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FAQ-Liste zu Corona / Häufig gestellte Fragen zur Corona-Krise (teilweise speziell für Pankow)

Fragen und Antworten zum Coronavirus im Bezirk Pankow

(Stand 03.05.2021)

Bitte schauen Sie erst hier nach, ob Ihre Frage schon beantwortet werden kann.
Wir versuchen immer aktuell zu sein!
Trotzdem bemühen wir uns, Ihnen auch am Telefon oder per Email behilflich zu sein!

Freiwillge Corona Tests:
Wir bitten um Verständnis, dass der öffentliche Gesundheitsdienst KEINE freiwillligen Corona-Tests für Urlaubsreisen anbieten kann. Dafür kontaktieren Sie bitte die Corona-Testzentren.
Link zu zertifizierten Teststellen in Berlin
Weitere Informationsmöglichkeiten finden Sie unter diesem Link

Allgemeine Informationen zum Coronavirus (SARS-Cov-2)

Aktuelle SARS-CoV-2-Infektionsschutzmaßnahmenverordnung für Berlin
Link zur Verordnung

Link zu den Senats-FAQ’s für Corona-Prävention (in mehreren Sprachen):
Weitere Informationen

Aktueller Tagesbericht für Berlin

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Verlässliche Antworten und konkrete Informationen auch in mehreren Sprachen, wie sie sich schützen und anderen helfen können, finden sie auf der Internetseite
Zusammen gegen Corona.de
Hier können sie sich auch die Corona-Warn-App herunter laden.

Verständliche und zuverlässige Informationen über das Virus und die Erkrankung erhalten sie in mehreren Sprachen auf der Seite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.
Link zur BZgA

Bürger- und Fachinformationen sind auf der Seite des Robert-Koch-Instituts zu finden.
Link zum RKI

Auf der Internetseite der Integrationsbeauftragten des Bundes sind die neusten Beschlüsse der Bundesregierung, praktische Hinweise zu Hygiene und Quarantäne sowie die wichtigen Ansprechpartner kompakt und übersichtlich in 23 Sprachen zu finden.
Weitere Informationen

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Mutationen sind Veränderungen des Genmaterials des Coronavirus. Sie sind ein ganz natürlicher und häufiger Vorgang, der ständig bei der Virus-Vermehrung auftritt. Mit der Zeit sind daher viele verschiedene Varianten des Virus entstanden. Virusmutationen können dann gefährlich werden, wenn sie folgende Auswirkungen haben:
  • schwerere Krankheitsverläufe nach einer Virus-Infektion,
  • höhere Übertragbarkeit, d.h. leichtere Verbreitung des Virus,
  • eingeschränkte Immunantwort, d.h. größere Wahrscheinlichkeit einer Neuinfektion nach bereits überstandener Infektion oder nach einer Impfung.

Weitere Informationen und Empfehlungen zu den neuen SARS-CoV-2-Virusvarianten finden Sie auf der Internetseite des Robert Koch-Instituts.

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Coronaviren wurden erstmalig Mitte der 1960er Jahre identifiziert. Der Name “Coronavirus” bezieht sich auf das Aussehen der Coronaviren unter dem Mikroskop, das an eine Krone oder einen Kranz erinnert (lateinisch corona = Kranz, Krone). Ein Teil der Erkältungskrankheiten des Menschen wird durch Coronaviren ausgelöst. Das neuartige Coronavirus wird als “neuartig” bezeichnet, da es sich um ein neues Virus der Virusfamilie der Coronaviren handelt, das erstmals im Dezember 2019 identifiziert wurde. Seit dem 11. Februar 2020 trägt dieses Virus, das vorläufig mit 2019-nCoV bezeichnet wurde, einen neuen Namen: SARS-CoV-2. Das Akronym SARS steht hierbei für “Schweres Akutes Atemwegssyndrom”. Die Erkrankung, welche durch SARS-CoV-2 ausgelöst wird, wird mit COVID-19 bezeichnet (Corona Virus Disease 2019). Coronaviren können Menschen oder Tiere infizieren. In manchen Fällen können Coronaviren, die zuvor ausschließlich Tiere infiziert haben, auf den Menschen übertreten, sich dort weiterverbreiten und auch zu schweren Erkrankungen führen. In der Vergangenheit war das bei den Ausbrüchen von SARS-CoV (Severe Acute Respiratory Syndrome) und MERS-CoV (Middle East Respiratory Syndrome) der Fall. Auch bei dem neuartigen Coronavirus trifft dies vermutlich zu.
Weitere Informationen des Bundesministeriums für Gesundheit

Das Corona-Virus kann Krankheitssymptome unterschiedlichen Schweregrads auslösen:
Husten, Fieber über 38°, Schnupfen, Störung / Verlust des Geruchs- und/oder Geschmackssinns, Pneumonie
Weitere Symptome:
Halsschmerzen, Atemnot, Kopf- und Gliederschmerzen, Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Übelkeit, Bauchschmerzen, Erbrechen, Durchfall, Konjunktivitis, Hautausschlag, Lymphknotenschwellung, Apathie, Somnolenz.

Nicht jede Person, die sich mit dem Virus infiziert hat, verspürt Krankheitssymptome!

Weitere Informationen des RKI

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Grundsätzlich kann jede Person an dem Corona-Virus SARS-CoV-2 erkranken.
Besonders gefährdet sind ältere Menschen mit Vorerkrankungen, aber auch jüngere Menschen mit Vorerkrankungen zählen zur Risikogruppe.
Deswegen ist es besonders wichtig, die empfohlenen Hygiene- und Abstandsregeln einzuhalten.
(siehe erster Punkt der FAQ-Liste – Infektionsschutz-Verordnung)

Risikogruppen: Das Risiko einer schweren Erkrankung steigt ab 50 bis 60 Jahren stetig mit dem Alter an.
  • Insbesondere ältere Menschen können, bedingt durch das weniger gut reagierende Immunsystem, nach einer Infektion schwerer erkranken.
  • Da unspezifische Krankheitssymptome, wie Fieber, die Antwort des Immunsystems auf eine Infektion sind, können diese im Alter schwächer ausfallen oder fehlen, wodurch Erkrankte dann auch erst später zum Arzt gehen.
  • Verschiedene Grunderkrankungen wie z.B. Herzkreislauferkrankungen, Diabetes, Erkrankungen des Atmungssystems, der Leber und der Niere sowie Krebserkrankungen scheinen unabhängig vom Alter das Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf zu erhöhen.
  • Bei älteren Menschen mit vorbestehenden Grunderkrankungen ist das Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf höher, als wenn nur ein Faktor (Alter oder Grunderkrankung) vorliegt.
  • Für Patienten mit unterdrücktem Immunsystem (z.B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht oder wegen Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr unterdrücken, wie z.B. Cortison) besteht ein höheres Risiko.

Schwangere:
Nach aktuellem Wissenstand gibt es, anders als bei der Grippe, keine gehäuften schweren Verläufe bei Schwangeren.
Auch Hinweise zu einer Schädigung des Ungeborenen gibt es aktuell nicht.

Kinder:
Nach allem was bisher bekannt ist, erkranken Kinder in nahezu allen Fällen nur leicht. Jedoch können sie sich anstecken und das Virus weiterverbreiten.

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Es handelt sich weltweit um eine dynamische und ernst zu nehmende Situation. Die Anzahl der Fälle nimmt weiterhin zu.
Das Robert Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland weiterhin als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Diese Einschätzung kann sich kurzfristig durch neue Erkenntnisse ändern.

Bei der überwiegenden Zahl der Fälle verläuft die Erkrankung mild. Die Wahrscheinlichkeit für schwere und auch tödliche Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu.
Das individuelle Risiko kann anhand der epidemiologischen / statistischen Daten nicht abgeleitet werden. So kann es auch ohne bekannte Vorerkrankungen und bei jungen Menschen zu schweren, bis hin zu lebensbedrohlichen Krankheitsverläufen kommen. Langzeitfolgen, auch nach leichten Verläufen, sind derzeit noch nicht abschätzbar.

Übertragbarkeit

SARS-CoV-2 ist grundsätzlich leicht von Mensch zu Mensch übertragbar. Das Infektionsrisiko ist stark vom individuellen Verhalten (AHA-Regel: Abstand halten, Hygiene beachten, Masken im Alltag tragen), der regionalen Verbreitung und von den Lebensbedingungen (Verhältnissen) abhängig. Hierbei spielen Kontakte in Risikosituationen (wie z.B. face-to-face Kontakt über 15 Minuten) eine besondere Rolle. Die Aerosolausscheidung steigt bei lautem Sprechen, Singen oder Lachen stark an. In Innenräumen steigt somit das Risiko einer Übertragung deutlich und besteht auch, wenn ein Abstand von mehr als 1,5 m eingehalten wurde. Wenn der Mindestabstand von 1,5 m ohne Mund-Nasen-Bedeckung unterschritten wird, z.B. wenn mehrere Personen an einem Tisch sitzen oder bei größeren Menschenansammlungen, besteht auch im Freien ein erhöhtes Übertragungsrisiko.

Tröpfcheninfektion

Nach bisher vorliegenden Informationen, erfolgt die hauptsächliche Übertragung über Tröpfchen / Aerosole, die beim Husten und Niesen entstehen und beim Gegenüber über die Schleimhäute der Nase, des Mundes und ggf. des Auges aufgenommen werden.

Kontaktübertragung

Eine Übertragung durch kontaminierte Oberflächen ist insbesondere in der unmittelbaren Umgebung des Infizierten nicht auszuschließen.
Das Virus kann sich bis zu mehreren Tagen auf einer Oberfläche halten. Es kann jedoch durch Desinfektion bzw. durch gründliche Reinigung mit Wasser und Seife unschädlich gemacht werden.

