Islamismus kann Gewalt begünstigen und befördern, allerdings ist oft keineswegs eindeutig, ab wann ein bestimmtes Verhalten oder eine Aussage tatsächlich islamistisch motiviert ist. Die Schwierigkeit, mit diesen „Grauzonen“ umzugehen, spiegelt sich auch in der Jugend- und Bildungsarbeit. In dieser Veranstaltung werden die Ergebnisse des aktuellen Islamismus-Monitors der Senatsverwaltung für Inneres und Sport sowie Angebote und Erfahrungen aus dem Landesprogramm Radikalisierungsprävention, der politischen Bildung und der zivilgesellschaftlichen Präventionspraxis vorgestellt.
Die Veranstaltung richtet sich an Fachkräfte in Schule und Jugendarbeit. Impulse von Felix Bächlin (Senatsverwaltung für Inneres und Sport), Gülçin Dehnel (Landeskommission Berlin gegen Gewalt, Senatsverwaltung für Inneres und Sport), Reinhard Fischer (Berliner Landeszentrale für politische Bildung) und Canan Korucu (ufuq.de)führen in die Diskussion ein.