Das Spiel der starken Männer – Wie die Fußball-WM den Nationalismus stärkt

Diskussion

Donald Trump zeigt sich mit Messi und Ronaldo im Weißen Haus, er besucht Fußballspiele, Rennstrecken, Kampfsportevents. Im Sport kann sich der US-Präsident volksnah geben, während seine Militäroperationen in Venezuela und im Iran Kritik hervorrufen. Auch die Fußball-WM 2026 bietet Trump eine Bühne. Sein Partner: Gianni Infantino. Der Fifa-Präsident hat Trump den „Peace Prize“ verliehen und wurde in dessen Friedensrat berufen.
Trump und die Fifa bilden ein Bündnis, das an eine globale Entwicklung anknüpft. Seit Jahren nutzen Staatschefs den Fußball für Nationalismus. Der serbische Präsident Vučić setzt bei Demonstrationen auf die Unterstützung von Hooligans. Der türkische Präsident Erdoğan lässt Stadien in Regionen errichten, in denen seine Partei beliebt ist. Und Saudi-Arabien treibt mit der WM 2034 die Transformation voran.
Wie verstärkt der Fußball Nationalismen und was bleibt vom schönen Spiel, wenn das Stadion zur Bühne der Mächtigen wird?

Ronny Blaschke, 44, ist als Buchautor und Journalist auf politische Themen im Fußball spezialisiert, er arbeitet unter anderem für den Deutschlandfunk, die Süddeutsche Zeitung und Die Zeit. Für seine Arbeit wurde er mehrfach ausgezeichnet.
Mit einem Impulsvortrag zeigt er, wie Fußball Nationalismus stärkt und was uns bei der WM 2026 erwartet. Anschließend diskutiert er mit dem Publikum.
Zum Ausklang verschaffen wir uns spielerisch einen Überblick darüber, wie es um Demokratie und Menschenrechte in den 48 Ländern bestellt ist, die bei der Fußball Weltmeisterschaft dabei sind.

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