Aktuelles im Zusammenhang mit dem Corona-Virus

Händewaschen am Waschbecken
Bild: Sandor Jackal – Fotolia.com

Zur Eindämmung des Coronavirus in Berlin arbeiten seit dem 16. März 2020 alle Bereiche des Bezirksamtes nur eingeschränkt. Insbesondere die Ämter mit Publikumsverkehr wurden geschlossen und es wird empfohlen, den Kontakt per Telefon, E-Mail und/oder Post zu suchen. Einige Fachbereiche und Ämter haben einen Notdienst eingerichtet, alle aktuellen Informationen des Bezirksamtes Pankow dazu finden Sie auf dieser Seite. Die Einschränkungen sind zunächst bis zum 19. April 2020 befristet. Die teils drastischen Maßnahmen sind zum Schutz der Bevölkerung und der Beschäftigten dringend erforderlich. Wir bitten um Verständnis.

Grundlage ist die Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 in Berlin
(SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung – SARS-CoV-2-EindV)

Hotline der Berliner Pflegepflegestützpunkte

Auch in der jetzigen Krisenzeit sind die Berliner Pflegestützpunkte als Beratungsstellen zu allen Fragen rund um Pflege und Alter weiterhin für Sie da. Pflege in Anspruch zu nehmen oder Angehörige zu pflegen, ist oftmals eine Herausforderung. Auch Nachfragen nach nachbarschaftlichen Hilfen, Haushaltsdiensten, Pflegebegutachtung am Telefon und Widerspruchsmöglichkeiten oder Unterstützungsangeboten bei Krankenhausentlassungen erreichen die Pflegestützpunkte vermehrt. Sie nehmen sich Zeit für vertrauliche Gespräche, beraten zu den bestehenden Angeboten und unterstützen bei der Organisation von Hilfen. Um hilfe- und pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen in dieser schwierigen Zeit zu unterstützen, erweitern die Pflegestützpunkte die Beratungszeiten ihres berlinweiten Servicetelefons. Ab sofort, bis vorerst 19.04.2020, sind sie täglich von Montag bis Sonntag auch an den Feiertagen von 9:00 bis 18:00 telefonisch unter 0800 59 500 59 erreichbar.

Koordinierungsstelle für Nachbarschaftshilfe

Die Hotline der Corona-Nachbarschaftshilfe ist von Montag bis Freitag von 11- 15 Uhr unter Tel.: 030 2509 1001 erreichbar, außerhalb dieser Zeiten ist ein Anrufbeantworter geschaltet. Die Hotline ist vor allem für hilfesuchende Menschen gedacht. Freiwillige, die Hilfe geben wollen, werden gebeten, sich über das Online-Formular im Internet zu registrieren: www.ehrenamt-pankow.berlin
Die FreiwilligenAgentur Pankow ist auch per E-Mail: info@ehrenamt-pankow.berlin erreichbar.

FreiwilligenAgentur Pankow // Berliner Allee 124 // 13088 Berlin // Tel.: 030 2509 1001 // info@ehrenamt-pankow.berlin // www.ehrenamt-pankow.berlin

Schließungen - Orientierungshilfe für Gewerbe und Einzelhandel

Um die Verbreitung des Coronavirus in Berlin zu verlangsamen, müssen Ladengeschäfte grundsätzlich geschlossen bleiben. Die Versorgung der Bürger mit notwendigen Gütern bleibt jedoch gewährleistet: Es bestehen einige ausdrückliche Ausnahmen von dem Verbot.

Folgende Liste verdeutlicht, welche Geschäfte, Läden und Dienstleistungen laut der Verordnung zur Eindämmung des Coronavirus in Berlin (SARS-CoV-2-EindmaßnV) geöffnet bzw. angeboten werden dürfen. In einigen Fällen ist die Öffnung nur unter der Einhaltung bestimmter Auflagen erlaubt. Eiscafés dürfen beispielsweise nur dann öffnen, wenn sie ihre Speisen allein zum Verzehr außer Haus anbieten – der Verzehr vor Ort ist nicht gestattet. Die betroffenen Fälle sind in der Liste gekennzeichnet, die entsprechenden Auflagen werden in der Spalte “Begründung” hinterlegt. Die Liste wird täglich aktualisiert.

