Achtung

Der Große Bücherbus fährt ab dem 22.02.2024 bis auf Weiteres keine Haltestellen an. Die Medien aus dem Bus können daher aktuell kostenfrei in allen Reinickendorfer Standorten abgegeben werden.

Die Humboldt-Bibliothek bleibt am Samstag, den 18.05.2024 geschlossen.

Veranstaltungen in der Humboldt-Bibliothek

Veranstaltungen im April

Do, 25.04. 19.30 Uhr: "Tanztheater „Der Möchtegern-Edelmann“ nach Molière in historischen Kostümen "

Das BarockTanzEnsemble contretem(p)s Berlin führt die Ballettkomödie „Der Möchtegern-Edelmann“ (Le Bourgois Gentilhomme) frei nach Molière und dem Komponisten Jean-Baptiste Lully in gekürzter Fassung auf.

Der wohlhabende, aber einfältige Pariser Geschäftsmann Monsieur Jourdain möchte gern ein Adelsangehöriger werden, da ihm sein bürgerliches Dasein missfällt. Um sich als künftiger Edelmann zu bilden, stellt er einen Musik- und einen Tanzlehrer, einen Fechtmeister, einen Philosophen und einen Schneider an. Seine Tochter Lucile will er zur Marquise machen und versucht sie mit einem Edelmann zu vermählen, aber Lucile liebt Cléonte, einen gutbürgerlichen Kaufmann, den sie wider den Willen des Vaters heiraten will. Es folgen eine Reihe grotesker Intrigen, Liebeshändel und Betrügereien. Den Höhepunkt des Spektakels bildet die Vermählung Luciles mit ihrem Liebhaber, der als Sohn eines osmanischen Gesandten auftritt und der Gesellschaft vorgaukelt, dass durch ihn die ganze Familie in den Adelsstand erhoben wird.
Ein großer Spaß und eine typische gesellschaftliche Satire à la Molière.

Durch die Komödie führt ein Harlekin als Spaßmacher, Tänzer und Kommentator.

Bearbeitung, Szenenfolge und Musikauswahl:

Ingo Günther

Choreografiert, einstudiert und inszeniert von:

Barbara Zech-Günther und Ingo Günther

AUSVERKAUFT!!! Fr, 26.04. 16 Uhr: Berliner Puppentheater „Der kleine Eisbär. Wohin fährst du?“"

Eines Tages wird der Eisbär auf einer kleinen Eisscholle weit abgetrieben. Als diese schmilzt gelangt er mit einem Faß bis in die Tropen.
In Afrika erlebt er nicht nur ungewohnte Hitze, er lernt auch die verschiedensten Farben kennen und gewinnt in Hippoline , dem Flusspferd, eine treue Freundin.
Auf dem Rücken eines Wals kehrt er schließlich wieder in seine kühle Heimat zu seinen Eltern zurück. Er ist um viele Erlebnisse und Eindrücke reicher geworden.

Teilnahme nur mit kostenfreiem Ticket über unser Online-Ticketsystem:
https://pretix.eu/stbreinickendorf/keinerleisbaer/

Eine Spende von 1€ pro Kind und 3€ pro Erwachsenen wird erbeten.

Geeignet für Kinder ab 4 Jahren!

Dauer: ca. 45 Minuten

(Die Geschichte ist bei uns als Kamishibai-Bildkartenset , als Hörbuch-CD und als Bilderbuch entleihbar)

Sa, 27.04. 11-16 Uhr: Großer Bücherflohmarkt

Stöbern Sie in einer Vielzahl interessanter und spannender Bücher!

Veranstaltungen im Mai

Zwischen Blumen und Beton

Fr, 03.05. 16.30 - 18 Uhr: Offene Schreibgruppe "Schreiben zwischen Blumen und Beton"

Kommen Sie zur offenen Schreibgruppe! Weitere Informationen

Mo, 06.05. 19.30 Uhr: Vor 75 Jahren – Gründung beider deutschen Staaten

1949 – vor 75 Jahren – wurde die Teilung Deutschlands durch die Gründung zweier Staaten fürs erste besiegelt. Am 23. Mai 1949 trat das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland in Kraft.

Am 7. Oktober 1949 wurde die Deutsche Demokratische Republik gegründet.

Vorausgegangen waren die Teilung der Viersektorenstadt Berlin, die Währungsreform und die einjährige Blockade Westberlins.

