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Die ausgeliehenen Medien können kostenfrei in der Bibliothek im Märkischen Viertel abgegeben werden.

Für Mai 2022 gilt in den Standorten der Stadtbibliothek weiterhin eine Maskenpflicht.

Aktionen

Christopher Haupt, Steffi Haupt und Claas Kraft „deine hand ist ein leuchtturm“ – Gedichte und Musik

Freitag, 27. Mai 2022, 19.30 Uhr

„deine hand ist ein leuchtturm“ – Gedichte und Musik

Die stark bildreichen Gedichte Christopher Haupts handeln vom Heimweh nach Freiheit und Nähe in einer zunehmend konsumorientierten Umwelt. Sie öffnen sich inneren Welten, sind kritisch und suchen das Gespräch mit Zuhörerinnen und Zuhörern. Die gesprochen vorgetragene Lyrik wird immer wieder von Gitarren- und Didgeridooklängen begleitet sowie von freien Saxophonimprovisationen aus den Bereichen Klezmermusik und Jazz umspielt.

Christopher Haupt

1980 in Berlin-Reinickendorf geboren, nimmt seit seiner Schulzeit an verschiedenen Musik- und Theaterprojekten teil und war langjährig Mitglied der Oldenburger Klezmergruppe Balagan.
Gedichte schrieb er schon als Kind.
Im Rahmen seines Musik- und Germanistikstudiums verbrachte er sieben wunderbare Monate in der Bourgogne und arbeitete auch in einem Bücherladen in Paris. Als begeisterter Saxophonist und Improvisator trägt er seine Lyrik besonders gern mit musikalischer Untermalung und im Zusammenspiel mit anderen Musikerinnen und Musikern vor – regelmäßige Auftritte auf Lesungen und in lokalen Radiosendungen seiner Region.

Neueste Veröffentlichungen:
friesische feigen. nächtlich angeschwemmte verse. Isensee-Verlag, Oldenburg 2021
deine hand ist ein leuchtturm. vom heimweh nach freiheit und nähe. Omnino-Verlag, Berlin 2021

Steffi Haupt

1981 in Cottbus geboren ist hauptberuflich Sozialpädagogin, spielt Gitarre und singt. Schon als Kind und Jugendliche begleitete sie das Niedersorbische Kinderensemble Cottbus instrumental.
Seit Beginn ihres Studiums tritt sie regelmäßig mit verschiedenen Chören u.a. an der Universität Oldenburg auf und musiziert.
Des Weiteren leitete sie verschiedene Werkstattchöre im Rahmen ihrer beruflichen Arbeit in Werkstätten für Menschen mit Behinderung. Auftritte auf Lesungen und in lokalen Radiosendungen ihrer Region.

Claas Kraft

1984 in Oldenburg geboren, ist hauptberuflich Lehrer. Er spielt Didgeridoo und verschiedene Schlaginstrumente.
In den Jahren 2004 und 2005 lebte er für längere Zeit im Rahmen von „Work and Holiday“ in Australien, bereiste verschiedene Orte des Landes und erlernte dort auch das Didgeridoo-Spiel.
Seit dieser für ihn besonders prägenden Zeit besuchte er regelmäßig verschiedene Workshops und Festivals in Deutschland, um sich musikalisch weiterzubilden.

Eintritt: 6 Euro Eintritt ermäßigt: 4 Euro

Für weitere Eindrücke, siehe: www.christopher-haupt.editur.de

Eva Menasse

Mittwoch, 08. Juni 2022, 19.30 Uhr

Eva Menasse liest aus “Dunkelblum”
(zum Titel auf www.voebb.de”)

Auf den ersten Blick ist Dunkelblum eine Kleinstadt wie jede andere. Doch hinter der Fassade der österreichischen Gemeinde verbirgt sich die Geschichte eines furchtbaren Verbrechens. Ihr Wissen um das Ereignis verbindet die älteren Dunkelblumer seit Jahrzehnten – genauso wie ihr Schweigen über Tat und Täter. In den Spätsommertagen des Jahres 1989, während hinter der nahegelegenen Grenze zu Ungarn bereits Hunderte DDR-Flüchtlinge warten, trifft ein rätselhafter Besucher in der Stadt ein und die Dinge geraten in Bewegung: Auf einer Wiese am Stadtrand wird ein Skelett ausgegraben und eine junge Frau verschwindet. Wie in einem Spuk tauchen Spuren des alten Verbrechens auf – und konfrontieren die Dunkelblumer mit einer Vergangenheit, die sie längst für erledigt hielten. In ihrem neuen Roman entwirft Eva Menasse ein großes Geschichtspanorama am Beispiel deiner kleinen Stadt »Dunkelblum«. Ein schaurig-komisches Epos über die Wunden in der Landschaft und den Seelen der Menschen, die, anders als die Erinnerung, nicht vergehen.

Eva Menasse

geboren 1970 in Wien, begann als Journalistin und debütierte im Jahr 2005 mit dem Familienroman »Vienna«. Es folgten Romane und Erzählungen, die vielfach ausgezeichnet und übersetzt wurden. Eva Menasse betätigt sich zunehmend auch als Essayistin und erhielt dafür 2019 den Ludwig-Börne-Preis. Sie lebt seit über 20 Jahren in Berlin.

Eintritt 7,00 EUR, ermäßigt 4,00 EUR
Humboldt-Bibliothek, Karolinenstraße 19, 13507 Berlin

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der VHS Reinickendorf im Rahmen der Reihe LESEZEICHEN Literatur live in Tegel.