Reichsbürger - Die unterschätzte Gefahr

27.03.2018

Buchvorstellung und Diskussion

In Deutschland werden mehr als 12.000 Menschen zu den sogenannten Reichsbürgern gerechnet. Für sie ist die Bundesrepublik kein souveränes Staatsgebilde, sondern bestehen die Deutschen Reiche aus der Zeit vor 1945 fort. Gegenwärtig würden fremde Mächte im Hintergrund die Fäden ziehen. Manche von ihnen gründen auch eigene Reiche, wie etwa der König von Deutschland in Wittenberg, stellen eigene Pässe und Führerscheine aus. Viele erkennen die deutschen Behörden nicht an, verweigern Bußgeldzahlungen und Steuern.

Der Rechtsextremismus-Experte Andreas Speit beleuchtet in dem Buch zusammen mit zehn Fachleuten die Ideologie und die Akteure der verschiedenen Reichsbürger-Gruppierungen. Sie analysieren deren Weltbild und beschreiben, wie ihnen angemessen begegnet werden kann.

Andreas Speit stellt das Buch vor und beantwortet gemeinsam mit der Mitautorin Susann Bischof Fragen aus dem Publikum. Die Moderation übernimmt Esther Lehnert.

  • Diskussions-teilnehmende:

    • Andreas Speit
    • Susann Bischof
  • Moderation:

    Prof. Dr. Esther Lehnert

  • Datum:

    Dienstag, 27. März 2018

  • Zeit:

    von 18.00 bis 19.30 Uhr

  • Ort:

    Berliner Landeszentrale für politische Bildung, Hardenbergstraße 22-24, 10623 Berlin, Besuchszentrum / Stadtplan

  • Entgelt:

    Die Teilnahme ist entgeltfrei.

  • Anmeldung:

    Melden Sie sich bitte online an.

  • Ansprechperson:

    Julia Hasse, E-Mail, Telefon (030) 90227 4965