Das wissenschaftliche Open-Access- präsentiert sich ab sofort in einem neuen Design. Der Zugang zu aktueller Forschung über die digitale Gesellschaft soll so leichter fallen. Im Journal werden seit 2021 begutachtete Forschungsbeiträge aus inter- und transdisziplinären Perspektiven veröffentlicht.
Wie verändert Künstliche Intelligenz die Nachrichtennutzung? Welche Auswirkungen haben digitale Plattformen auf Arbeitsbedingungen? Und wie gelingt ein freier Zugang zu wissenschaftlichem Wissen? Mit diesen und anderen Fragen beschäftigen sich die Beiträge des Weizenbaum Journal of the Digital Society (WJDS).
Wie das Weizenbaum-Institut gestern mitteilte, bietet die überarbeitete Journal-Website wjds.weizenbaum-institut.de eine klarere Struktur, verbesserte Nutzerführung und eine zeitgemäße Darstellung wissenschaftlicher Inhalte. Lesende könnten Forschungsergebnisse aus unterschiedlichen Disziplinen nun noch einfacher entdecken und nutzen.
Zeitgleich mit dem Relaunch sind neue wissenschaftliche Beiträge erschienen. Sie befassen sich unter anderem mit generativer Künstlicher Intelligenz und Nachrichtennutzung, Diamond Open Access, neuen Arbeitsformen in Coworking-Spaces, der industriellen Digitalisierung in China sowie Geschlechterdimensionen in der Human-Computer-Interaction.
Auch aktuelle gesellschaftliche Debatten finden im Journal ihren Platz: In der Rubrik »Voices for the Networked Society« diskutieren Autorinnen und Autoren Fragen der KI-Regulierung sowie Arbeitsbedingungen und Subunternehmer-Praktiken in der digitalen Plattformökonomie.
»Digitale Technologien verändern Gesellschaft, Wirtschaft und Politik tiefgreifend. Mit dem Weizenbaum Journal schaffen wir einen frei zugänglichen Ort für wissenschaftliche Analysen und gesellschaftliche Debatten über diese Entwicklungen«, sagt Prof. Martin Emmer, Herausgeber des WJDS.