Informationen zu Soforthilfen für Unternehmen und Informationen für Freiberufler und Selbstständige, die aufgrund von Notlagen, Leistungen zur Existenzsicherung beantragen müssen gibt es bei unserem Büro für Wirtschaftsförderung.

Achtung! Vorsicht! Zurückhaltung! Betrüger und fake-news

Aktuell gibt es Berichte über Besuche von angeblichen Beschäftigten des Gesundheitsamtes, die Corona-Tests an den Haus- und Wohnungstüren anbieten. Dabei handelt es sich um Betrüger! Bitte lassen Sie sich nicht verunsichern. Eine Konsultation des Gesundheitsamtes wird Ihnen immer vorher angekündigt! Zudem gibt es in den “Sozialen Medien” aktuell eine Fülle von Falschnachrichten (fake-news). Unter anderem wird ein Bild verbreitet, dass eine Meldung des Landesamtes für Gesundheit und Soziales über Ausgangssperren in Berlin ab Montag, den 23. März 2020 suggeriert. Das ist Blödsinn. Bitte verschicken Sie nicht ungeprüft solchen Nonsens an Ihre “Freunde”. Denn vielmehr ist die Berliner Landesregierung bemüht, Ausgangssperren zu verhindern. Dafür müssen Sie sich aber unbedingt an die Regeln halten! Wahren Sie immer möglichst 2 Meter Abstand zu Ihren Nachbarn und bleiben Sie am Besten überwiegend zu Hause. “Hamsterkäufe” sind völlig unsinnig, denn viele Einzelhandelsbetriebe dürfen jetzt auch sonntags öffnen. Schätzen und schützen Sie das Verkaufspersonal, das wie kaum eine andere Berufsgruppe einem extremen Infektionsrisiko ausgesetzt ist.

Spielplätze ab 23. März 2020 geschlossen - Es werden Platzverweise erteilt!

Auch im Bezirk Pankow sind zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie bis auf weiteres die öffentlichen Spielplätze ab Montag, den 23. März 2020 geschlossen. Vollrad Kuhn, Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung und Bürgerdienste, appelliert an die Bürger_innen: „Ich bitte Sie eindringlich, dieser Anordnung Folge zu leisten. Diese Maßnahme ist leider ein notwendiges Element zur Senkung der Infektionsrate. Je konsequenter sie durchgehalten wird, desto eher wird es auch wieder möglich sein, von diesen massiven Einschränkungen Abstand zu nehmen. Ich bin mir durchaus bewusst, was für eine außergewöhnliche Herausforderung diese Maßnahme für viele Eltern und auch für die Kinder selbst darstellt und möchte betonen, dass wir uns nicht leichtfertig hierfür entschieden haben. Die Gefahr für Leib und Leben, die von Covid-19 ausgeht ist jedoch als schwerwiegender zu beurteilen, als die mit der Sperrung verbundenen Einschränkungen. Wir folgen damit den Empfehlungen der Bundesregierung und der Vorgehensweise vieler anderer Bezirksämter. Hinzu kommt, dass wir die Verkehrssicherheit infolge des Personalausfalls in den nächsten Wochen nicht mehr gewährleisten können“.
Die Pankower Spielplätze werden mit Hinweisschildern versehen und mit Flatterband abgesperrt. Bei Missachtung sind sowohl die Mitarbeiter_innen des Bezirksamtes als auch Polizeibeamt_innen befugt, Platzverweise zur Durchsetzung der Sperrung auszusprechen.

Sprechstunden des Bürger- und Standesamtes ausgesetzt

Für das Amt für Bürgerdienste Pankow wurden einschränkende Maßnahmen mit folgenden Regelungen getroffen. Die folgenden Regelungen gelten bis vorerst Freitag, 17.04.2020. Es wird um Verständnis gebeten.