Weitere Informationen zu Übertragung des Coronavirus finden sie auf der Internetseite des Bundesinstitutes für Risikobewertung:
Weitere Informationen

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Um die Ausbreitung von Infektionskrankheiten der Atemwege zu vermeiden, sollten sie folgende Regeln beachten:

  • Möglichst alle Kontakte zu anderen Menschen vermeiden! Auch im privaten Bereich, sollte ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Menschen eingehalten werden. Ihr Haushalt sollte maximal nur zu einer Person eines anderen Haushalts Kontakt haben.
  • Bleiben Sie so oft es geht zu Hause. Vermeiden Sie insbesondere die persönlichen Begegnungen mit älteren oder chronisch kranken Menschen zu deren Schutz. Nutzen Sie stattdessen vermehrt die Kommunikation per Telefon, E-Mail, Chat’s etc.
  • Lüften Sie alle Aufenthaltsräume regelmäßig und vermeiden Sie Berührungen wie z. B. Händeschütteln oder Umarmungen.
  • Gehen Sie möglichst selten einkaufen! Vor allem dann, wenn die Geschäfte weniger voll sind und versuchen sie ihren Aufenthalt so kurz wie möglich zu gestalten. Halten Sie bitte auch in den Geschäften den aktuell gebotenen Abstand zu anderen Personen ein. Alternativ bietet sich auch die Nutzung von Abhol- und Lieferservices an.
  • Wenn Sie zum Spazierengehen oder Sporttreiben (z.B. Joggen) nach draußen gehen, wahren Sie auch hier strikt die Abstandsregel (mindestens 1,5m). Halten Sie sich im öffentlichen Raum maximal mit einer weiteren Person oder im Kreis der Angehörigen Ihres eigenen Hausstands auf. Meiden Sie Menschenansammlungen.
  • Wenn sie öffentlichen Verkehrsmittel nutzen sind sie aufgefordert, eine FFP 2-Maske zu tragen. Bevorzugen Sie das Fahrrad, gehen Sie zu Fuß oder fahren mit dem eigenen Auto.
Die AHA-Formel: Abstand, Hygiene, Alltag mit Maske
  • Abstand halten: Auf dem Weg zur Arbeit, beim Einkaufen oder beim Spaziergang im Park mindestens 1,5 Meter Mindestabstand zu anderen halten
  • Hygiene beachten: Hygieneregeln in Bezug auf Niesen, Husten und Händewaschen befolgen
  • Alltag mit Maske: Dringend empfohlen wird das Tragen von Masken an Orten, an denen es schwer werden kann, den Mindestabstand zu anderen einzuhalten. Zum Schutz vor umstehenden Personen haben die Bundesländer eine Vorschrift für das Tragen von Masken der Standards FFP2 oder KN95/N95 im öffentlichen Personennahverkehr und beim Einkauf erlassen. Wer eine Maske trägt, sollte dennoch darauf achten, Abstand zu anderen Menschen zu halten.

AHA + A
die oben genannte AHA-Regel wird durch ein A ergänzt, das für Corona-Warn-App steht:
Mit der App können Menschen anonym und schnell darüber informiert werden, wenn sie sich in der Nähe eines Infizierten aufgehalten haben. Je mehr Menschen die Corona-Warn-App nutzen, desto schneller können Infektionsketten durchbrochen werden. In Kombination mit der AHA-Regel trägt die App somit zusätzlich zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie bei. Informationen zur Warn-App finden sie hier

AHA +L
L steht für Lüften:
Da sich Coronaviren auch über Aerosole (also Gemischen aus Gasen und feinsten flüssigen und festen Schwebstoffen, die beim Sprechen an den Stimmlippen entstehen und beim Ausatmen in die Umwelt gelangen) verbreiten können, sollte auch auf eine gute Belüftung in Innenräumen geachtet werden. Der Luftaustausch verringert das Risiko einer Ansteckung. Weitere Informationen zu Aerosolen finden Sie hier

Händewaschen

Die Hände sind die häufigsten Überträger von Krankheitserregern.
Sie kommen ständig mit Keimen in Kontakt und können diese auf alles übertragen, das anschließend angefasst wird. Beim Händeschütteln oder über gemeinsam benutzte Gegenstände, können auch Krankheitserreger leicht von Hand zu Hand gelangen.
Wird das Gesicht mit den Händen berührt, können die Erreger über die Schleimhäute von Mund, Nase oder Augen in den Körper eindringen und eine Infektion auslösen.
Händewaschen unterbricht diesen Übertragungsweg. Steht unterwegs keine Waschmöglichkeit zur Verfügung, sollten Sie zumindest vermeiden, mit den Händen Mund, Augen oder Nase zu berühren oder Speisen mit der Hand zu essen.

Richtig husten und niesen

Beim Husten oder Niesen sollte möglichst kein Speichel oder Nasensekret in die Umgebung versprüht werden. Sich beim Husten oder Niesen die Hand vor den Mund zu halten, ist aus gesundheitlicher Sicht keine sinnvolle Maßnahme. Dabei gelangen Krankheitserreger an die Hände und können anschließend über gemeinsam benutzte Gegenstände oder beim Hände schütteln an andere weitergereicht werden. Um keine Krankheitserreger weiterzuverbreiten, sollten die Regeln der sogenannten Husten-Niesen-Etiquette beachtet werden:
  • Halten Sie beim Husten oder Niesen mindestens einen Meter Abstand von anderen Personen und drehen Sie sich weg.
  • Niesen oder husten Sie am besten in ein Einwegtaschentuch. Verwenden Sie dies nur einmal und entsorgen es anschließend in einem Mülleimer mit Deckel. Wird ein Stofftaschentuch benutzt, sollte dies anschließend bei 60°C gewaschen werden.
  • Nach dem Naseputzen, Niesen oder Husten gründlich die Hände waschen!
  • Ist kein Taschentuch griffbereit, sollten Sie sich beim Husten und Niesen die Armbeuge vor Mund und Nase halten und sich ebenfalls dabei von anderen Personen abwenden.

Tragen sie bitte eine FFP 2-Maske, um sich und andere zu schützen!

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Medizinischer Mund-Nasen-Schutz / FFP 2-Maske

Ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz, verringert die Anzahl der Keime, die ein Erkrankter in der Umgebung verbreitet. Speicheltröpfchen, die beim Niesen oder Sprechen versprüht werden, bleiben zu einem großen Teil in der Maske hängen.
Außerdem kann der medizinische Mund-Nasen-Schutz verhindern, dass sich Menschen unbewusst mit verunreinigten Händen ins Gesicht fassen.
Eine Mund-Nasen-Nasen-Schutz kann abhängig von der körperlichen Aktivität maximal 3-4 Stunden getragen werden.
Eine durchfeuchtete Maske sollte umgehend abgenommen und durch eine frische ersetzt werden.
Eine medizinische Gesichtsmaske im Sinne dieser Verordnung ist eine aus speziellen Materialien hergestellte Maske (OP-Maske oder FFP 2-Maske), die den Anforderungen der europäischen Norm EN 14683:2019+AC:2019 entspricht oder die den Anforderungen der europäischen Norm EN 149:2001+A1:2009 entspricht, wobei die Maske jedenfalls nicht über ein Ausatemventil verfügen darf.

Die aktuelle InfektionsschutzmaßnahmenVO schreibt den Einsatz der Masken wie folgt vor:

§ 4 Medizinische Gesichtsmaske und Mund-Nasen-Bedeckung (1) Eine medizinische Gesichtsmaske ist in geschlossenen Räumen zu tragen
  • von nicht fahrzeugführendem Personal bei der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel einschließlich der Bahnhöfe, Flughäfen und Fährterminals sowie sonstiger Fahrzeuge mit wechselnden Fahrgästen,
  • in sonstigen Fahrzeugen von nicht fahrzeugführenden Personen, sofern die Nutzung des Fahrzeugs nicht ausschließlich mit den in § 2 Absatz 2 genannten Personen erfolgt,
  • von Personal in Einzelhandelsgeschäften aller Art und Einkaufszentren (Malls) sowie in Handwerks-, Dienstleistungs- und anderen Gewerbebetrieben mit Publikumsverkehr, von Teilnehmerinnen und Teilnehmern an religiös-kultischen Veranstaltungen im Sinne des Artikel 4 des Grundgesetzes und Artikel 29 Absatz 1 der Verfassung von Berlin,
  • in Arztpraxen und anderen Gesundheitseinrichtungen von Personal unter der Voraussetzung, dass die jeweilige medizinische Behandlung dem nicht entgegensteht,
  • in Gaststätten von Personal mit Gästekontakt und Gästen,
  • in gedeckten Sportanlagen einschließlich Hallenbädern und ähnlichen der Sportausübung dienenden Räumen, außer während der Sportausübung, * von Beschäftigten und Besucherinnen und Besuchern in Büro- und Verwaltungsgebäuden, es sei denn, sie halten sich an einem festen Platz auf oder können den Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten,
  • in Aufzügen,
  • von Teilnehmerinnen und Teilnehmern an Versammlungen in geschlossenen Räumen,
  • soweit dies über die in den Nummern 1 bis 10 genannten Anlässe hinaus in einem bereichsspezifischen Hygienerahmenkonzept nach § 6 Absatz 3 oder einer aufgrund von § 25 erlassenen Rechtsverordnung bestimmt ist.
(2) Eine FFP-2-Maske ist in geschlossenen Räumen zu tragen
  • von Fahrgästen bei der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel einschließlich der Bahnhöfe, Flughäfen und Fährterminals sowie sonstiger Fahrzeuge mit wechselnden Fahrgästen,
  • in Arztpraxen und anderen Gesundheitseinrichtungen von Patientinnen und Patienten sowie ihren Begleitpersonen unter der Voraussetzung, dass die jeweilige medizinische Behandlung dem nicht entgegensteht,
  • in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen von Besucherinnen und Besuchern sowie von Patientinnen und Patienten beziehungsweise Bewohnerinnen und Bewohnern, sofern sie sich außerhalb ihres Zimmers aufhalten oder Besuch empfangen,
  • von Kundinnen und Kunden in Einzelhandelsgeschäften aller Art und Einkaufszentren (Malls) sowie in Handwerks-, Dienstleistungs- und anderen Gewerbebetrieben mit Publikumsverkehr,
  • von Besucherinnen und Besuchern in Bibliotheken und Archiven,
  • in der beruflichen Bildung und der allgemeinen Erwachsenenbildung und
  • Besucherinnen und Besucher in kulturellen Einrichtungen und Freizeiteinrichtungen und
  • soweit dies über die in den Nummern 1 bis 7 genannten Anlässe hinaus in einem bereichsspezifischen Hygienerahmenkonzept nach § 6 Absatz 3 oder einer aufgrund von § 25 erlassenen Rechtsverordnung bestimmt ist.
(3) Eine Mund-Nasen-Bedeckung ist im Freien zu tragen
  • im öffentlichen Raum a) auf Märkten, b) in Warteschlangen, c) auf Bahnsteigen und an Haltestellen, d) in den in der Anlage zu dieser Verordnung genannten Bereichen in der Zeit von 6 Uhr bis 24 Uhr und e) in den Außenbereichen von kulturellen Einrichtungen und Freizeiteinrichtungen;
  • dies gilt nicht während der Nutzung von Fahrzeugen außerhalb von Fußgängerbereichen; für die Nutzung geschlossener Fahrzeuge gilt Absatz 1 Nummer 1 und 2, und
  • von Teilnehmerinnen und Teilnehmern an Versammlungen unter freiem Himmel nach Maßgabe des § 10 Absatz 2.
    Jede Person ist darüber hinaus angehalten, eine Mund-Nasen-Bedeckung im Freien an Orten zu tragen, an denen der Mindestabstand nach § 3 Absatz 1 Satz 1 in der Regel nicht eingehalten werden kann, insbesondere in Einkaufsstraßen und anderen belebten Straßen und Plätzen.
(4) Die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske einschließlich einer FFP-2-Maske gilt nicht
  • für Kinder bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr,
  • für Personen, die ärztlich bescheinigt aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung, einer ärztlich bescheinigten chronischen Erkrankung oder einer Behinderung keine medizinische Gesichtsmaske oder Mund-Nasen-Bedeckung tragen können,
  • für Personen, bei denen durch andere Vorrichtungen, die im Fall der Pflicht nach den Absätzen 1 und 2 mindestens die Anforderungen nach § 1 Absatz 6, im Fall der Pflicht nach Absatz 3 die Anforderungen nach § 1 Absatz 5 erfüllen, die Verringerung der Ausbreitung übertragungsfähiger Tröpfchenpartikel und Aerosole bewirkt wird,
  • für gehörlose und schwerhörige Menschen und Personen, die mit diesen kommunizieren, sowie ihre Begleitpersonen,
  • für Kundinnen und Kunden in Handwerks- und Dienstleistungsbetrieben im Bereich der Körperpflege für die Dauer einer gesichtsnahen Dienstleistung oder
  • soweit in einem bereichsspezifischen Hygienerahmenkonzept nach § 6 Absatz 3 oder einer aufgrund von § 25 erlassenen Rechtsverordnung weitere Ausnahmen vorgesehen sind.“

