Die öffentliche Debatte über Politikverdrossenheit, Populismus oder fehlende Repräsentation richtet ihren Blick häufig auf Ostdeutschland. Tatsächlich aber sind diese Erscheinungen längst Teil der gesamtdeutschen Realität und in den meisten Demokratien weltweit zu beobachten. Aus Anlass des Internationalen Tages der Demokratie am 15. September lädt die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur dazu ein, die vielschichtigen Ursachen von Unzufriedenheit, Repräsentationskrisen und gesellschaftlicher Polarisierung in den Blick zu nehmen. Zugleich soll zur Diskussion gestellt werden, wie Vertrauen in demokratische Institutionen gestärkt und neue Formen politischer Teilhabe geschaffen werden können.
Es diskutieren Albrecht von Lucke, Journalist aus Berlin, und Linda Teuteberg, stellvertretende Vorsitzende des Vereins Gegen Vergessen – Für Demokratie e. V. und Bundestagsabgeordnete a.D. Die Moderation übernimmt die Journalistin Blanka Weber.
Die Veranstaltung findet am 11. September 2025 von 18 bis 20 Uhr in der Kronenstraße 5 in Berlin statt. Zusätzlich wird sie live auf dem YouTube-Kanal der Bundesstiftung und ist dort auch im Nachgang abrufbar.