Alexander Kulpok, Weggefährte Egon Bahrs (RIAS-Chefredakteur und Senatspressechef) und des damaligen regierenden Bürgermeisters Willy Brandts (dessen Redenschreiber er später wurde), berichtet mit Video- und Tonbeispielen über jene Zeit des Kalten Krieges. Der West-Berliner Alexander Kulpok wollte eigentlich Diplomat werden und nahm deswegen auch ein Studium der Amerikanistik auf. Doch auch das Schreiben lag ihm im Blut. Bereits 1954 veröffentlichte er seinen ersten Zeitungsartikel in der SPD-nahen Tageszeitung “Telegraf” und arbeitete beim Jugendfunk vom
Sender Freies Berlin (SFB). Der Rundfunksender bot ihm schließlich eine Festanstellung an.

Eine Kooperation mit dem Förderkreis für Bildung, Kultur und Internationale Beziehungen

Di, 07.05. 19.30 Uhr: Lesung & Gespräch " Die letzten Tage von Hongkong" (mit Marko Martin)

(bei uns entleihbar)
Scharfsichtige Reflexion über die Freiheit und über totalitäre Machtstrukturen.
2019/2020. Zwischen den Jahren kehrt Marko Martin nach Hongkong zurück und ahnt nicht, dass er zum Zeugen historischer Ereignisse werden wird. Die letzten Proteste der Demokratiebewegung, gefolgt von einer Welle von Verhaftungen, dazu die Nachricht von einem neuartigen Virus: Sars-Cov-2. Der Anfang vom Ende des freien Hongkong. Marko Martin hat die “Sonderzone” oft besucht und sie als Insel der Freiheit kennen-gelernt. Zusammen mit seinem Partner streift Martin nun erneut durch die faszinierende Stadt. Doch vieles ist bei diesem Besuch schon spürbar anders: Die Angst vor neuen Repressionen gegen die Demokratiebewegung ist allgegenwärtig, egal ob bei Museumsangestellten oder im hedonistischen Nachtleben.

Als er am 1. Januar 2020 an der Demonstration für den Erhalt der Bürgerrechte teilnimmt, ahnt er ebenso wenig wie der prominente Aktivist Joshua Wong, dass es vorerst die letzte sein wird. “Die letzten Tage von Hongkong” sind persönliches Journal und Hommage an diese einzigartige Stadt, ihre Bewohner, ihre Filme und die Welt, von der sie erzählen.

Das Gespräch führt Shelly Kupferberg, Journalistin und Autorin.

  • Marko Martin
    Marko Martin

    lebt, sofern nicht auf Reisen, als Schriftsteller in Berlin-Reinickendorf. Mit Die letzten Tage von Hongkong steht er auf der Shortlist des Kurt-Tucholsky-Literaturpreises 2023.

Zur blauen Stunde

Mo, 13.05. 17-17.30 Uhr: Zur Blauen Stunde

Schülerinnen und Schüler der Musikschule Reinickendorf spielen am Flügel Weitere Informationen

Mi, 15.05. 19.30 Uhr: Lesezeichen "Träume in Wildberry Bay" (mit Miriam Covi)

(bei uns entleihbar)

Wo wilde Beeren wachsen und das Rauschen der Wellen Geschichten erzählt, liegt die Bucht unserer Träume – Willkommen in Wildberry Bay! Ausgerechnet an ihrem Hochzeitstag überrascht Florentine Schiller ihren Verlobten Jay inflagranti mit seinem Trauzeugen. Erschüttert flieht sie mit Jays Bruder Raven nach Wildberry Bay, um sich von dem Schock zu erholen. Hier haben sie und die beiden Brüder schon als Kinder gemeinsam ihre Ferien verbracht, bis zu einem schicksalshaften Tag,
der ihre Familien auseinanderriss. Während Florentine in dem gemütlichen Fischerdorf mit Ravens Hilfe zur Ruhe kommt, wird ihr klar, dass sie und Jay nie mehr als beste Freunde waren. Und sie muss sich fragen, ob sie all die Jahre nicht gesehen hat, was sie Raven bedeutet hat und vielleicht noch immer bedeutet. Doch Raven ist bereits vergeben. Hat ihre Liebe überhaupt noch eine Chance?

Moderation: Claudia J. Bauer

  • Miriam Covi
    Miriam Covi

    wurde 1979 in Gütersloh geboren und entdeckte schon früh ihre Leidenschaft für zwei Dinge: Schreiben und Reisen. Ihre Tätigkeit als Fremdsprachenassistentin führte sie 2005 nach New York. Von den USA aus ging es für die Autorin und ihren Mann zunächst nach Berlin und Rom, wo ihre beiden Töchter geboren wurden. Nach vier Jahren in Bangkok lebt die Familie nun in Brandenburg. Zur zweiten Heimat wurde für Miriam Covi allerdings die kanadische Ostküstenprovinz Nova Scotia, in der sie viele Sommer ihrer Kindheit und Jugend verbrachte und wo sie heute auch immer wieder Inspiration für neue Romane findet.