Siehe § 4 (medizinische Gesichtsmaske und Mund-Nasen-Bedeckung) der SARS-CoV-2-Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (InfSchMV)
Link zur Verordnung

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Die Beantwortung vieler Fragen zur Corona-Prävention in Berlin, finden sie unter diesem Link Informationen erhalten sie zu folgenden Themen:
  • Soziale Kontakte, Familie,
  • Freizeit und Versorgung
  • Wohnen und Miete (auch Umzüge)
  • Arbeit und Unternehmen
  • Kinder, Jugend, Bildung und Wissenschaft
  • Asyl
  • Verkehr, Reisen, Mobilität
  • Eigenverantwortung, Gesundheit, Hygiene
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Fragen zur Übertragung, Erkrankung und Quarantäne

In den sogenannten Covid-19-Praxen im Bezirk Pankow, können sich Patienten mit Verdacht auf Covid-19 behandeln lassen.
An eine dieser Praxen kann sich wenden, wer an typischen Erkältungs- bzw. Grippesymptomen leidet und keinen eigenen Hausarzt hat bzw. dieser aktuell keine Patienten behandelt, weil er zum Beispiel keine ausreichenden Schutzmaßnahmen gewährleisten kann.

Hier finden Sie alle Covid-19-Praxen in Berlin (wird laufend aktualisiert):
Link zur Liste der Covid-19-Praxen

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Unter diesem Link
gibt es Kontaktdaten zu Schwerpunktpraxen. Bitte immer zuerst den eigenen Zahnarzt kontaktieren und ggf. telefonisch einen Termin vereinbaren.

In Pankow ist diese Praxis für zahnärztliche Notfälle von Corona-Infizierten Ansprechpartner:

MVZ Garbátyplatz GmbH
Garbátyplatz 1
13187 Berlin – Pankow
Telefon: 030 / 499198599

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Personen, die mit einem bestätigten COVID-19-Fall im infektiösen Zeitintervall Kontakt hatten, werden als „Kontaktperson“ bezeichnet.
Im Folgenden wird beschrieben, wie sich das infektiöse Zeitintervall bemisst, wenn ein Fall (a) symptomatisch bzw. (b) asymptomatisch ist. Link zum RKI

Alle betroffenen Personen bleiben bitte vorerst zu Hause. Melden sie sich umgehend, bei dem für sie zuständigen Gesundheitsamt.
Die Zuständigkeit ergibt sich nach dem Wohnortprinzip.
Das Gesundheitsamt Pankow ist zuständig, wenn Ihre Meldeadresse im Bezirk Pankow ist.
Bitte nutzen sie den Erhebungsbogen für Kontaktpersonen einer Person mit COVID-19-Infektion

Was bedeutet “enge Kontaktperson”?

Kontaktpersonen zu einem bestätigten COVID-19-Fall werden bei Vorliegen mindestens einer der folgenden Situationen als enge Kontaktpersonen (mit erhöhtem Infektionsrisiko) definiert:

  • Enger Kontakt unter 1,5 m (Nahfeld) länger als 10 Minuten ohne adäquaten Schutz.
  • Gespräch mit dem Fall (unabhängig von dessen Dauer) ohne adäquaten Schutz.
  • Gleichzeitiger Aufenthalt von Kontaktperson und Fall im selben Raum mit wahrscheinlich hoher Konzentration infektiöser Aerosole unabhängig vom Abstand für über 10 Minuten, auch wenn durchgehend und korrekt Mund-Nasen-Schutz oder FFP2-Maske (außerhalb des Arbeitsschutzes) getragen wurde.

(adäquater Schutz = Fall und Kontaktperson tragen durchgehend und korrekt Mund-Nasen-Schutz oder FFP2-Maske)

Beispielhafte Konstellationen für enge Kontaktpersonen:

  • Personen im selben Haushalt.
  • Personen mit direktem Kontakt zu Sekreten oder Körperflüssigkeiten, insbesondere zu respiratorischen Sekreten eines Falls, wie z.B. durch Küssen, Anhusten, Anniesen, Kontakt zu Erbrochenem, Mund-zu-Mund Beatmung, etc.
  • Personen, die infektiösen Aerosolen im Raum ausgesetzt waren (z.B. Feiern, gemeinsames Singen oder Sporttreiben in Innenräumen ohne adäquate Lüftung). Hier bietet ein MNS/FFP2-Maske (außerhalb des Arbeitsschutzes) keinen ausreichenden Schutz vor Übertragung.
  • Optional (nach Ermessen des Gesundheitsamtes, auch im Hinblick auf die Praktikabilität): Personen mit Aufenthalt mit dem bestätigten COVID-19-Fall in einem Raum (auch für eine Dauer < 10 Minuten) oder schwer zu überblickende Kontaktsituation (z.B. Schulklassen, gemeinsames Schulessen, Gruppenveranstaltungen) und unabhängig von der individuellen Risikoermittlung.
  • Personen, die auf einer Flugreise gegenüber einem bestätigten COVID-19-Fall exponiert waren, unabhängig vom Tragen eines MNS/FFP2-Maske:
    1. Passagiere, die in derselben Reihe wie der bestätigte COVID-19-Fall oder in den zwei Reihen vor oder hinter diesem gesessen hatten, unabhängig von der Flugzeit.
    2. Crew-Mitglieder oder andere Passagiere, sofern eines der oben genannten anderen Kriterien zutrifft (z.B. längeres Gespräch; o.ä.).
    3. In Abhängigkeit von der Verfügbarkeit entsprechender Daten und einer Bewertung durch die Behörden vor Ort wird empfohlen, eine Kontaktpersonennachverfolgung zu initiieren, wenn der Flug innerhalb der letzten 14 Tage stattgefunden hat (maximale Dauer der Inkubationszeit).

Enge Kontaktpersonen müssen sich unverzüglich für 14 Tage häuslich absondern (Quarantäne) – gerechnet ab dem letzten Tag des Kontaktes zum bestätigten COVID-19-Fall.

Weitere Informationen finden sie auf den Seiten des Robert-Koch-Instituts.
Link zur Internetseite des RKI

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Kontaktpersonen oder Personen, die nach Deutschland eingereist bzw. zurückgekehrt sind und typische Krankheitszeichen haben, sollten unbedingt den Kontakt zu anderen Personen meiden!

Kontaktpersonen mit Symptomen melden sich bitte per E-Mail bei der Pankower Corona-Hotline, wenn sie schon Kontakt zum Gesundheitsamt Pankow hatten. Sie können aber auch das Kontaktformular nutzen und ihre Symptome dort angeben.
Bitte halten sie die Daten Ihrer Kontaktpersonen bereit.

Reiserückkehrer wenden sich bitte an ihren Hausarzt!

Informationen der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung: Informationsblatt für Reisende aus dem Ausland

  • Wir bitten Sie, sich mit Ihrem Hausarzt in Verbindung zu setzen!
  • Nicht mobile Patienten können den ärztlichen Bereitschaftsdienst informieren, Tel.: 116117.
  • Menschen mit lebensbedrohlichen Krankheitszeichen sollten sich direkt an den Rettungsdienst 112 wenden.
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Ziel einer Quarantäneanordnung ist die Unterbrechung von Infektionsketten ausgehend von einem bestätigten Fall.
Hierfür ist es notwendig, eine mindestens 14-tägige (Selbst-)Isolierung von Erkrankten und Personen, bei denen eine Virusausscheidung festgestellt worden ist und bei denen nach Kontakt zu einer ansteckenden Person die Wahrscheinlichkeit besteht, dass es zu einer Ansteckung gekommen ist.

Da die Erkrankung mit einer hohen Sterberate für ältere Personen und Personen mit Vorerkrankungen einher geht, ist es notwendig, die Erkrankungsausbreitung zu verlangsamen.

