Geschichtspodcast »Eine Stunde History« feiert 10. Geburtstag und sortiert sich neu

»Eine Stunde History« ist einer der ältesten Podcasts von Deutschlandfunk – und laut Senderangaben einer der erfolgreichsten. Ausführlich widmen sich die Moderatoren Steffi Orbach und Markus Dichmann gemeinsam mit dem Host Matthias von Hellfeld in jeder Folge einem historischen Ereignis. Zum 10. Jubiläum richtet das Podcast-Team »Eine Stunde History« neu aus.

Die kommenden 100 Folgen erzählen Geschichte chronologisch. Damit reagieren die Podcast-Macher auf Rückmeldungen aus der Community. Diese fand es schon mal herausfordernd, wenn es in einer Woche um die Gründung des ersten deutschen Gymnasiums im 16. Jahrhundert geht und in der Folgewoche um den letzten Mord der RAF 1991.

Nun heißt es: »Eine Stunde History – Jetzt mal der Reihe nach. In 100 Folgen vom Anfang bis jetzt«. Die erste Episode setzt naturgemäß früh an: in der südfranzösischen Chauvet-Höhle, wo moderne Menschen vor 30.000 Jahren die Wände mit Pferden und Wollnashörnern bemalten. Dann zieht der Podcast weiter zur Hochkultur der Sumerer im Zweistromland und spaziert Woche für Woche weiter bis in die europäische Gegenwart.

Dem Podcast-Team ist klar: »In 100 Folgen können wir nicht die komplette Menschheitsgeschichte erzählen. Deshalb grenzen wir ein: Wir möchten herausfinden, warum wir heute hier, in der Mitte Europas, so leben, wie wir leben.« Die Abonnent:innen erfahren über zwei Jahre hinweg, wie Landkarten, Gesetze, Sprachen und auch Katastrophen in Europa entstanden sind. Um zu verstehen, was das Gestern mit dem Heute zu tun hat.

Ab heute gibt es jeden Freitag eine neue Folge in der Deutschlandfunk-App und überall, wo es Podcasts gibt
Jeden Montag um 21.00 Uhr ist die aktuelle Folge im Programm von Deutschlandfunk Nova zu hören.

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