Eintritt: 8 € / 5 €
Eine Kooperation mit der VHS Reinickendorf

Do, 16.05. 19.30 Uhr: "„Die Menschen sind, wenn überhaupt etwas, dann von Geburt an ungleich.“ Magnus Hirschfeld, 1868–1935"

Vortrag & Bildpräsentation über den berühmten Arzt und Sexualforscher Dr. Magnus Hirschfeld (1868–1935) war Arzt, Aufklärer, Sexualwissenschaftler, Sozialreformer und Sozialdemokrat.
Er gilt als Vater der queeren Emanzipationsbewegung gegen die Diskriminierung und Kriminalisierung geschlechtlicher und sexueller Vielfalt. Die nach ihm benannte Bundesstiftung mit Sitz in Berlin wurde als Teil der kollektiven Wiedergutmachung für die durch den Nationalsozialismus zerstörte queere Infrastruktur errichtet.
Sie erinnert an und forscht zur Verfolgung queerer Menschen vom 20. Jahrhundert bis in die Gegenwart und wirkt durch Bildungsmaßnahmen gegen Ausgrenzung und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit.

Im Vortrag zeigt Helmut Metzner, Vorstand der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld, wie aktuell und bedeutend das Wirken Hirschfelds für unsere heutigen politischen Debatten über Vielfalt in der offenen Gesellschaft der Moderne ist.

Grußwort: Alfonso Pantisano, Queerbeauftragter von Berlin

Eine Kooperation mit der Bundesstiftung Magnus
Hirschfeld, der Antidiskriminierungsbeauftragten und
dem Regenbogen Reinickendorf e.V.

Mi, 22.05. 19.30 Uhr: Lesen, was die Nachbarn schreiben "Sieben. Das Buch der polnischen Dämonen" (mit Ziemowit Szczerek)

(bei uns entleihbar)
SIEBEN – ein Roadtrip durch Polen

Paweł, Journalist bei einem auf Fake News spezialisierten Internetportal, fährt mit einem alten Vectra auf der berühmten Landesstraße Nr. 7 von Krakau in Richtung Warschau. An Allerheiligen, dem polnischsten aller Tage, geht es auf der »Königin der polnischen Straßen« mächtig verkatert und mit Vollgas hinein ins Herz der Finsternis. Unterwegs trifft Paweł auf zwielichtige Gestalten und Orte, auf Nationalismus, Chauvinismus und Größenwahn – jene Dämonen, die nicht nur in Polen ihr Unwesen treiben…

Schauspieler Uwe Neumann liest die deutschen Passagen. Das Gespräch mit dem Autor übersetzt Dorota Cygan konsekutiv. Die Veranstaltung moderiert Schriftstellerin, Publizistin und Kulturmanagerin
Dorota Danielewicz.

»Sieben« wurde kofinanziert durch das Programm Kreatives Europa der Europäischen Union.

Die Reihe „Lesen, was die Nachbarn schreiben“ ist eine Kooperation der Stadtbibliothek Reinickendorf und der Deutsch-Polnischen Gesellschaft.

  • Ziemowit Szczerek
    Ziemowit Szczerek

    geboren 1978, streitbarer Intellek­tueller und Journalist, publiziert unter anderem in »Nowa Europa Wschodnia« und »Tygodnik Powszechny«. Er ist fasziniert vom Osten Europas, vom Gonzo-Journalismus und von »geopolitischen, geschichtlichen und kulturellen Kuriositäten«, wie er selbst sagt. Für »Mordor kommt und frisst uns auf« (im VOEBB entleihbar) wurde er mit dem Paszport-Preis der »Polityka« ausgezeichnet und für den Nike-Literatur­preis, die wichtigste literarische Auszeichnung Polens und für den Internationalen Literaturpreis des Haus der Kulturen der Welt Berlin nominiert.

Eine Kooperation mit der Deutsch-Polnischen Gesellschaft
Eintritt: 8 € / 5 €

Fr, 24.05. 18.45 Uhr: Gospel-Chor "Let’s celebrate! mit Family & Friends"

Erleben Sie mit Family&Friends die Freude am Singen und die Begeisterung für Gospelmusik! Das Repertoire des Family&Friends Gospel-Chors beinhaltet neben traditionellen Gospels, auch moderne Songs, Eigenkompositionen und Improvisationen.