Das zuständige Gesundheitsamt legt im Einzelfall das konkrete Vorgehen für Kontaktpersonen fest. Zu den Empfehlungen des Gesundheitsamtes können gehören:
  • zu Hause bleiben (d.h. nicht einkaufen gehen, den Müll runter bringen, den Briefkasten leeren oder mit dem Hund Gassi gehen)
  • kein Kontakt zu anderen Personen
  • regelmäßige Händehygiene
  • gute Belüftung der Wohn- und Schlafräume
  • Haushaltsgegenstände (Geschirr, Wäsche, etc.) nicht mit Dritten teilen, ohne diese zuvor gründlich zu waschen
  • wenn die Möglichkeit besteht, sollte ein eigenes Badezimmer genutzt werden * Hygieneartikel sollten nicht geteilt werden
  • Wäsche sollte regelmäßig und gründlich (übliche Waschverfahren) gewaschen werden
  • Husten- und Niesregeln einhalten – für Sekrete aus den Atemwegen empfiehlt sich die Verwendung von Einwegtüchern
  • Kontaktoberflächen wie Tische oder Türklinken sollten regelmäßig mit Haushaltsreinigern gereinigt werden
  • Für die Versorgung mit Lebensmitteln, die Leerung des Briefkastens und anderen notwendigen Dingen sind Bekannte, Freunde oder Firmen zu beauftragen, die die Gegenstände vor der Haustür abstellen

Angehörige können hilfsbedürftige Kontaktpersonen im Alltag z.B. durch Einkäufe unterstützen. Auch können sie helfen, indem sie für gute Belüftung der Wohn- und Schlafräume sorgen und auf regelmäßige Händehygiene achten. Körperkontakt sollte vermieden werden.

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Das Robert-Koch-Institut empfiehlt, dass andere Personen im Haushalt von Kontaktpersonen nach Möglichkeit eine zeitliche und räumliche Trennung durchführen sollen. Diese Personengruppe bekommt üblicherweise keine verpflichtende Quarantäneanordnung vom Gesundheitsamt Pankow.

Eine zeitliche Trennung kann z.B. dadurch erfolgen, dass die Mahlzeiten nicht gemeinsam, sondern nacheinander eingenommen werden.

Eine räumliche Trennung kann z.B. dadurch erfolgen, dass sich die Kontaktperson in einem anderen Raum, als die anderen Haushaltsmitglieder aufhält.

Personen, die in systemrelevanten Bereichen z.B. im Gesundheitwesen oder in der Pflege arbeiten und eine räumliche und zeitliche Trennung durchführen, können in Einzelfällen mit ihrem Arbeitgeber klären, dass sie ihren Beruf weiter ausüben. Das sollte jedoch mit dem zuständigen Gesundheitsamt des Arbeitgebers abgestimmt werden!

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Kontaktpersonen oder Personen, die nach Deutschland eingereist bzw. zurückgekehrt sind und typische Krankheitszeichen haben, sollten dringend den Kontakt zu anderen Personen meiden!

Kontaktpersonen mit Symptomen melden sich bitte per E-Mail bei der Pankower Corona-Hotline, wenn sie schon Kontakt zum Gesundheitsamt Pankow hatten. Sie können aber auch das Kontaktformular nutzen und ihre Symptome dort angeben.
Bitte halten sie die Daten Ihrer Kontaktpersonen bereit.

Reiserückkehrer
Wir bitten Sie, sich mit Ihrem Hausarzt in Verbindung zu setzen.
Alternativ können sie sich an eine der Berliner Teststellen wenden.

  • Nicht mobile Patienten können den ärztlichen Bereitschaftsdienst informieren, Tel.: 116117.
  • Menschen mit lebensbedrohlichen Krankheitszeichen sollen sich direkt an den Rettungsdienst 112 wenden.
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Eine Entlassung aus der Quarantäne kann nach 14 Tagen erfolgen, wenn keine Symptome aufgetreten sind.

Patienten mit leichtem oder mildem / moderatem Krankheitsverlauf und ungestörter Immunkompetenz

(gemäß WHO-Definition)
Für o.g. Patienten kann eine Entisolierung erfolgen, wenn (1) mindestens 14 Tage seit Auftreten der ersten Symptome verstrichen sind, (2) eine nachhaltige Besserung der akuten COVID-19-Symptomatik gemäß ärztlicher Beurteilung seit >48 h und (3) ein negativer Antigentest vorliegt.

Patienten mit schwerem und insbesondere kritischem Krankheitsverlauf sowie für Bewohner von Altenpflegeheimen

(gemäß WHO-Definition)
Für o.g. Patienten wird eine Entisolierung empfohlen, wenn (1) mindestens 14 Tage seit Auftreten der ersten Symptome verstrichen sind, (2) eine nachhaltige Besserung der akuten COVID-19-Symptomatik gemäß ärztlicher Beurteilung seit >48 h vorliegt und (3) ein aussagekräftiges PCR-Untersuchungsergebnis, das darauf hindeutet, dass keine hohen Erregermengen ausgeschieden werden.

Immunsupprimierte Patienten

Für o.g. Patienten muss eine Einzelfallbeurteilung erfolgen.
Durch eine verzögerte Ausscheidung der Viren aufgrund von Defekten im Immunsystem, erhöht sich die Möglichkeit einer Mutation des Virus.
Bei erhöhter Ausscheidung hoher Virusmengen nach Tag 21 (ab Symptombeginn), wird eine Sequenzierung der in der Probe enthaltenen Viren empfohlen.

Enge Kontaktpersonen

Abschließend sollte am 14. Tag der Quarantäne ein Antigentest in einem Schnelltestzentrum durchgeführt werden. Bei positivem Ergebnis des Antigentests muss eine zeitnahe Information des Gesundheitsamtes erfolgen und das Ergebnis mittels eines PCR-Nachweises bestätigt werden. Ist auch der PCR-Test positiv, wird die Kontaktperson zu einem Fall und es wird entsprechend den Empfehlungen für bestätigte Fälle vorgegangen (Isolierung, Ermittlung und Quarantänisierung von Kontaktpersonen). Das Ergebnis des abschließenden Antigentests am 14. Tag der Quarantäne soll dem Gesundheitsamt unabhängig vom Testergebnis immer mitgeteilt werden. Ein negatives Testergebnis jederart Tests während der Quarantäne hebt das Gesundheitsmonitoring nicht auf und ersetzt oder verkürzt die Quarantäne nicht.

Alle Informationen dazu finden sie in der Infografik auf der Internetseite des RKI.

Für medizinisches Personal gelten gesonderte Regeln:
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Testpflicht für Schulen: Ab 19.04.2021 werden alle Schülerinnen und Schüler zwei Mal wöchentlich verpflichtend in der Schule getestet.

Die aktuelle InfektionsschutzmaßnahmenVO regelt in § 6 die Testpflicht in Berlin

(1) Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sind verpflichtet, ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die an ihrem Arbeitsplatz präsent sind, zweimal pro Woche ein Angebot über eine kostenlose Testung in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 mittels eines Point-of-Care (PoC)-Antigen-Tests, einschließlich solchen zur Selbstanwendung unter Aufsicht, zu unterbreiten und diese Testungen zu organisieren.

(2) Die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sind verpflichtet, auf Wunsch eine Bescheinigung über das Testergebnis auszustellen, § 6b Absatz 2 gilt entsprechend. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit direktem Kontakt zu Kundinnen und Kunden oder Gästen sind verpflichtet, das Angebot nach Absatz 1 wahrzunehmen und die ihnen ausgestellten Nachweise über die Testungen für die Dauer von vier Wochen aufzubewahren.

(3) Selbständige, die im Rahmen ihrer Tätigkeit direkten Kontakt zu Kundinnen und Kunden oder Gästen haben, sind verpflichtet, regelmäßig, mindestens einmal Mal pro Woche, eine Testung in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 mittels eines Point-of-Care (PoC)-Antigen-Tests vornehmen zu lassen und die ihnen ausgestellten Nachweise über die Testungen für die Dauer von vier Wochen aufzubewahren.

(4) Die Absätze 1 bis 3 gelten nur, soweit ausreichend Tests zur Verfügung stehen und deren Beschaffung zumutbar ist.

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Ein PCR-Test sucht im Testmaterial (tiefer Nase-Rachen-Abstrich) nach dem Erbgut des Coronavirus. Er gilt als Goldstandard bei der Diagnose auf SARS-CoV-2. Die Analyse ist technisch und zeitlich aufwändig und kann nur in einem entsprechend dafür ausgestatteten Labor erfolgen. Der Abstrich muss durch geschultes medizinisches Personal erfolgen.

Ein Antigen-Schnelltest sucht im Testmaterial (tiefer Nase-Rachen-Abstrich) im Gegensatz zum PCR-Test nicht nach Viruserbgut, sondern nach Molekülen, die für das Coronavirus charakteristisch sind. Der Abstrich kann durch Personen erfolgen, die in der Abstrichentnahme geschult sind. Es muss sich hier nicht zwangsläufig um medizinisches Personal handeln. Das Testergebnis liegt in der Regel nach 15 bis 20 Minuten vor.

Ein Selbsttest funktioniert wie ein Antigen-Schnelltest, die Abstrichentnahme kann hier jedoch jede Person nach Herstellerangaben bei sich selbst durchführen, wobei ein tiefer Nase-Rachen-Abstrich meist nicht erforderlich ist. Das Testergebnis liegt in der Regel nach 15 bis 20 Minuten vor.

Weiterhin sind folgende Punkte zu beachten:
- Ein positiver Schnelltest oder Selbsttest muss immer durch einen PCR-Test bestätigt oder widerlegt werden.
- Schnelltests und Selbsttests erfassen vor allem dann Virusmaterial und zeigen ein positives Ergebnis, wenn die Viruslast im Mund- oder Nasenbereich schon ausreichend groß ist.
- Jeder Test stellt nur eine Momentaufnahme zum Testzeitpunkt dar und kann keine Vorhersage über den Infektionsstatus in den kommenden Tagen oder Stunden treffen.

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Laut § 6a der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung besteht ab 31.03.2021 eine Testpflicht

(1) Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sind verpflichtet, ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die an ihrem Arbeitsplatz präsent sind zweimal pro Woche ein Angebot über eine kostenlose Testung in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 mittels eines Point-of-Care (PoC)-Antigen-Tests, einschließlich solchen zur Selbstanwendung unter Aufsicht, zu unterbreiten und diese Testungen zu organisieren.

(2) Die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sind verpflichtet, auf Wunsch eine Bescheinigung über das Testergebnis auszustellen, § 6b Absatz 2 gilt entsprechend. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit direktem Kontakt zu Kundinnen und Kunden oder Gästen sind verpflichtet, das Angebot nach Absatz 1 wahrzunehmen und die ihnen ausgestellten Nachweise über die Testungen für die Dauer von vier Wochen aufzubewahren.

(3) Selbständige, die im Rahmen ihrer Tätigkeit direkten Kontakt zu Kundinnen und Kunden oder Gästen haben, sind verpflichtet, regelmäßig, mindestens einmal Mal pro Woche, eine Testung in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 mittels eines Point-of-Care (PoC)-Antigen-Tests vornehmen zu lassen und die ihnen ausgestellten Nachweise über die Testungen für die Dauer von vier Wochen aufzubewahren.

(4) Die Absätze 1 bis 3 gelten nur, soweit ausreichend Tests zur Verfügung stehen und deren Beschaffung zumutbar ist. § 6b Nachweis eines negativen Tests auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (1) Soweit nach dieser Verordnung vorgeschrieben ist, dass Personen negativ auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 getestet worden sein müssen, ist diese Voraussetzung dadurch zu erfüllen, dass die Person
  • vor Ort einen Point-of-Care (PoC)-Antigen-Test durchführen lässt und dieser ein negatives Testergebnis zeigt, oder
  • unter der Aufsicht der oder des jeweils Verantwortlichen oder von ihr oder ihm beauftragten Personen einen Point-of-Care (PoC)-Antigen-Test auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 zur Selbstanwendung (Selbsttest) vornimmt und dieser nach korrekter Durchführung ein negatives Testergebnis zeigt, oder
  • der oder dem jeweils Verantwortlichen oder von ihr oder ihm beauftragten Personen eine schriftliche oder elektronische Bescheinigung gemäß Absatz 2 über ein negatives Testergebnis eines aktuellen Point-of-Care (PoC)-Antigen-Tests oder Selbsttestes, das tagesaktuell ist, vorlegt, oder
  • der oder dem jeweils Verantwortlichen oder von ihr oder ihm beauftragten Personen eine schriftliche oder elektronische Bescheinigung gemäß Absatz 2 über ein negatives Testergebnis eines aktuellen PCR-Tests auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2, das nicht älter als 24 Stunden ist, vorlegt.
  • Im Fall des Satzes 1 Nummer 1 und 2 besteht ein Anspruch gegen die oder den jeweils Verantwortlichen oder die von ihr oder ihm beauftragten Personen, eine Bescheinigung über das Testergebnis auszustellen.
    Die Durchführung der Testung ist in der Anwesenheitsdokumentation nach § 5 zu vermerken, soweit diese nicht unter Nutzung digitaler Anwendungen geführt wird, die die Einhaltung dieser Bestimmung durch den Verantwortlichen technisch nicht zulassen.

(2) Die Bescheinigung über ein negatives Testergebnis eines aktuellen Point-of-Care (PoC)-Antigen-Tests, einschließlich solcher zur Selbstanwendung, oder PCR-Tests auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 muss mindestens das Datum und die Uhrzeit der Durchführung des Tests, den Namen der getesteten Person und die Stelle erkennen lassen, welche den Test durchgeführt hat. Die Bescheinigung soll im Übrigen dem von der für Gesundheit zuständigen Senatsverwaltung zur Verfügung gestellten Muster entsprechen. Die Bescheinigung im Sinne von Absatz 1 Satz 1 Nummer 2 und 3 in Bezug auf einen Point-of-Care (PoC)-Antigen-Test auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 zur Selbstanwendung darf nur von einer durch die jeweiligen Verantwortlichen hierzu beauftragten und hierfür geschulten Person ausgestellt werden.

test-to-go.berlin
Wenn Sie keine Symptome haben, die auf eine Infektion mit dem Coronavirus hinweisen, können Sie einmal pro Woche einen kostenlosen Schnelltest durchführen lassen. Zu diesem Zweck hat der Berliner Senat eine Reihe von Testzentren aufgebaut, an denen Sie sich kostenlos testen lassen können. Für die meisten dieser Testzentren ist eine vorherige Terminbuchung über die
Internetseite von Test-to-go.berlin notwendig.

Alle Informationen zu möglichen Corona-Tests in Berlin finden Sie über diesen
Link

Coronavirus-Untersuchungsstelle in Wedding

Campus Virchow-Klinikum
Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag von 8.00 bis 13.00 Uhr,
Adresse: Mittelallee 1 in 13353 Berlin
Das Angebot der ärztlich besetzten SARS-CoV-2-Ambulanz der Charité auf dem Campus Virchow-Klinikum richtet sich an Personen mit akuten Erkältungssymptomen (z.B. Husten Schnupfen, Halsschmerzen, Fieber u.ä. und/oder Beeinträchtigung des Geschmacks- oder Geruchssinns).
Tests werden nur nach vorheriger Terminvereinbarung diesem Buchungslink durchgeführt
Personen ohne aktuelle Krankheitssymptome, die eine Testung benötigen, wenden sich bitte an ihr zuständiges (bezirkliches) Gesundheitsamt (vor allem nach Kontakt zu einem bekannten COVID-19-Fall).
Reiserückkehrende/Einreisende wenden sich bitte nach der Einreise an das Testzentrum am Flughafen BER, Terminal 5 oder an Vertragsarztpraxen der Kassenärztlichen Vereinigung Berlin
Insbesondere für zunächst unklare Fälle bietet die SARS-CoV-2-Ambulanz der Charité zusätzlich eine Videosprechstunde an. Bitte vereinbaren Sie dafür einen Termin. Bei Bedarf wird in der Videosprechstunde ein Abstrichtermin (im Virchow-Klinikum) für den selben oder den Folgetag vereinbart. Terminbuchung

Vivantes Klinikum Prenzlauer Berg

Adresse: Fröbelstraße 15 – Zugang über Diesterweg in 10405 Berlin

Die Tests werden nur nach vorheriger Terminvereinbarung unter diesem Buchungslink durchgeführt.
In den Abklärungsstellen der Vivantes Klinken werden zur Zeit Beschäftigte aus Berliner Kitas, Berliner Schulen (z.B. Erzieher*innen, Lehrer*innen und Schulsekretär*innen) und Mitarbeiter*innen ambulanter sowie stationärer Pflegeeinrichtungen getestet. Andere Bürgerinnen und Bürger mit Krankheitszeichen können sich an die Berliner Covid-19-Praxen wenden.

In Pankow können Sie sich an eine Covid-19-Praxis wenden, wenn Sie keinen Hausarzt haben oder sie nicht in ihrerer Hausarztpraxis behandelt werden können:

Zentrum für Infektiologie Berlin Prenzlauer Berg
Driesener Str. 11, 10439 Berlin
Achtung: Die Covid-Sprechstunde findet am Standort Driesener Str. 20 / Paul-Robeson-Str. 32 statt.
Sprechzeiten: Mo-Fr 9-14 Uhr
Telefonische Voranmeldung: (030) 233212-660, auch Online-Terminvermittlung möglich
Link zur Internetseite

Praxis am Planetarium
Dr. Anna Wessel und Katharina Duddeck
Prenzlauer Allee 180, 10405 Berlin
Sprechzeiten: Mo-Fr 8-10 Uhr, Telefonische Voranmeldung: (030) 4423823 oder Online-Terminvermittlung per E-Mail an die Praxis
Link zur Internetseite

Die Hausärzte. Dr. Silke Weck
Stargarder Str. 69, 10437 Berlin, bitte separaten Eingang Pappelallee 36 benutzen
Die Infektsprechstunde findet in der Eberswalder Str. 33 (Hof), 10437 Berlin statt: Mo 8-15 Uhr und Di – Fr 8-13 Uhr
Telefonische Voranmeldung: 0176 / 20 200 117, 0176 / 20 200 120,
030 / 44 81 415
Link zur Internetseite

Praxis Staudt – Ihr Hausarztteam
Seelower Straße 13, 10439 Berlin
Sprechzeiten: Di.+Do. 18-19 Uhr (Videosprechstunde bis 19.30 Uhr)
Telefonische Voranmeldung: 030 / 4454024, auch Online-Terminvermittlung
Link zur Internetseite

BITTE IMMER VORHER EINEN TERMIN VEREINBAREN!
Für alle Standorte gilt: Bitte kommen Sie nicht einfach in die Praxis. Rufen Sie vorher unter der angegebenen Telefonnummer an, ggf. ist auch die Online-Buchung eines Termins möglich.

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Sie müssen sich sofort in Quarantäne begeben!

Eine Meldung über ein positives Testergebnis erfolgt durch das Labor direkt an das Gesundheitsamt, dass sich dann mit ihnen, der Indexperson, in Verbindung setzen wird.

Beachten sie die auf unserer Internetseite die Allgemeinverfügung des Bezirksamts Pankow.

Bitte informieren sie umgehend ihre engen Kontaktpersonen über ihr positives
Testergebnis und teilen sie ihnen mit, dass sie sich ebenfalls umgehend in Quarantäne begeben müssen.

Bitte teilen sie ihren Kontaktpersonen mit, dass sie sich direkt über das Kontaktformular
bei uns melden können.

Kontaktpersonen aus anderen Bezirken müssen sich bei ihrem zuständigen Gesundheitsamt melden!
Hier finden sie ihr Gesundheitsamt
Link zum RKI

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Es besteht der Verdacht, dass Sie mit SARS-Cov-2 infiziert sind!

Bei typischen Corona-Symptomen vereinbaren Sie umgehend einen Termin zur PCR-Nachtestung in einem Testzentrum oder bei ihrem Hausarzt, um das Ergebnis zu bestätigen.
Bitte begeben Sie sich in Selbstisolation und verhalten Sie sich so, als ob Sie infiziert seien. Beachten sie bitte die Allgemeinverfügung auf der Seite des Bezirksamtes Pankow. Begrenzen Sie Kontakte auf das absolute Minimum und halten Sie alle Hygienemaßnahmen ein.
Sollte Ihr PCR-Bestätigungstest positiv ausfallen, wird das Labor dies direkt dem Gesundheitsamt melden, was sich dann mit ihnen in Verbindung setzt.
Haben sie keine Symptome, sollten sie trotzdem möglichst schnell einen PCR-Test zur Kontrolle durchführen lassen. Wenden sie sich dafür an ein Testzentrum oder ihren Hausarzt.

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Auch wenn ein Test negativ ausgefallen ist, so ist dennoch die 14-tägige Quarantäne einzuhalten.
Das Testergebnis stellt nur eine Momentaufnahme dar. Es ist daher auch bei einem zunächst negativen Testergebnis möglich, im späteren Verlauf andere anzustecken.
Es gibt vielfach Fälle, in denen erst nach wiederholten Abstrichen ein positives Ergebnis gefunden werden konnte.