1. Bürgerämter
Die Bürgeramtsstandorte Pankow, Prenzlauer Berg, Weißensee und Karow/Buch stellen ab 17.03.2020 den Publikumsverkehr ein, am 16.03.2020 werden nur bereits gebuchte Termine bearbeitet. Bereits vereinbarte Termine werden ab Dienstag, 17.03.2020, storniert. Ab sofort ist eine Terminbuchung für Notfälle ausschließlich telefonisch über 030 – 90295 2771 (Pankow) oder -6892 (Prenzlauer Berg) oder -7100 (Weißensee) oder -8875 (Karow/Buch) möglich. Eine Abfertigung spontan vorsprechender Kundinnen und Kunden erfolgt nicht. Die Dokumentenausgabe ist möglich, auch hierfür ist vorab ein Termin über die genannten Rufnummern zu vereinbaren. Alle Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, zur Erledigung ihrer Anliegen vorrangig den Postweg zu nutzen.
Bitte beachten Sie, dass der telefonische Notdienst nur zu den regulären Öffnungszeiten besetzt ist: Mo. 8 – 15 Uhr, Di. 11 – 18 Uhr, Mi. 8 – 13 Uhr, Do. 11 – 18 Uhr, Fr. 8 – 13 Uhr

2. Standesamt
Für alle Register (Geburten-, Sterbe-, Eheregister, Urkundsstelle) entfallen alle öffentlichen Sprechstunden. Bisher vereinbarte Termine werden ggf. storniert. Ab sofort ist eine Terminbuchung für Notfälle ausschließlich telefonisch über 030 – 90295 2329 (Pankow) möglich. Eine Abfertigung spontan vorsprechender Kundinnen und Kunden erfolgt nicht. Gegebenenfalls erforderliche Rücksprachen zur Bearbeitung, z.B. Nachreichung notwendiger Unterlagen, erfolgen ausschließlich telefonisch oder per Post. Alle Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, zur Erledigung ihrer Anliegen vorrangig den Postweg zu nutzen.

Eheschließungen finden weiterhin statt, werden allerdings auf ein Minimum von maximal zwei Personen (Brautpaar) reduziert. Die Brautpaare werden hierüber gesondert telefonisch informiert.

3. Einbürgerungsbehörde
In der Einbürgerungsbehörde entfallen sämtliche öffentlichen Sprechstunden. Bisher vereinbarte Termine werden ggf. storniert. Es wird gebeten, den Postweg zu nutzen.

4. Bereich Öffentlich-rechtliche Namensänderung
Im Bereich Öffentlich-rechtliche Namensänderung entfallen sämtliche öffentlichen Sprechstunden. Bisher vereinbarte Termine werden ggf. storniert. Es wird gebeten, den Postweg zu nutzen.

5. Wohnungsamt
Die Bearbeitung von Anliegen im Wohnungsamt erfolgt ausschließlich schriftlich oder telefonisch. Eine Bedienung persönlich vorsprechender Bürgerinnen und Bürger erfolgt nicht. Es wird gebeten, den Postweg zu nutzen.

Sprechstunden des Stadtentwicklungs- sowie Straßen- und Grünflächenamtes ausgesetzt

Im Stadtentwicklungsamt sowie Straßen- und Grünflächenamt sämtliche Sprechzeiten eingestellt. Anträge im Bereich Sondernutzung sowie an die Straßenverkehrsbehörde zu stellende Anträge (z.B. Erteilung einer Parkerlaubnis für Schwerbehinderte) sind per E-Mail oder postalisch einzureichen.