Die Initialzündung für die Gründung des Family&Friends-Chors war eine familiäre Hochzeitsfeier im November 2000, bei der ausschließlich Familienmitglieder ihre Leidenschaft zur Gospelmusik entdeckten.

Mittlerweile besteht die Gesangsgruppe aus 20 sangesstarken Family&Friends-Mitgliedern, die die Liebe zum Gospel mit Herz und Seele verbindet.

Seit 2021 ist Laura Giannini die musikalische Leitung des Chores.

Um Spenden wird gebeten.

Dr. Feldkamp mit der Urschrift des Grundgesetzes

Di, 28.05. 19.30 Uhr: Ein Provisorium wird 75. Das Grundgesetz feiert Geburtstag

Der Chefhistoriker des Deutschen Bundestages Dr . Michael F. Feldkamp erzählt die Geschichte des Grundgesetzes kenntnisreich und unterhaltsam!
Er gehört zu den besten Kennern der Geschichte der Nachkriegszeit .
Auf Anordnung der Westalliierten errichteten die Ministerpräsidenten
der westdeutschen Länder am 1. September 1948 in Bonn den
Parlamentarischen Rat. Er hatte den Auftrag, eine Verfassung für einen
westdeutschen Teilstaat zu errichten. Präsident des Parlamentarischen
Rates war der spätere Bundeskanzler Konrad Adenauer. Seine Rolle
wurde von Anfang an kontrovers beurteilt. Die SPD hat später versucht,
ihn als „Bundeskanzler der Alliierten“ zu diskreditieren zu Unrecht,
wie
Feldkamp in seinem aktuellen Buch „Adenauer, die Alliierten und
das Grundgesetz“ (im VOEBB entleihbar) nachweist. Gleich wohl war die
Verfassungsschöpfung unter Besatzungsherrschaft eines der großen
Herausforderungen der Nachkriegsjahre.
Dr. Michael F. Feldkamp ist in Osnabrück aufgewachsen und studierte
Geschichte und Katholische Theologie in Bonn und in Rom (Italien).
Seit 1982 veröffentlicht Feldkamp zur Kirchengeschichte vom späten
Mittelalter bis zur Gegenwart. Maßgeblich war er an der Veröffentlichung der Akten des Parlamentarischen Rates beteiligt und
gilt seitdem als der beste Kenner der Entstehungsgeschichte des
Grundgesetzes.

Tablet-Kurs für Senior*innen

Mi, 29.05. 16-17.30 Uhr: Tablet-Kurs für Senior*innen

1. Termin, wöchentlich bis 24.07.2024 Weitere Informationen

Mi, 29.05. 19.30 Uhr: Buchpremiere "Kaffee mit Waschbär. Wildtierretter in Berlin" (mit Claudia Johanna Bauer)

(bald bei uns entleihbar)
Erzählende Porträts über Menschen, die sich für Berlins Wildtiere einsetzen.
Überall in Berlin gibt es Wildtiere! Füchse streunen über den Alexanderplatz, Kaninchen mümmeln vor dem Reichstag, Fledermäuse hängen sich unter die Dachtraufe. Dass es diesen Tieren gut geht, dafür sorgen Berlins Tierretterinnen und Tierretter. In 15 erzählenden Porträts stellt Claudia Johanna Bauer Menschen vor, die sich mit viel Liebe und Engagement für Berlins Wildtiere einsetzen: Sie versorgen Flughunde, die nicht fliegen können, helfen Hornissen beim Umzug, tragen Kröten über die Straße, befreien abgestürzte Fledermäuse aus Farbtöpfen oder retten Waschbären. Das ist spannend erzählt, man kann staunen, sich informieren und viel dazulernen!

  • Claudia Johanna Bauer
    Claudia Johanna Bauer
    geboren 1965, veröffentlichte bereits mit 17 Jahren ihren ersten Roman. In Bonn studierte sie Germanistik, Musikwissenschaften und Philosophie (M.A.). Seit 2000 ist sie in Berlin als Autorin, Dozentin für literarisches Schreiben und als Literaturcoach tätig. Sie leitet unter anderem den VHS-Literaturwettbewerb „Die Schreib-Werkschau“, die „Erinnerungswerkstatt“ im Museum Reinickendorf und diverse Zeitzeugenprojekte. Zudem betreut sie in der Humboldt-Bibliothek die Autorenlesereihe „Lesezeichen – Literatur live in Tegel“ und leitet zur Zeit im Auftrag des Kunstamt Reinickendorf das Graphotek-Projekt „Literatur trifft Kunst“. Im Jaron Verlag sind von ihr erschienen: