Aktuelles

Leider kann der Große Bücherbus bis auf weiteres keine Haltestellen anfahren.

Die ausgeliehenen Medien können kostenfrei in der Bibliothek im Märkischen Viertel abgegeben werden.

Für Mai 2022 gilt in den Standorten der Stadtbibliothek weiterhin eine Maskenpflicht.

Aktionen

Pascale Hugues

Mittwoch, 18. Mai 2022, 19.30 Uhr

Pascale Hugues liest aus “Mädchenschule. Portrait einer Frauen-Generation”
(zum Titel auf www.voebb.de”)

Zwölf Mädchen. Sie alle schreiben 1968 in das Poesiealbum von Pascale Hugues. Die Adjektive, mit denen sie dichten, lauten klein, süß, bescheiden. Niemals stolz, mutig, ehrgeizig. Diese Eigenschaften sind nur für Männer vorgesehen. 50 Jahre später macht sich Pascale Hugues auf die Suche nach diesen Mädchen, erzählt von ihren Leben als Frauen. Und porträtiert eine Generation: Zu jung für die Revolution von 1968, nutzen sie die Pille, die Abtreibung, die einvernehmliche Scheidung, das Recht, in Hosen ins Büro zu gehen und ein Gehalt zu bekommen, ohne ihren Mann um Erlaubnis zu fragen – all diese Errungenschaften, für die Generationen vor ihnen gekämpft haben. Jede von ihnen hat versucht, dem Frauenbild zu entkommen, das sich so deutlich in dem kleinen Poesiealbum widerspiegelt.

Ein glänzend erzähltes Porträt einer Frauengeneration – persönlich, reflektiert und hoffnungsvoll.

Pascale Hugues

geboren in Straßburg, ist Journalistin und erfolgreiche Schriftstellerin.
Für ihr Buch «Ruhige Straße in guter Wohnlage erhielt sie den Prix Simone Veil und den Europäischen Buchpreis.
Pascale Hugues ist Deutschlandkorrespondentin des französischen Nachrichtenmagazins «Le Point», Kolumnistin beim «Tagesspiegel» und schreibt regelmäßig für verschiedene deutsche Medien.
Sie lebt in Berlin.

Eintritt 7,00 EUR, ermäßigt 4,00 EUR
Humboldt-Bibliothek, Karolinenstraße 19, 13507 Berlin

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der VHS Reinickendorf im Rahmen der Reihe LESEZEICHEN Literatur live in Tegel.

Von Pommern nach Pomorze

Dienstag, 24. Mai 2022, 19.30 Uhr

Pommern. Eine Spurensuche mit Hindernissen
Auftaktveranstaltung zur Reihe: Von Pommern nach Pomorze. Unterwegs in einem (fast) unbekannten Land

Die Auftaktveranstaltung »Pommern. Eine Spurensuche mit Hindernissen« bietet einen Ein- und Überblick über die pommersche Geschichte und stellt die wichtigsten Zeugnisse der Bildenden Kunst und der Literatur aus der Region im Spannungsfeld zwischen historischen Orten und künstlerischen Räumen vor. Mit Impulsvorträgen von:
  • Gunter Dehnert, Pommersches Landemuseum Greifswald:
    „Von der Herausforderung, pommersche Geschichte zu vermitteln“
  • Professor Stephan Wolting, Adam-Mickiewicz-Universität Posen/Poznań: „Pommern. Bilder in Literatur und Kunst des »Landes hinter dem Meer«“

Eintritt 5,00 EUR, ermäßigt 3,50 EUR
Humboldt-Bibliothek, Karolinenstraße 19, 13507 Berlin

Hinweis zur Teilnahme:
Begrenzte Platzzahl. Um eine Anmeldung wird gebeten. Der Zutritt erfolgt nach dem 3G-Prinzip

Die Veranstaltungsreihe ist eine Kooperation zwischen dem Deutschen Kulturforum östliches Europa, der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Berlin und dem Bezirksamt Reinickendorf – Fachbereich Stadtbibliothek im Rahmen des Themenjahres “Land in Sicht! Pommern jenseits der Stränd”
Den Programmflyer finden Sie hier:

Christopher Haupt, Steffi Haupt und Claas Kraft „deine hand ist ein leuchtturm“ – Gedichte und Musik

Freitag, 27. Mai 2022, 19.30 Uhr

„deine hand ist ein leuchtturm“ – Gedichte und Musik

Die stark bildreichen Gedichte Christopher Haupts handeln vom Heimweh nach Freiheit und Nähe in einer zunehmend konsumorientierten Umwelt. Sie öffnen sich inneren Welten, sind kritisch und suchen das Gespräch mit Zuhörerinnen und Zuhörern. Die gesprochen vorgetragene Lyrik wird immer wieder von Gitarren- und Didgeridooklängen begleitet sowie von freien Saxophonimprovisationen aus den Bereichen Klezmermusik und Jazz umspielt.