Wenn sie als Kontaktperson negativ getestet wurden bedeutet das, dass Sie zum Zeitpunkt der Testung negativ waren. Das ist aber nur eine Momentaufnahme. Man kann nicht ausschließen, dass Sie zu einem späteren Zeitpunkt positiv getestet werden. Der Grund dafür kann sein, dass Sie sich angesteckt haben und sich die Virenlast in Ihrem Körper erhöht hat.

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Mit der Corona-Warn-App können Menschen anonym und schnell darüber informiert werden, wenn sie sich in der Nähe eines Infizierten aufgehalten haben. Je mehr Menschen die Corona-Warn-App nutzen, desto schneller können in Zukunft Infektionsketten durchbrochen werden.

Auf der Internetseite “Zusammen gegen Corona.de(Link zur FAQ-Liste und zur App) kann man sich die App herunterladen, aber auch zu vielen Fragen informieren.

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Reisende, Reiserückkehrer und Pendler

Die Hinweise für Einreisende sind dringend zu beachten!
Weitere Informationen des Bezirksamtes Pankow – Gesundheitsamt finden Sie hier.

Die aktuelle InfektionsschutzmaßnahmenVO gibt für Reisende folgendes vor:
§ 22 Häusliche Quarantäne für Ein- und Rückreisende aus dem Ausland; Beobachtung

(1) Personen, die auf dem Land-, See-, oder Luftweg aus dem Ausland in das Land Berlin einreisen und sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten zehn Tagen vor Einreise in einem zum Zeitpunkt der Einreise als Risikogebiet im Sinne des § 2 Nummer 17 des Infektionsschutzgesetzes mit einem erhöhten Risiko für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 eingestuften Gebiet (Risikogebiet) aufgehalten haben, sind verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die Haupt- oder Nebenwohnung oder in eine andere, eine Absonderung ermöglichende Unterkunft zu begeben und sich für einen Zeitraum von zehn Tagen nach ihrer Einreise ständig dort abzusondern; dies gilt auch für Personen, die zunächst in ein anderes Land der Bundesrepublik Deutschland eingereist sind. Den in Satz 1 genannten Personen ist es in diesem Zeitraum nicht gestattet, Besuch von Personen zu empfangen, die nicht ihrem Haushalt angehören. Die unverzügliche Durchreise auf direktem Weg ohne Übernachtung in einem Risikogebiet gilt nicht als Aufenthalt im Sinne von Satz 1. Für Personen, die sich in den letzten zehn Tagen vor ihrer Einreise in einem Virusvarianten-Gebiet im Sinne von § 3 Absatz 2 Satz 1 Nummer 2 der Coronavirus-Einreiseverordnung vom 13. Januar 2021 (eBAnz. AT 13.01.2021 V1) in der jeweils geltenden Fassung aufgehalten haben gelten die Sätze 1 bis 3 mit der Maßgabe, dass der Zeitraum der Absonderung 14 Tage beträgt.

(2) Die von Absatz 1 Satz 1 erfassten Personen sind verpflichtet, das zuständige Gesundheitsamt unverzüglich zu informieren, wenn typische Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 wie Husten, Fieber, Schnupfen oder Geruchs- und Geschmacksverlust innerhalb von zehn Tagen nach der Einreise bei ihnen auftreten.

(3) Für die Zeit der Absonderung unterliegen die von Absatz 1 Satz 1 erfassten Personen der Beobachtung durch das zuständige Gesundheitsamt.

Ausnahmen von der Quarantäne sind über ein gestuftes System definiert. Die genaue Abstufung finden Sie in der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung unter § 23.

Mit Risikogebiet ist ein Staat oder eine Region außerhalb von Deutschland gemeint, für den oder für die zum Zeitpunkt der Einreise ein erhöhtes Risiko für eine Corona-Infektion besteht. Die Einstufung erfolgt durch die Bundesregierung, namentlich durch das Bundesgesundheitsministerium, das Auswärtige Amt sowie das Bundesinnenministerium und wird durch das Robert-Koch-Institut veröffentlicht.

Für den Zeitraum der Quarantäne, die in der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung geregelt ist, gelten folgende Anweisungen: Wohnräume nicht verlassen und keinen Besuch empfangen! Das bedeutet u.a.:
  • nicht selbst einkaufen gehen, nicht den Müll runter bringen etc., ggf. Einkäufe/Lieferungen von Dritten vor der Tür abstellen lassen
  • Gesundheitszustand beobachten und protokollieren:
    2 x am Tag Temperatur messen, 1 x täglich Symptome notieren (Husten, Fieber, Halsschmerzen, Gliederschmerzen, Kopfschmerzen, Durchfall, Geruchs- und Geschmacksverlust)
  • In der Häuslichkeit Abstand zu anderen Personen halten (dies gilt im besonderen Maße für Personen mit Risikofaktoren): sich nach Möglichkeit in anderen Räumen aufhalten, Räume nacheinander nutzen (z.B. Küche, Bad)
Hygiene:
  • Wohn- und Schlafräume gut belüften
  • Hände regelmäßig und gründlich mit Seife waschen
  • Wäsche, Handtücher und Geschirr nicht mit anderen Personen teilen
  • Oberflächen, wie z.B. Türklinken regelmäßig mit Haushaltsreiniger säubern
  • Husten und Niesen in die Armbeuge, Einwegtaschentücher verwenden und hygienisch entsorgen

Bitte beachten Sie: In Berlin gilt das Wohnortprinzip, d.h. es ist der Bezirk zuständig, in dem Ihre Meldeadresse liegt oder Sie sich als Tourist aufhalten werden.

Auf der Internetseite der Bundesregierung finden sie Informationen und wichtige Hinweise für Pendler und Reisende:
Link zur Internetseite der Bundesregierung

Das Robert-Koch-Institut bietet Informationen für Reisende in verschiedenen Sprachen an: Link zur Internetseite des RKI

Das Gesundheitsamt Pankow stellt keine gesonderten Quarantänebescheinigungen aus!

Freiwillge Corona Tests:
Wir bitten um Verständnis, dass der öffentliche Gesundheitsdienst KEINE freiwillligen Corona-Tests für Urlaubsreisen anbieten kann.
Für einen freiwilligen Corona-Test kontaktieren Sie bitte Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt.
Beachten Sie, dass medizinisch nicht indizierte Tests in der Regel als individuelle Gesundheistleistung (IGeL) NICHT von der Krankenversicherung übernommen werden.

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Es werden ein große Anzahl von Staaten aktuell als Gebiete, in denen ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit SARS-CoV-2 besteht, ausgewiesen.
Alle Informationen zu Risikogebieten finden sie auf der Internetseite des RKI

Die bestehenden Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes sowie die Informationen der Bundesregierung für Reisende und Pendler finden sie auf der Webseite der Bundesregierung

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Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in das Ausland wird derzeit gewarnt, da weiterhin mit starken Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr, weltweiten Einreisebeschränkungen, Quarantänemaßnahmen und der Einschränkung des öffentlichen Lebens in vielen Ländern zu rechnen ist.

Zu Reisebeschränkungen informiert das Auswärtige Amt auf seiner Internetseite.
Link zum Auswärtigen Amt

Einige Länder haben Einreisesperren oder Sonderkontrollen für bestimmte Personengruppen oder Flüge aus bestimmten Regionen erlassen. Hiervon sind teilweise auch Reisende aus Deutschland betroffen. Reisende sollten sich daher vor Reiseantritt bei der Botschaft oder dem Konsulat Ihres Reiselandes in Deutschland informieren.

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Informationen für Arbeitnehmer und Unternehmen und zu finanziellen Hilfen, auch für die Betreuung von Kindern

Bitte lesen sie bitte konkret nach, welche Geschäfte geöffnet haben und welche Richtlinien zu beachten sind!
Weitere Hinweise

§ 15 Einzelhandel, Märkte (Auszug)
(1) Verkaufsstellen im Sinne des Berliner Ladenöffnungsgesetzes vom 14. November 2006 (GVBl. S. 1045), das zuletzt durch das Gesetz vom 13. Oktober 2010 (GVBl. S. 467) geändert worden ist, in der jeweils geltenden Fassung dürfen nur von Kundinnen und Kunden aufgesucht werden, die im Sinne von § 6b negativ getestet sind. Für die Öffnung nach Satz 1 gilt ein Richtwert von insgesamt höchstens einer Kundin oder einem Kunden pro 40 Quadratmetern Verkaufsfläche, eine elektronische Kontaktnachverfolgung ist sicherzustellen.
Dies gilt nicht für den Einzelhandel für Lebensmittel und Getränke, Tabakprodukte, Schreibwaren, Zeitungen, Zeitschriften, Bücher und Tierbedarf, Apotheken, Einrichtungen zum Erwerb von Sanitätsbedarf sowie von Hör- und Sehhilfen, Drogerien, Reformhäuser, Tankstellen, Abhol- und Lieferdienste und Wochenmärkte mit Beschränkung auf die vorgenannten Sortimente, gewerblichen Handwerkerbedarf und Fahrrad- und Kfz-Werkstätten.
(2) Verkaufsstellen nach Absatz 1 dürfen an Sonn- und Feiertagen nicht gemäß § 6 Absatz 1 und 2 des Berliner Ladenöffnungsgesetzes öffnen. §§ 4 und 5 des Berliner Ladenöffnungsgesetzes bleiben unberührt.

§ 18 Dienstleistungen (Auszug)
(1) Dienstleistungsgewerbe im Bereich der Körperpflege wie Friseurbetriebe, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe sowie Sonnenstudios dürfen für den Publikumsverkehr geöffnet werden oder ihre Dienste anbieten, wenn ausschließlich Kundinnen und Kunden nach vorheriger Terminvereinbarung bedient werden oder elektronische Kontaktnachverfolgung sichergestellt ist.
Zwischen den Plätzen für die Kundinnen und Kunden ist ein Sicherheitsabstand von 2 Metern zu gewährleisten, innerhalb dessen sich keine Kundinnen und Kunden aufhalten dürfen; wartende Kundinnen und Kunden dürfen sich nicht innerhalb der Betriebsräume aufhalten; die übrigen in dieser Verordnung festgelegten allgemeinen Schutz- und Hygieneregeln bleiben unberührt. Die Dienstleistungen dürfen nur von Personen in Anspruch genommen werden, die im Sinne von § 6b negativ getestet wurden.