Sprechstunden des Ordnungsamtes ausgesetzt

Die persönlichen Sprechstunden der Zentralen Anlauf- und Beratungsstelle (ZAB), sowie des Bereiches Ordnungswidrigkeiten / belastende Verwaltungsakte / Zentrale Stelle für Bekämpfung von Schwarzarbeit im Land Berlin (Owi/BelVA/ZSBS-B) und des Gewerbeamtes finden derzeit nicht statt.
Wir bitten Sie, ausschließlich die Möglichkeit der elektronischen Kommunikation (E-Mail, Telefon, AMS) zu nutzen und stehen Ihnen auf diesen Kommunikationswegen weiterhin sehr gerne zur Verfügung. Zur Seite des Ordnungsamtes

Einschränkungen im Sozialamt

Einschränkungen der Sprechzeiten:

Die Sprechzeiten im Sozialamt sind derzeit auf Notfälle beschränkt. Im Fachbereich Sozialhilfe ist eine persönliche Vorsprache

- für (Neu-)Anträge bei Mittellosigkeit: dienstags, 9:00 Uhr bis 11:00 Uhr
- für die Unterbringung wohnungsloser Menschen: dienstags und donnerstags 9:00 Uhr bis 11:00 Uhr

In den Fachbereichen Ausbildungsförderung, Betreuungsbehörde sowie Seniorenservice und Soziale Angebote finden keine Sprechstunden statt. Es wird gebeten, bei Anliegen telefonisch, per E-Mail oder Fax Kontakt aufzunehmen.

Schließung der kommunalen Begegnungsstätten

Die kommunalen Begegnungsstätten bleiben für den Publikumsverkehr bis auf Weiteres geschlossen. Die Begegnungsstätten stehen weiterhin zur Organisation von Nachbarschaftshilfe zur Verfügung. Seniorinnen und Senioren, die Hilfe oder Beratung brauchen, können Sie sich an die Begegnungsstätten Tollerstraße 5, Husemannstraße 12, An der Panke, Paul-Robeson-Straße 15 und Am Friedrichshain 15 wenden. Die Kontaktdaten finden sich auf der Website des Sozialamtes Pankow.

Einschränkungen im Jugendamt

Einschränkung der Sprechzeiten:

Die Sprechzeiten im Jugendamt Pankow entfallen derzeit.

Schließung der Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen und der Familienzentren:

Die Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen sowie die Familienzentren bleiben bis auf Weiteres geschlossen.

Schließung des Bucher Bürgerhauses

Auch das Bucher Bürgerhaus, Franz-Schmidt-Str. 8-10, 13125 Berlin, ist für den Publikumsverkehr geschlossen. Auf der Internetseite des Bucher Bürgerhauses sind die Rufnummern der im Haus arbeitenden Projekte und Mitarbeiter zu finden. Die Nutzung der Bewegungsräume, des Kreativ- und Sprechstundenraumes sowie der Veranstaltungsräume im Erdgeschoss wird ausgesetzt. Alle Nutzer werden infomiert.

Bereits vereinbarte Termine im Bürgeramt werden ab Dienstag, 17.03.2020 storniert. Ab sofort ist eine Terminbuchung für NOTFÄLLE ausschließlich telefonisch über 030-90295 -8875 (Karow/Buch) möglich. Eine Abfertigung spontan vorsprechender Bürger_innen erfolgt nicht. Die Dokumentenausgabe ist möglich, auch hierfür ist vorab ein Termin über die genannte Rufnummer zu vereinbaren.

Wer hat Anspruch auf Kita- und Schul-Notbetreuung?

Der Senat hat die Liste der anspruchsberechtigten Berufsgruppen für die Kita- und Schulnotbetreuung während der Corona-Schließzeit festgelegt. Die Notbetreuung kann nur von Eltern in Anspruch genommen werden, die in systemrelevanten Berufen arbeiten und keine andere Möglichkeit einer Kinderbetreuung organisieren können. Beide Kriterien müssen zutreffen.

Für die Notbetreuung in Kitas und Schulen ist eine Selbsterklärung der Eltern erforderlich, um diese in Anspruch nehmen zu können. Darin bestätigen die Eltern/Sorgeberechtigten, dass sie

a) einer der definierten Berufsgruppen angehören sowie
b) keine andere Betreuungsmöglichkeit für ihr Kind einrichten können.

