Senat unterstützt Maßnahmen zur Förderung queeren Lebens in den Bezirken

Die Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung (SenASGIVA) ruft Vereine, Träger, Institutionen, Akteur:innen und Ehrenamtliche auf, sich mit Projektvorschlägen und Veranstaltungen für das diesjährige Bezirksförderprogramm »Queeres Leben in den Bezirken« zu bewerben. Insgesamt 250.000 Euro stehen für Projekte und Aktionen in zwei Schwerpunkten zur Verfügung.

Förderschwerpunkt 1: Magnus Hirschfeld Tag – Berlin schützt den Regenbogen

Gesamtsumme: 50.0000 Euro Zeitraum: 1. Mai 2026 bis 31. Mai 2026 Förderung und Finanzierung von Veranstaltungen und Aktionen zum landesweiten Magnus Hirschfeld Tag 2026 »Berlin schützt den Regenbogen« mit einem oder mehreren dieser Themen:
  • Bedeutung von Magnus Hirschfeld für die queere Emanzipationsgeschichte
  • Auseinandersetzung mit den Rollen und Biografien seiner Wegbegleiter:innen
  • Kritische Auseinandersetzung mit Magnus Hirschfeld selbst
  • Schaffung von Dialogräumen und Formaten zu den Themen Solidarität, Zusammenhalt, gemeinsames Eintreten für die Grundrechte von queeren Menschen sowie dem gemeinsamen Kampf von feministischem Aktivisten:innen, BIPOC und anderen marginalisierten Gruppen.

Förderfähig sind auch Projekte, Veranstaltungen und/oder Maßnahmen, die von zwei oder mehreren Bezirken in Kooperation durchgeführt werden.

Förderschwerpunkt 2: Queeres Leben in den Bezirken stärken

Gesamtsumme: 200.000 Euro Zeitraum: 1. März 2026 bis 31. Dezember 2026 Die Mittel sollen sachgebunden für eines oder mehrere der folgenden Förderziele verwendet werden:
  • Stärkung und Förderung von queeren Projekten in bezirklichen Randlagen oder in Kiezen mit fragiler queerer Infrastruktur.
  • Förderung von bestehenden Projekten, Beratungsangeboten und Treffpunkten in Kiezen mit fragiler queerer Infrastruktur.
  • Förderung / Stärkung von intersektional arbeitenden queeren Projekten aus den Bereichen Jugendarbeit, Arbeit für alte und ältere LSBTIQ+, Empowerment von queeren BIPoC, Juden:Jüdinnen, Sinti:zze und Rom:nja, Menschen mit Behinderungen und weiteren mehrfachmarginalisierten Gruppen aus den LSBTIQ+ Communitys.
  • Förderung und Unterstützung von queeren Gruppen und Initiativen mit noch fragilen oder nichtexistierenden Organisationsstrukturen in bezirklichen Randlagen oder in Kiezen mit fragiler queerer Infrastruktur.
  • Förderung der eigenen bezirklichen queeren Infrastruktur in bezirklichen Randlagen zur Verbesserung der bezirklichen Regenbogenkompetenz.

Gefördert werden auch Projekte, Veranstaltungen und Maßnahmen, die zwei oder mehrere Bezirke in Kooperation durchführen.

Die Mittel aus beiden Förderschwerpunkten müssen bis zum 1. Dezember 2026 ausgegeben werden.

Bis zum 15. Februar 2026 können bei den hier genannten Bezirken Projektvorschläge für beide Förderprogramme eingereicht werden:

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