Die Landeskommission Berlin gegen Gewalt führt eine Online-Befragung zu Gewalterfahrungen von Jugendlichen in Berlin durch. Mit den Antworten soll erhoben werden, welche Gewalt erlebt oder beobachtet wird und was sich ändern muss, damit sich alle sicherer fühlen.
Hier der Link zur Befragung:
https://survey.lamapoll.de/Dunkelfeldstudie
Die IMAP GmbH wurde von der Landeskommission Berlin gegen Gewalt mit der Durchführung einer Dunkelfeldstudie zu Gewalterfahrungen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Berlin beauftragt.
Ziel der Studie ist es, ein genaueres Bild davon zu bekommen, wie es jungen Menschen in Berlin im Alltag – in Schule, Freizeit und Sozialraum – geht, welche Formen von Gewalt sie erleben oder beobachten und was sich verändern muss, damit sie sich sicherer fühlen können. Die Rahmenbedingungen der Befragung:- Die Teilnahme richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene in Berlin (z. B. Schülerinnen und Schüler, Auszubildende, junge Menschen in Jugendfreizeiteinrichtungen).
- Eine Teilnahme ist bis 30. Januar 2026 möglich.
- Die Befragung wird online über ein datenschutzkonformes Umfragetool durchgeführt.
- Die Bearbeitung des Fragebogens dauert etwa 15 Minuten.
- Die Teilnahme ist freiwillig und anonym. Es werden keine Namen abgefragt; Eltern, Lehrkräfte, Erzieherinnen und Erzieher oder andere Personen können nicht nachvollziehen, wer was geantwortet hat.
- Die Antworten fließen in eine wissenschaftliche Gesamtauswertung ein und werden ausschließlich in zusammengefasster Form berichtet. Einzelne Personen sind daraus nicht erkennbar.
- Im Fragebogen wird transparent darauf hingewiesen, dass es um Gewalterfahrungen im Alltag geht; also auch um belastende Themen. Die jungen Menschen werden ermutigt, Pausen zu machen oder die Befragung abzubrechen, wenn ihnen etwas zu viel wird.
- Im Fragebogen sind konkrete Beratungsstellen und Hilfsangebote in Berlin genannt, an die sich Jugendliche wenden können, wenn sie Unterstützung brauchen.
Die Ergebnisse der Studie werden von IMAP wissenschaftlich ausgewertet und fließen in die Weiterentwicklung der Berliner Gewaltprävention ein – etwa in Schulen, Jugendzentren und andere Angebote für junge Menschen. Auf diese Weise tragen die Rückmeldungen der Jugendlichen dazu bei, Maßnahmen passgenauer und wirksamer zu gestalten.
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