Eine Mund-Nasen-Bedeckung ist auch im Freien zu tragen, z.B.
  • auf Märkten,
  • in Warteschlangen,
  • auf Parkplätzen,
  • auf Gehwegen vor Gebäuden, in denen sich vom Gehweg aus direkt zu betretende Einzelhandelsgeschäfte, Dienstleistungs- und Handwerksbetriebe befinden.
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Die Senatsverwaltung für Finanzen ist zuständig für Entschädigungszahlungen bei Verdienstausfällen nach dem Infektionsschutzgesetz (§§ 56 ff IfSG).
Dies betrifft sowohl Fälle von Tätigkeitsverboten (§ 31 IfSG) als auch Fälle von Quarantäne (§ 30 IfSG).
Bei einer vom Gesundheitsamt verhängten häuslichen oder stationären Quarantäne eines Arbeitnehmers leistet der Arbeitgeber nach § 56 IfSG zunächst eine Entschädigung an den Arbeitnehmer in voller Lohnhöhe für die Dauer von maximal 6 Wochen.
Die geleistete Entschädigung kann der Arbeitgeber von der Senatsverwaltung für Finanzen, Bereich Selbstversicherung zurückfordern, wenn ein bezirkliches Gesundheitsamt die Maßnahme verhängt hat, § 66 Abs. 1 IfSG.
Der Ort der Arbeitsstätte ist dabei unerheblich.
Hier finden sie Informationen zu
Entschädigungen nach dem Infektionsschutzgesetz bei Tätigkeitsverboten und Quarantänen.

Auch Selbständige haben einen Anspruch auf Entschädigung. Die Höhe der Entschädigung berechnet sich nach der Höhe des Einkommens aus der entschädigungspflichtigen Tätigkeit im Jahr vor ihrer Einstellung und ist durch Einkommensteuerbescheid nachzuweisen.

Auch beim
Bundesministerium für Arbeit und Soziales können sie sich über Corona-Hilfen informieren.

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Berlin tut alles, um Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Unternehmen in der Corona-Krise zu unterstützen.

Die Senatsverwaltung für Finanzen unterstützt

Unternehmen, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer

bei Verdienstausfällen auf Grundlage des Infektionsschutzgesetzes (IfSG).
Link zur Homepage der Senatsverwaltung für Finanzen
Hier finden Sie Anträge, welche sie ausgefüllt mit den entsprechenden Anlagen an die, auf der Webseite angegebenen, Entschädigungsstelle schicken können!
Da viele Betriebsschließungen / Veranstaltungsabsagen auf (bundes- / landes-)behördliche Anordnung nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) erfolgten, ist dies auch als Begründung so anzugeben.
Weiter Informationen finden Sie auf der Homepage der Senatsverwaltung für Finanzen
Weitere Informationen zu steuerlichen Maßnahmen zur Berücksichtigung der Auswirkungen des Coronavirus

Über alle z.Z. möglichen Hilfen für Unternehmen informiert sie für Pankow das Büro für Wirtschaftsförderung:
Beratungen und Leistungen für Unternehmen und Selbständige
Link zum Büro für Wirtschaftsförderung Pankow
Telefonische Erreichbarkeit über (030) 90295 6700 oder 6703 (auch mit AB)

Weitere Informationen über Hilfen finden sie auch auf der Webseite der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe unter:
Link zur Webseite der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe
Hotline Wirtschaftsförderung: Tel.: (030) 2125 4747
E-Mail an die Wirtschaftsförderung bei der Senatsverwaltung

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Voraussetzung für den Bezug von Kurzarbeitergeld ist, dass die üblichen Arbeitszeiten vorübergehend wesentlich verringert sind.
Das kann zum Beispiel der Fall sein, wenn aufgrund der Corona-Krise Lieferungen ausbleiben und dadurch die Arbeitszeit verringert werden muss oder auch staatliche Schutzmaßnahmen dafür sorgen, dass der Betrieb vorrübergehend geschlossen wird.

Für Betriebe, die aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie Kurzarbeit beantragen müssen, ist es jetzt unproblematisch, diese bei der zuständigen Agentur für Arbeit anzumelden.
Weitere Informationen

Arbeitnehmer wenden sich bitte an ihre zuständige Agentur für Arbeit.

Die Senatsverwaltung für Finanzen unterstützt aber auch Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die auf Grundlage des Infektionsschutzgesetzes durch ein Tätigkeitsverbot betroffen sind. Auf der Webseite finden sie alle notwendigen Informationen:
Link zur Webseite der Senatsverwaltung für Finanzen

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In Berlin ist das Landesamt für Arbeitsschutz, Gesundheitsschutz und technische Sicherheit Berlin (LAGetSi) für alle Fragen bezüglich des Arbeitsschutzes zuständig: Link zum LAGetSi

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales gibt hierzu auch Auskunft unter diesem Link
Auch Antworten auf häufige Fragen zu Entgeltfortzahlung, Kurzarbeitergeld, Rechte und Pflichten sind hier in verschiedenen Sprachen abrufbar.

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Der Senat von Berlin hat erforderliche Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Corona-Virus angeordnet.
Darunter fallen auch die aktuellen Anordnungen für Schulen und Bildungseinrichtungen, Tageseinrichtungen und Angeboten der Kindertagespflege.
Aktuelle Informationen zu Kitas und Schulen

Dies verursacht große organisatorische und finanzielle Probleme. Eltern müssen wegen der Schließung von Betreuungseinrichtungen die Betreuung ihrer Kinder selbst übernehmen und können teilweise ihrer Arbeit nicht wie gewohnt nachgehen.

Entschädigungen nach dem Infektionsschutzgesetz bei Schließung von Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen
Hier finden sie die aktuellen Informationen zu § 56 Absatz 1a IfSG!

Weitere Informationen für ArbeitnehmerInnen

Weitere Informationen für Selbstständige

Weitere Informationen und Vordrucke zu Entschädigungen finden Sie auf der Internetseite der Senatsverwaltung für Finanzen
Weitere Informationen zu steuerlichen Maßnahmen zur Berücksichtigung der Auswirkungen des Coronavirus

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Informationen zu Pflege, Einrichtungen der Pflege- und für Menschen mit Behinderung, Nachbarschaftshilfen und speziell für ältere Menschen

Für Pflegeinrichtungen und Pflegedienste finden sie hier viele Hinweise:
Link zur Senatsverwaltung für Pflege
Link zu Handlungsempfehlungen des Robert-Koch-Institutes für ambulante Pflegedienste

Für Pflegebedürftige, pflegende Angehörige und Angehörige von Pflegebedürftigen in Einrichtungen:
Die Senatsgesundheitsverwaltung hat eine Pflegemaßnahmen-Covid-19-Verordnung erlassen. Die Besuchszeit der betreuten Personen in den Innenräumen von Pflegeeinrichtungen wird damit auf einmal am Tag, für eine Stunde, durch eine Person beschränkt. Im Außenbereich entfällt die zeitliche Beschränkung der Aufenthaltszeit. Bei Besucher:innen von bis zu 12 Jahren ist eine Begleitperson zulässig. Selbiges gilt für Besuchende, die eine ständige Begleitperson benötigen. Der Besuch darf auf dem eigenen Zimmer empfangen werden. Voraussetzung ist, dass bei den Besucher:innen keine Atemwegsinfektionen vorliegen und ein negativer Corona-Test vorhanden ist, der nicht älter als 24 Stunden sein darf. Zudem muss während des gesamten Aufenthalts eine FFP2-Maske ohne Ausatemventil getragen werden.

Sollte ein Corona-Fall in einem Pflegeheim auftreten, können die Besuchsrechte weiter eingeschränkt werden.

Keine Einschränkungen gibt es aber für den Besuch schwerstkranker und sterbender Menschen.

Handlungsempfehlungen für Pflegebedürftige und pflegende Angehörige:
Link zur Senatsverwaltung für Pflege

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Pflegestützpunkte Berlin – Die Beratungsstellen für pflegebedürftige Menschen und pflegende Angehörige in Berlin

Die Pflegestützpunkte Berlin sind, auch in dieser unsicheren Zeit, als Beratungsstellen zu allen Fragen rund um Pflege und Alter weiterhin verlässlich für Sie da. Pflege in Anspruch zu nehmen oder selbst Angehörige zu pflegen ist eine enorme Herausforderung, insbesondere unter den aktuellen Bedingungen wie Kontaktbeschränkungen und erweiterter Maskenpflicht. Aktuell stellen sich ganz neue, zusätzliche Fragen, z.B.
  • zum Einzug oder Besuchen in Pflegeheimen
  • zur Nutzung der Tagespflege
  • zur Organisation von Hilfen im Bereich Begleitung oder Haushalt
  • Pflegebegutachtung am Telefon und vieles mehr.

Die Mitarbeiter*innen nehmen sich Zeit für vertrauliche Gespräche, beraten zu den bestehenden Angeboten und unterstützen bei der Organisation von Hilfen. Um hilfe- und pflegebedürftige Menschen und deren Angehörige in dieser schwierigen Zeit zu unterstützen, erweitern die Pflegestützpunkte Berlin die Beratungszeiten des berlinweiten Servicetelefons zusätzlich auf die Wochenenden.
Montag bis Sonntag von 9:00 bis 18:00 Uhr
telefonisch unter 0800 59 500 59 erreichbar

Link zur Internetseite

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Hier können sie, wenn sie Hilfe benötigen oder ihre Hilfe anbieten möchten, ihre Anliegen vorbringen:
Ehrenamt Pankow
Die FreiwilligenAgenturPankow koodiniert die Hilfsangebote und -anfragen für den Bezirk.
Erreichbar ist die Agentur unter (030) 2509100 und per E-Mail

Auch auf der Webseite von nebenan.de finden sie sicher schnell Nachbarschaftshilfe oder können ihre Hilfe anbieten.

Bitte beachten sie aber immer die Abstandsregeln!

Silbernetz
Das “Silbertelefon” bietet einsamen älteren Menschen über eine kostenfreie Hotline in der Zeit von 08 – 22 Uhr (täglich!) Gesprächsmöglichkeiten: 0800 4708090

Danke an Alle, die sich in dieser schwierigen Zeit solidarisch zeigen und die sich im Bezirk engagieren!!!