Ein verwendbares Muster der Selbsterklärung und weitere Informationen werden an Schulaufsichten/Schulen und Kitas/Kitaträger versendet. Kitas und Schulen werden kontinuierlich über neueste Entwicklungen informiert.

Information des Senats: In Berlin werden ab dem 17. März alle Kitas und allgemeinbildenden Schulen geschlossen. Für die Kita-Kinder und Schulkinder der Grundstufen 1 bis 6 wird es eine Notbetreuung geben. Die Notbetreuung kann nur von Eltern in Anspruch genommen werden, die in systemrelevanten Berufen arbeiten und keine andere Möglichkeit einer Kinderbetreuung organisieren können. Der Senat von Berlin hat sich auf folgende anspruchsberechtigte Berufsgruppen für die Kita- und Schulnotversorgung verständigt:
  • Polizei, Feuerwehr und Hilfsorganisationen
  • Justizvollzug
  • Krisenstabspersonal Betriebsnotwendiges Personal von BVG, S-Bahn, BWB, BSR, weiterer Unternehmen des ÖPNV sowie der Ver- und Entsorgung, Energieversorgung (Strom, Gas)
  • Betriebsnotwendiges Personal im Gesundheitsbereich (insbesondere ärztliches Personal, Pflegepersonal und medizinische Fachangestellte, Reinigungspersonal, sonstiges Personal in Krankenhäusern, Arztpraxen, Laboren, Beschaffung, Apotheken)
  • Betriebsnotwendiges Personal im Pflegebereich
  • Betriebsnotwendiges Personal und Schlüsselfunktionsträger in öffentlichen Einrichtungen und Behörden von Bund und Ländern, Senatsverwaltungen, Bezirksämtern, Landesämtern und nachgeordneten Behörden, Jobcentern und öffentlichen Hilfeangeboten und Notdienste
  • Personal, das die Notversorgung in Kita und Schule sichert
  • Sonstiges betriebsnotwendiges Personal der kritischen Infrastruktur und der Grundversorgung (LPD v. 15.03.2020)

Selbsterklärung der Eltern zum Anspruch auf Kita-Notbetreuung

Selbsterklärung der Eltern

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Schließung von Kindertagestätten

1. Alle Kitas schließen von Dienstag, 17. März 2020, bis einschließlich 17. April 2020. Ziel der Schließzeit ist es, angesichts der Corona-Pandemie die sozialen Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren und so die weitere Verbreitung des Coronavirus zu bremsen.

2. Für Ausnahmefälle wird eine Notbetreuung angeboten. Diese findet grundsätzlich in der vertrauten Kita statt.

3. Die Notbetreuung kann nur von Eltern in Anspruch genommen werden, die in systemrelevanten Berufen arbeiten und keine andere Möglichkeit einer Kinderbetreuung organisieren können (siehe oben). Es müssen beide Kriterien zutreffen.

4. Es wird vom Senat festgelegt, welche Berufe als systemrelevant gelten. Die Senatsverwaltung für Inneres und Sport wird dazu eine Liste mit Berufen veröffentlichen.

5. Weitere Informationen an die Träger und Eltern erfolgen am Montag. Für die weiteren Abstimmungen sind regelmäßige Treffen mit Verbänden und Eigenbetrieben vereinbart. Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie wird die Informationen auf ihrer Internetseite laufend aktualisieren.

Bereits veröffentlicht ist diese Regelung auf den Seiten der Senatverwaltung für Bildung, Jugend und Forschung .
Alle weiteren Informationen zu Kita- und Schulschließungen finden Sie auf dieser Seite. (Stand 14.03.2020)

Betrieb der Bezirksverordnetenversammlung und ihrer Gremien eingestellt

Mit sofortiger Wirkung wird die Gremienarbeit der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Pankow von Berlin eingestellt!
Die Entscheidung geht auf eine Verständigung des BVV-Vorstehers mit den Fraktionen zurück und bezieht sich auf
• alle Sitzungen der Fachausschüsse und des Ältestenrates,
• die Bezirksverordnetenversammlung
• Fraktionssitzungen mit externen Gästen,
• Arbeitsgruppen
in der Zeit vom 16. März bis 19. April 2020.

