Vernetzte Solidarität - Fragmentierte Demokratie

03.09.2019

Tagung - Präsentation und Diskussion der Ergebnisse des Berlin Monitors mit den Akteuren der politischen Bildung in Berlin

Berlin ist eine Stadt, in der das friedliche Zusammenleben in einer vielfältigen Gesellschaft täglich gelingt und gelebt wird. Berlin ist aber auch eine Stadt der Gegensätze und Konflikte. Ausgrenzung, Anfeindungen und Angriffe gegen verletzliche Bevölkerungsgruppen gehören auch zur Realität des Zusammenlebens in Berlin.

Ein Forschungsteam um PD Dr. Oliver Decker (Universität Leipzig), Prof. Dr. Gert Pickel (Universität Leipzig) und Prof. Dr. Katrin Reimer-Gordinskaya (Hochschule Magdeburg-Stendal) hat die „Berliner Verhältnisse“ im Rahmen des Forschungsprojekts „Berlin-Monitor“ ausgeleuchtet und Erkenntnisse über den aktuellen Zustand der demokratischen Alltagskultur in Berlin gewonnen. Das durch die Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung unterstützte Projekt soll auch Hinweise zur Weiterentwicklung von Handlungs- und Interventionsstrategien liefern.

Das Forschungsteam hat seinen Auftrag mit einem Mix unterschiedlicher methodischer Zugänge umgesetzt: Eine periodische repräsentative Bevölkerungsumfrage, Gruppendiskussionen mit spezifischen Betroffenengruppen und aktivierenden Befragungen.
Die ersten Ergebnisse des „Berlin-Monitors“ liegen jetzt vor.

Gemeinsam mit Akteuren der politischen Bildung sollen die Ergebnisse und sich daraus ergebende Schlussfolgerungen für die politische Bildung bzw. Präventionsarbeit diskutiert werden.

Veranstalter
Kooperation der Berliner Landeszentrale für politische Bildung mit der Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung

  • Programm

  • 16.00 Uhr

    Begrüßung

    • Eren Ünsal (Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung / LADS)
    • Thomas Gill (Leiter der Berliner Landeszentrale für politische Bildung)
  • 16.15 Uhr

    Impulsvortrag mit Diskussion

    „Die Ergebnisse des Berlin-Monitors: Welche Hinweise geben diese für die politische Bildung in Berlin?“, PD Dr. Oliver Decker (Universität Leipzig)

  • 17.00 Uhr

    Workshops

    • Antisemitismus: Romina Wiegemann (ZWST);
      Moderation: Lorenz Korgel (LADS)
    • Autoritarismus: Bianca Klose (Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus); Moderation: Thomas Gill
    • Diskriminierungserfahrungen: Saraya Gomis (EOTO), Moderation: Stanislawa Paulus (LADS)
    • Klassismus / soziale Abwertung: Prof. Dr. Susanne Gerull (Alice Salomon Hochschule) (angefragt); Moderation: Reinhard Fischer (LZ)
  • 18.30 Uhr

    Pause, Imbiss

  • 19.00 Uhr

    Podiumsdiskussion

    • Dr. Dirk Behrendt (Senator für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung)
    • Cornelia Seibeld (Mitglied des Abgeordnetenhauses, CDU Fraktion)
    • PD Dr. Oliver Decker
    • Meral El (Geschäftsführerin neue deutsche organisationen e.V.)
  • 20.30 Uhr

    Stay together

  • Gesamtmoderation:

    Shelly Kupferberg (Journalistin)

  • Datum:

    Dienstag, 3. September 2019

  • Zeit:

    16.00 bis 21.00 Uhr

  • Ort:

    Berliner Landeszentrale für politische Bildung, Hardenbergstraße 22-24, 10623 Berlin, Besuchszentrum / Stadtplan

  • Entgelt:

    Die Teilnahme ist entgeltfrei.

  • Anmeldung:

    Melden Sie sich bitte online an.

  • Ansprechperson:

    Thomas Gill, E-Mail, Telefon (030) 90227 4961