Für seinen Dokumentarfilm »Putins Kanonenfutter – Wie Ausländer an die Front gelockt werden« hat ZDF-Reporter Arndt Ginzel in der Ukraine, in Kenia und Indien recherchiert.
Russland rekrutiert für seinen Krieg in der Ukraine neue Soldaten auch im Ausland – manchmal mit sehr fragwürdigen Mitteln. »Die Spur«-Doku zeigt, wie vermehrt Männer aus dem Ausland in russische Uniformen geraten – aus Kenia, Indien, Nepal, Sri Lanka, Kuba oder Zentralasien. Manche werden mit Geld gelockt, andere mit Arbeits- oder Studienversprechen. Nach ukrainischen Angaben sollen mehr als 18.000 ausländische Kämpfer auf russischer Seite im Einsatz sein. ZDF-Reporter Arndt Ginzel spricht mit Angehörigen gefallener ausländischer Soldaten, mit Überlebenden und ukrainischen Ermittlern und deckt in seiner Spurensuche auf, wie Russland die wirtschaftliche Not in ärmeren Ländern ausnutzt und mithilfe dubioser Vermittler »Kanonenfutter« für seinen Krieg gegen die Ukraine rekrutiert.
Der Film ist morgen um 23.30 Uhr im ZDF zu sehen und steht bereits jetzt unter zfd.de zum Abruf bereit.