Verordnung zur Untersagung von Veranstaltungen ab 50 Teilnehmer beschlossen

Der Berliner Senat hat heute beschlossen, dass in Berlin ab sofort alle öffentlichen und nichtöffentlichen Veranstaltungen ab 50 Teilnehmern untersagt sind. Kneipen, Clubs, Spielhallen, Spielbanken, Messen, Wettannahmestellen und ähnliche Unternehmen dürfen nicht mehr für den Publikumsverkehr geöffnet werden.

Dasselbe gilt für Kinos, Theater, Konzerthäuser, Museen, Ausstellungen und ähnliche Einrichtungen und Vergnügungsstätten, ebenso für Prostitutionsstätten.

Für öffentliche und nichtöffentliche Veranstaltungen bis 50 Personen muss der Veranstalter eine Anwesenheitsliste führen, die Name, Adresse, Anschrift und Telefonnummer erhält. Diese Liste muss mindestens vier Wochen aufbewahrt werden und auf Verlangen des Gesundheitsamtes vollständig ausgehändigt werden.

Ausnahmen gibt es für Restaurants und Gaststätten. Gaststätten, die die Voraussetzungen einer Rauchergaststätte im Sinne des Nichtraucherschutzgesetzes erfüllen, dürfen nicht für den Publikumsverkehr öffnen.

Gaststätten, in denen vor Ort zubereitete Speisen verabreicht werden, dürfen öffnen, allerdings nur, wenn die Tische mindestens 1,5 Meter Abstand voneinander haben.

Der Sportbetrieb auf allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, in Schwimmbädern und Fitnessstudios wird untersagt.

Auch der Besuch in Krankenhäusern wird eingeschränkt. Patientinnen und Patienten dürfen keinen Besuch empfangen. Ausgenommen sind Patientinnen und Patienten unter 16 Jahren und Schwerstkranke. Einmal am Tag dürfen sie für eine Stunde eine Person empfangen, allerdings keine, die eine Atemwegserkrankung vorweisen.

Pflegeheimbewohner dürfen ebenfalls nur einmal am Tag Besuch empfangen, allerdings keine Kinder unter 16 Jahren oder Menschen mit Atemwegserkrankungen.

Schulen schließen am Montag 16. März (Oberstufenzentren) bzw. Dienstag 17. März (alle anderen Schulen). Prüfungen dürfen durchgeführt werden, wenn ein Abstand von 1,5 Meter eingehalten wird. Kindertagesstätten dürfen ab dem 17. März nur noch eine Notbetreuung von Kindern solcher Personen anbieten, deren berufliche Tätigkeit für die Aufrechterhaltung des öffentlichen Lebens (Kritische Infrastrukturen) insbesondere für die Krankenpflege unabdingbar sind. Die zuständige Senatsverwaltung entscheidet über die Auswahl der Einrichtungen.

Gesetzliche Grundlage für diese Rechtsgrundlage ist das Infektionsschutzgesetz. Diese Verordnung tritt heute in Kraft und wird sofort angewendet. (LPD v. 14.03.2020)

Rechtsverordnung zum Veranstaltungsverbot

Rechtsverordnung Corona

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Einschränkungen bis 19. April 2020

Das Bezirksamt Pankow hat am 12. März 2020 verschiedene Maßnahmen zur präventiven Eindämmung der Ansteckungsrisiken bzw. Verbreitung des Coronavirus getroffen. Zunächst gelten die Einschränkungen bis zum 19. April 2020. Das Bezirksamt Pankow bittet um Verständnis.

