Was ist eigentlich Dissidenz? Ausstellung zur Geschichte von Protest und Widerstand im östlichen Europa

Was bedeutet Dissidenz? Welche Formen von Protest und Widerstand entwickelten Menschen im östlichen Europa während der Staatssozialismen der 1960er bis 1980er Jahre? Und welche Bedeutung haben diese Erfahrungen für unsere Gegenwart? Diesen Fragen widmet sich die gemeinsame Ausstellung »Was ist eigentlich Dissidenz?« des Leibniz-Zentrums für Literatur- und Kulturforschung (ZfL) und des Leibniz-Instituts für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO).

Die Ausstellung bietet Einblicke in Protestbewegungen, oppositionelle Netzwerke und individuelle Formen des Widerstands, wobei der Fokus auf Ländern des östlichen Europa liegt. Insgesamt neun Roll-Ups widmen sich historischen Ereignissen, Akteur:innen und Themen, die die Geschichte der Dissidenz geprägt haben. Über die Projekt-Webseite lädt die Ausstellung dazu ein, eigene Eindrücke einzubringen und historische Erfahrungen zu diskutieren. Beiträge werden auf einer digitalen Wand veröffentlicht und erweitern die Ausstellung um gegenwärtige Perspektiven auf Dissidenz, Freiheit und gesellschaftlichen Widerspruch.

»Dissidenz ist kein abgeschlossener historischer Begriff. Die Ausstellung möchte zeigen, wie vielfältig Formen von Kritik, Protest und Widerstand im östlichen Europa waren – und zugleich dazu anregen, über heutige gesellschaftliche Debatten nachzudenken«, so die Kurator:innen der Ausstellung.

Aktuell wird die Poster-Ausstellung in Berlin in den Fenstern der Bibliothek des ZfL gezeigt (noch bis zum 5. Juli 2026).

Die Posterausstellung kann kostenfrei ausgeliehen werden. Sie umfasst neun flexibel einsetzbare Roll-Ups und eignet sich für Bibliotheken, Bildungseinrichtungen, Kulturorte und öffentliche Einrichtungen. Das GWZO übernimmt ggf. Versand- und Portokosten. Eine Präsentation ist ab einer Laufzeit von drei Wochen möglich.

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