Frauenrechte in der Wohnungskrise? Zwischen Wohnungsverlust, Gewalt und Obdachlosigkeit

Tagung

Wohnungsverlust und Wohnungslosigkeit von Frauen entstehen häufig im Zusammenspiel von steigenden Mieten, prekären Einkommen, Trennung, Gewalt und fehlenden Schutz- und Unterstützungsangeboten. Besonders betroffen sind Frauen mit Gewalterfahrungen, Alleinerziehende, Frauen mit Fluchtgeschichte sowie Frauen mit psychischen Belastungen oder Suchtproblematiken. Der Fachtag nimmt diese Zusammenhänge in den Blick und diskutiert, wie Zwangsräumungen verhindert, Schutzlücken geschlossen und Wohnraum für Frauen in Berlin langfristig gesichert werden können.

Fachimpulse von Prof. Dr. Francis Seeck und Dr. Andrej Holm beleuchten aktuelle Entwicklungen auf dem Berliner Wohnungsmarkt, strukturelle Ursachen von Wohnungslosigkeit sowie geschlechtsspezifische Risiken des Wohnungsverlustes.

In praxisorientierten Workshops werden konkrete Herausforderungen und Unterstützungsansätze aus den Bereichen Gewaltschutz, Suchthilfe, Wohnungsnotfallhilfe und soziale Sicherung diskutiert.

Ein Panel mit Berliner Abgeordneten thematisiert politische Handlungsmöglichkeiten zur Prävention von Wohnungslosigkeit, zur Sicherung bezahlbaren Wohnraums und zum Ausbau bedarfsgerechter Hilfs- und Schutzstrukturen für Frauen.

Eingeladen sind Fachkräfte aus Sozialer Arbeit, Wohnungsnotfallhilfe, Gleichstellung, Jugendhilfe, Gesundheit, Verwaltung, Politik und Zivilgesellschaft.

Weitere Informationen zum Programm folgen.

  • Kooperationspartner:

    Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte des Bezirksamts Spandau und Frauenbeirat Spandau

  • Datum:

    Donnerstag, 3. September 2026

  • Zeit:

    09.30–15.30 Uhr

  • Ort:

    ZAK – Zentrum für Aktuelle Kunst / Zitadelle Spandau, Am Juliusturm 64, 13599 Berlin / Stadtplan

  • Entgelt:

    Die Teilnahme ist entgeltfrei.

  • Anmeldung:

    Melden Sie sich bitte online an.

  • iCalendar:

  • Ansprechperson:

    Melike B. Ҫınar, E-Mail, Telefon (030) 90249 3058

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