Berliner Bezirke machen Geschichte sichtbar: Gemeinsame Reihe zu lesbischer* Kultur startet im April

Die Bezirksämter Lichtenberg, Marzahn-Hellersdorf, Mitte, Pankow, Tempelhof-Schöneberg und Treptow-Köpenick rücken lesbisches* Leben und FLINTA*-Projekte in den Fokus der Stadtöffentlichkeit.

In einer Kooperation möchten die bezirklichen Queer- und Gleichstellungsbeauftragten gemeinsam mit lokalen Akteur*innen und Projekten ab dem 23.04.2026 lesbische* Berliner Kultur in den verschiedensten Kiezen in den Mittelpunkt stellen.

Lesbisches* Leben ist gesellschaftlich kaum sichtbar, zugleich sexualisiert und politisch aufgeladen. Dabei geraten die tatsächlichen Anliegen und Bedürfnisse häufig aus dem Blick. Lesbische* Sichtbarkeit ist jedoch eine strukturell verankerte Aufgabe der gesamten Gesellschaft, die gezielte Förderung und die Anerkennung lesbischen* Lebens einschließt.

„Der Blick auf die queere Berliner Stadtgeschichte ist noch immer stark cis-männlich geprägt. Dabei blickt die Community auf eine lange lesbische* Geschichte und vielfältige, sich immer neu erfindende Kultur in Berlin zurück. Nicht nur im Regenbogenkiez gibt es spannende Geschichte zu erzählen, sondern auch über Bezirksgrenzen hinweg. Die Queerbeauftragten der Berliner Bezirke möchten diese Vielfalt sichtbar machen“, so Queerbeauftragte*r von Tempelhof-Schöneberg Kai Münch.

„Es gibt so viele wertvolle Geschichten und Erinnerungen aus der FLINTA* Community (Queere Frauen, Lesben*, inter*, nicht-binär*, trans und agender Menschen), die in den Kiezen Berlins eingebettet sind und die uns helfen, das queer-politische Erbe der Stadt zu verstehen – von den frühen feministischen Bewegungen, über die Lesben*bewegung in der DDR bis hin zu den diversen queeren FLINTA* Clubs, Kollektiven und Projekten, die Berlin in den letzten Jahrzehnten geprägt haben.“, so Queerbeauftragte aus Pankow, Jenny Bluhm.

Diese Reihe gibt uns die Gelegenheit, die Diversität innerhalb der lesbischen* Community zu zelebrieren und gleichzeitig auf die Diskriminierungen hinzuweisen, mit denen Frauen* liebende Menschen noch immer täglich kämpfen.

Überblick über die geplanten stadtweiten Veranstaltungen

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