese Filme rufen in Erinnerung und machen Geschichte greifbar und lebendig.
Zum Gespräch begrüßen wir den Regisseur Hamze Bytyçi (angefragt) und weitere Gäste.