Neue Ausstellung »Frauen im geteilten Deutschland« als DIN-A1-Poster-Set erhältlich

Schritzug "Frauen im geteilten Deutschland" mit gezeichnetem Frauenkopf vor den Umrissen einer Deutschlandkarte aus der Teilungszeit, die grafisch zugleich als Frisur der dagestellten Person dient.

Den morgigen Internationalen Frauentag nimmt die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur zum Anlass, auf ihre brandneue Ausstellung »Frauen im geteilten Deutschland« hinzuweisen, die ab sofort als DIN A1 Poster-Set erhältlich ist. Die Ausstellung ermöglicht es, auf lokaler Ebene zur Auseinandersetzung mit 35 Jahren deutscher Einheit einzuladen.

Die Ausstellung beleuchtet auf 21 Tafeln die Lebensrealitäten von Frauen in Ost- und Westdeutschland seit den 1970er Jahren und zeigt Gemeinsamkeiten wie Unterschiede auf. Kuratiert wurde die Ausstellung von der Rostocker Kulturwissenschaftlerin Clara Marz. Sie richtet sich insbesondere an Bildungseinrichtungen, Museen und kulturelle Institutionen. Sie kann gegen eine geringe Schutzgebühr bestellt werden. Zudem ist sie in fremdsprachigen Fassungen sowie in größeren, repräsentativen Formaten erhältlich.

Laut Angaben der Bundesstiftung Aufarbeitung hatten über 500 Schulen, Museen, Gedenkstätten, Rathäuser und Kirchen im In- und Ausland die Ausstellung vorbestellt. Seit Anfang März und im weiteren Jahresverlauf wird sie dort gezeigt. Unter anderem ist sie in der Humboldt Bibliothek in Reinickendorf zu sehen. Interessierte Institutionen können die Schau weiterhin bestellen und damit zur Auseinandersetzung mit der deutsch-deutschen Frauengeschichte beitragen:www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/frauenausstellung

Cover Frauen im geteilten Deutschland

Begleitband zur Ausstellung

Zur Ausstellung gibt es auch einen 127-seitigen Begleitband, der Einblicke in den Alltag von Frauen in Ost- und Westdeutschland seit den 1970er Jahren gibt. Präsentiert werden 110 Fotos und Dokumente sowie Texte in deutscher und englischer Sprache, die die unterschiedlichen Lebenswirklichkeiten von Frauen in Deutschland nachzeichnen. QR-Codes mit Links zu kurzen Filmdokumenten und Videointerviews ermöglichen einen multimedialen Zugang. Die Publikation ist seit dieser Woche in unseren Besuchszentren erhältlich.

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