Kampf der Geheimhaltung – Radiofeature über Julian Assange, WikiLeaks und die Pressefreiheit

Mit dem Versprechen radikaler Transparenz gründet der australische Hacker, Journalist und Verleger Julian Assange vor 20 Jahren WikiLeaks, eine Plattform, auf der vertrauliche Dokumente, Videos und Fotos anonym veröffentlich werden können. So zum Beispiel 2010 geheime Militärdokumente. Assange, von den USA der Spionage und des Geheimnisverrats angeklagt, bekommt als politischer Flüchtling Asyl in der ecuadorianischen Botschaft in London, es folgen fünf Jahre Haft. Im Sommer 2024 wird er schließlich freigelassen. Wie wehrhaft ist unabhängiger, kritischer Journalismus, wenn selbst demokratisch gewählte Regierungen gegen Journalisten vorgehen, wenn diese unliebsame Wahrheiten veröffentlichen? Was bleibt heute von radikaler Transparenz?

Das ARD Radiofeature »Kampf der Geheimhaltung – Doku über Julian Assange, WikiLeaks und die Pressefreiheit« von Lea Eichhorn und John Goetz ist in ARD Sounds verfügbar. 

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