Christopher Haupt

1980 in Berlin-Reinickendorf geboren, nimmt seit seiner Schulzeit an verschiedenen Musik- und Theaterprojekten teil und war langjährig Mitglied der Oldenburger Klezmergruppe Balagan.
Gedichte schrieb er schon als Kind.
Im Rahmen seines Musik- und Germanistikstudiums verbrachte er sieben wunderbare Monate in der Bourgogne und arbeitete auch in einem Bücherladen in Paris. Als begeisterter Saxophonist und Improvisator trägt er seine Lyrik besonders gern mit musikalischer Untermalung und im Zusammenspiel mit anderen Musikerinnen und Musikern vor – regelmäßige Auftritte auf Lesungen und in lokalen Radiosendungen seiner Region.

Neueste Veröffentlichungen:
friesische feigen. nächtlich angeschwemmte verse. Isensee-Verlag, Oldenburg 2021
deine hand ist ein leuchtturm. vom heimweh nach freiheit und nähe. Omnino-Verlag, Berlin 2021

Steffi Haupt

1981 in Cottbus geboren ist hauptberuflich Sozialpädagogin, spielt Gitarre und singt. Schon als Kind und Jugendliche begleitete sie das Niedersorbische Kinderensemble Cottbus instrumental.
Seit Beginn ihres Studiums tritt sie regelmäßig mit verschiedenen Chören u.a. an der Universität Oldenburg auf und musiziert.
Des Weiteren leitete sie verschiedene Werkstattchöre im Rahmen ihrer beruflichen Arbeit in Werkstätten für Menschen mit Behinderung. Auftritte auf Lesungen und in lokalen Radiosendungen ihrer Region.

Claas Kraft

1984 in Oldenburg geboren, ist hauptberuflich Lehrer. Er spielt Didgeridoo und verschiedene Schlaginstrumente.
In den Jahren 2004 und 2005 lebte er für längere Zeit im Rahmen von „Work and Holiday“ in Australien, bereiste verschiedene Orte des Landes und erlernte dort auch das Didgeridoo-Spiel.
Seit dieser für ihn besonders prägenden Zeit besuchte er regelmäßig verschiedene Workshops und Festivals in Deutschland, um sich musikalisch weiterzubilden.

Eintritt: 6 Euro Eintritt ermäßigt: 4 Euro

Für weitere Eindrücke, siehe: www.christopher-haupt.editur.de

Eva Menasse

Mittwoch, 08. Juni 2022, 19.30 Uhr

Eva Menasse liest aus “Dunkelblum”
(zum Titel auf www.voebb.de”)

Auf den ersten Blick ist Dunkelblum eine Kleinstadt wie jede andere. Doch hinter der Fassade der österreichischen Gemeinde verbirgt sich die Geschichte eines furchtbaren Verbrechens. Ihr Wissen um das Ereignis verbindet die älteren Dunkelblumer seit Jahrzehnten – genauso wie ihr Schweigen über Tat und Täter. In den Spätsommertagen des Jahres 1989, während hinter der nahegelegenen Grenze zu Ungarn bereits Hunderte DDR-Flüchtlinge warten, trifft ein rätselhafter Besucher in der Stadt ein und die Dinge geraten in Bewegung: Auf einer Wiese am Stadtrand wird ein Skelett ausgegraben und eine junge Frau verschwindet. Wie in einem Spuk tauchen Spuren des alten Verbrechens auf – und konfrontieren die Dunkelblumer mit einer Vergangenheit, die sie längst für erledigt hielten. In ihrem neuen Roman entwirft Eva Menasse ein großes Geschichtspanorama am Beispiel deiner kleinen Stadt »Dunkelblum«. Ein schaurig-komisches Epos über die Wunden in der Landschaft und den Seelen der Menschen, die, anders als die Erinnerung, nicht vergehen.

Eva Menasse

geboren 1970 in Wien, begann als Journalistin und debütierte im Jahr 2005 mit dem Familienroman »Vienna«. Es folgten Romane und Erzählungen, die vielfach ausgezeichnet und übersetzt wurden. Eva Menasse betätigt sich zunehmend auch als Essayistin und erhielt dafür 2019 den Ludwig-Börne-Preis. Sie lebt seit über 20 Jahren in Berlin.

Eintritt 7,00 EUR, ermäßigt 4,00 EUR
Humboldt-Bibliothek, Karolinenstraße 19, 13507 Berlin

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der VHS Reinickendorf im Rahmen der Reihe LESEZEICHEN Literatur live in Tegel.