Dienstanweisung - Tagungen von Gremien ausgesetzt

Eine interne Dienstanweisung zum Infektionsschutz hat Bezirksbürgermeister Sören Benn (Die Linke) aufgrund der aktuellen Entwicklung jetzt für das Bezirksamt Pankow erlassen. Die Anweisung gilt mit Wirkung vom Montag, dem 16. März 2020 und hat Auswirkungen über die interne Verwaltung hinaus. Alle Sitzungen von Arbeitsgruppen und Gremien, sowie Fachtagungen und Klausuren, die zur Aufrechterhaltung eines ordnungsgemäßen Dienstbetriebes oder zum Treffen von Entscheidungen nicht unmittelbar notwendig sind, entfallen bis auf Weiteres. Veranstaltungen und Teilnahme an Veranstaltungen im dienstlichen Rahmen sind abzusagen. Dies gilt auch für die Teilnahme an solchen Sitzungen Dritter, anderer Bezirksämter oder der Landesebene. Notwendige Arbeitstreffen sind daraufhin zu prüfen, ob sie durch Telefon- oder Videokonferenzen sowie durch E-Mailverkehr ersetzt werden können. Ab sofort werden keine Dienstreisen mehr genehmigt. Für die Bereiche mit Kundenkontakten im Bürgeramt, im Jugend- und Sozialamt, in der Bauberatung, Jugendfreizeit- und Senioreneinrichtungen werden alle möglichen Maßnahmen des Infektionsschutzes, wie Abstandsregeln und regelmäßige Handhygiene, geprüft und umgesetzt. (Stand 13.03.2020)

Jobcenter Pankow - Mitteilung der Geschäftsführung

Die Reduzierung persönlicher Kontakte ist ein entscheidender Beitrag zur Verringerung der Infektionsgefahr. Die Verlangsamung des Ausbruchgeschehen des Corona-Virus und damit den Anstieg der Krankheitsfälle hinauszögern, um das Gesundheitswesen vor Überlastung zu schützen, ist daher oberstes Ziel

Ab Montag, 16. März 2020 werden Maßnahmen zur Kundensteuerung umgesetzt:

  • In den Aushängen werden Kund_innen wie folgt informiert: „Verzichten Sie bitte bis auf Weiteres zu Ihrem eigenen Schutz aufgrund der bestehenden Infektionsgefahr auf eine persönliche Vorsprache in unserem Haus.
  • Hiervon ausgenommen sind ausschließlich Vorsprachen bei: – Kostenübernahme für ein Wohnheim/ drohender Obdachlosigkeit – Finanzieller Notlage – Kurzfristiger Energieabschaltung bzw. Räumungsklage – Neuantragstellung Arbeitslosengeld II
  • Es erfolgt eine Zugangssteuerung für das Haus, so dass immer nur max. 20 Kund_innen im Wartebereich der Eingangszonen Platz nehmen können.
  • Information der Kund_innen, dass Termine telefonisch oder online durchgeführt werden
  • Schaltung je einer Sammelrufnummer für die Teams zur Kommunikation mit den Kund_innen (unter Umgehung des Servicecenters)
  • Die Zugangsbeschränkung gilt auch für den Empfang / EZ der Jugendberufsagentur Berlin am Standort Pankow.
    (Stand 13.03.2020)

Kulturelle Einrichtungen geschlossen

Zur Eindämmung der Ansteckungsrisiken bzw. Verbreitung des Coronavirus werden ab Freitag, dem 13. März 2020 sämtliche Veranstaltungen des Amtes für Weiterbildung und Kultur abgesagt sowie alle Bibliotheken, die Wabe und das Theaters unterm Dach geschlossen.
Museum, Volkshochschule (VHS) und Musikschule sind ab Samstag, dem 14. März 2020 geschlossen. Priorität hat zunächst die Vermeidung weiterer Infektionsrisiken. (Stand 13.03.2020)

Verbot von Großveranstaltungen

Das Bezirksamt Pankow hat am Donnerstag, dem 12. März 2020 eine Allgemeinverfügung zum Verbot von Großveranstaltungen mit mehr als 1000 zu erwartenden Gästen erlassen. Auch dieses Verbot gilt zunächst bis zum 19. April 2020.

Allgemeinverfügung

Allgemeinverfügung zum Verbot von Großveranstaltungen vom 12. März – 19. April 2020

PDF-Dokument (842.8 kB)

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