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Der Qualitätsverbund Netzwerk im Alter Pankow e.V. (QVIA e.V.) hat alle Angebote der sozialen Unterstützung und Beratung für die Zeit der Kontaktsperre aufgrund des Corona-Virus zusammengefasst:

Nachbarschaftshilfe

Um eine Unterstützung durch die Nachbarschaft zu erhalten, kann es unterschiedliche Wege geben. Vielleicht haben Sie freundliche Nachbarn, welche Ihnen eine Unterstützung anbieten. Dann nehmen Sie dies gern an, jedoch nur, wenn Sie die Personen auch wirklich kennen und auch nur wenn Sie dabei die empfohlenen Schutzmaßnahmen einhalten:
  • Abstand von 1-2 m zu anderen Personen einhalten!
  • Vor und nach dem Kontakt Hände mind. 20 Sekunden mit Seife und warmen
    Wasser waschen und ggf. desinfizieren!
  • Verpackungsmaterial (z.B. Einkaufstüten) nach dem auspacken entsorgen!

Sollten Sie keine bekannten Nachbarn kennen, dann können Sie sich auch an eine der folgenden organisierten Nachbarschaftshilfen wenden:

Silbernetz

Silbernetz ist ein telefonisches Gesprächsangebot Menschen ab 60 Jahren und bahnt älteren Menschen einen Weg aus der Isolation. Unter der Rufnummer 0800 4 70 80 90 sind die ehrenamtlichen Mitarbeitenden für ältere Menschen da: 24 Stunden, 7 Tage die Woche, 365 Tage im Jahr, von 08:00 bis 22:00 Uhr.
Um beim Silbernetz anzurufen, brauchen Sie keine Krise und kein Problem – Ihr Wunsch zu reden genügt.
Das Gespräch ist anonym, vertraulich und kostenfrei.
Silbernetz hört zu, ermutigt und kann erste Unterstützungsangebote benennen.

Silbernetz und nebenan.de

Beide Angebote kooperieren seit Mitte März 2020 und bilden die Initiative gemeinschaft.online, um ihre Kräfte zu bündeln und um mehr Menschen zu erreichen, die jetzt Hilfe brauchen. Wenn Sie die Rufnummer 07172 9 34 00 48 wählen, können Sie zunächst Ihre Postleitzahlen eingeben. Danach können Sie zwischen den Möglichkeiten:
  • Hilfe für Besorgungen,
  • Hilfe bei Tierversorgung,
  • Hilfe im Haushalt,
  • sonstige Hilfe und dem
  • Silbernetz-Angebot „einfach mal reden“ wählen.

Koordinierungsstelle für Nachbarschaftshilfe

Die Hotline der Corona-Nachbarschaftshilfe ist von Montag bis Freitag von 11-15 Uhr unter der Rufnummer 030 2509 1001 erreichbar, außerhalb dieser Zeiten ist ein Anrufbeantworter geschaltet.
Die Hotline ist vor allem für hilfesuchende Menschen gedacht.

Freiwillige, die Hilfe geben wollen, möchten wir bitten, sich über das Online-Formular auf dieser Website zu registrieren: Link zur Freiwilligen-Agentur Pankow
Die Freiwilligen Agentur ist auch per E-Mail erreichbar.

Telefonische ASB-Nachbarschaftshilfe

Der ASB verbindet Hilfesuchende, die Unterstützung im Alltag benötigen, mit Helfenden vom ASB und aus ganz Berlin. Die Rufnummer 030 629 33 759 ist von 9-17 Uhr an sieben Tagen die Woche besetzt.

Nachbarschaftshilfe der Volkssolidarität

Der Volkssolidarität Landesverband Berlin e.V. hat eine Hilfe-Hotline eingerichtet. Diese kann unter der Rufnummer 030 403 66 12 12 erreicht werden. Auch kann eine Hilfe-E-Mail an Nachbarschaftshilfe der Volkssolidarität verfasst werden.
Dort erfasst und vermittelt die Volkssolidarität ab sofort Hilfebedarfe und Hilfeangebote aufgrund der Covid-19 Pandemie, wie z.B. Einkaufsunterstützung, Apothekengänge oder eine soziale Beratung.

Nachbarschaftshilfe über die Plattform CoronaPort

Auf der Internetseite CoronaPort finden sich Personen, welche sich netterweise dazu bereiterklärt haben, Hilfe in der Nachbarschaft anzubieten. Hier kann man direkt mit dem Helfenden in Kontakt treten und Hilfe annehmen.

Achtung Trickbetrüger!

Bitte seien Sie bitte vorsichtig, wem Sie vertrauen!
Auch in Zeiten der Kontaktsperre gibt es Betrüger.
Wenn Sie Nachbarschaftshilfe annehmen, dann nur von Nachbarn oder Bekannten, welche Sie auch wirklich kennen oder von einer Organisation, wie z.B. Silbernetz vermittelt bekommen haben.
Lassen Sie niemanden in Ihre Wohnung, den Sie nicht kennen und rufen Sie im Zweifel die Polizei unter der Rufnummer 110.

Corona-Sorgentelefon

Um für die Nöte und Sorgen der Menschen da sein zu können, hat die Notfallseelsorge/Krisenintervention Berlin gemeinsam mit der Kirchlichen Telefonseelsorge und der Krankenhausseelsorge ein Seelsorgetelefon eingerichtet. Ab sofort sind unter der Rufnummer 030 403 665 885 in der Zeit zwischen 8 bis 18 Uhr professionelle Seelsorgerinnen und Seelsorger erreichbar.

Telefonseelsorge
Bei persönlichen und seelischen Krisen können Sie sich auch an eine Telefonseelsorge wenden, völlig anonym und kostenfrei und der Rufnummer 0800 111 0 111 oder 0800 111 0222 oder 116 123. Den Seelsorgedienst gibt es auch per E-Mail oder als Chat auf der Internetseite:

Sorgentelefon des Stadtteilzentrum Pankows

Ein offenes Ohr zum Reden für Jedermann am Telefon bieten die Stadtteilzentren bzw. die Freizeithäuser in Pankow an:
  • Selbsthilfe- und Stadtteilzentrum im Bucher Bürgerhaus // ALBATROS gGmbH
    Tel.: 030 941 54 26 und 0162 / 529 34 58 // shz.buch@albatrosggmbh.de
    Zeiten: Montag 15 – 18 Uhr und Freitag 10 – 13 Uhr
  • Stadtteilzentrum Pankow // Bürgerhaus BüHa gGmbH
    Tel.: 030 499 87 09 00 // familienzentrum@stz-pankow.de
    Zeiten: Montag 14 – 18 Uhr, Donnerstag 10 – 14 Uhr, Freitag 14 – 18 Uhr
  • Amtshaus Buchholz // Bürgerhaus BüHa gGmbH
    Tel.: 030 475 84 72 // info@amtshaus-buchholz.de
    Zeiten: Dienstag 11-13 Uhr, 14-16 Uhr, Donnerstag 14-18 Uhr
  • Stadtteilzentrum Prenzlauer Berg // Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH
    Tel.: 030 443 71 78 // stadtteilzentrum@pfefferwerk.de
    Zeiten: Montag – Freitag 10 – 14 Uhr

Berliner Krisendienst

Der Berliner Krisendienst hilft bei psychosozialen Krisen bis hin zu seelischen Notsituationen, wie z.B. Konflikte in der Familie oder bei Trennungen, Verlusten, Einsamkeit. Kostenlos und 24 Stunden am Tag, auf Wunsch anonym. Telefonisch zu erreichen unter der *Rufnummer
030 39063 40*.

Berliner Seniorentelefon

In schwierigen Lebenssituationen oder einsamen Stunden kann ein Gespräch mit einem verständnisvollen Menschen helfen. Anliegen des Berliner Seniorentelefons ist es, Menschen vorurteilsfrei zuzuhören. Hier bekommen Sie Informationen und Beratung zu alltäglichen Fragen, die mit dem Älterwerden verbunden sind und Unterstützung bei Sorgen, Problemen,
Konflikten und in Trauerfällen.
Sie bekommen Hinweise, wo kompetente Beratung zu den Themen Wohnen, Rente, Pflege, Freizeitgestaltung oder Rechtsfragen angeboten wird.
Rufnummer: 030 / 2796444 Sprechzeiten: Montag / Mittwoch: 12.00 – 14.00 Uhr, Freitag / Sonntag: 14.00 – 16.00 Uhr.

Malteser Redezeit

Auch die Malteser bieten eine Redezeit am Telefon an. Wer sich über einen Anruf der Malteser freuen würde, kann sich telefonisch unter 030-348 003 269 oder per E-Mail melden.
Auch werden weitere ehrenamtliche Helferinnen und Helfer gesucht, die einsamen Berlinern am Telefon Mut machen.

Kontaktstellen, wenn Sie fürchten sich mit dem Virus angesteckt zu haben:
Menschen, die befürchten, sich mit dem Coronavirus angesteckt zu haben, sollten vor allen Dingen zu Hause bleiben und telefonisch abklären, ob und wo sie auf das Virus getestet werden können.
h3. Pankower Corona-Hotline: 030 90295 3000 – Montag – Freitag von 08-16 Uhr / Karfreitag, Ostermontag, Sonnabend – Sonntag von 10-16 Uhr

  • Die Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit hat hierfür eine Hotline geschaltet Telefonnummer 030/9028 2828 täglich zwischen 8 und 20 Uhr.
  • Wer glaubt, betroffen zu sein, kann sich auch direkt telefonisch an den Hausarzt wenden.
  • Ebenso können Symptome auch mit dem Kassenärztlichen Notdienst telefonisch besprochen werden (deutschlandweit unter der Rufnummer 116 117).
  • Zudem gibt es ein Bürgertelefon des Bundesministeriums für Gesundheit (Telefon: 030/346 465 100).
  • Auch die Unabhängige Patientenberatung Deutschland steht für Fragen
    zur Verfügung (0800/011 7722).
  • Für Gehörlose und Hörgeschädigte ist ein Beratungsservice erreichbar per Fax: 030 340 60 66 – 07 oder E-Mail

Qualitätsverbund Netzwerk im Alter – Pankow e.V. (QVNIA e.V.)
Natürlich sind auch wir vom QVNIA e.V. weiterhin für Sie da und helfen Ihnen bei Fragen weiter. Sie erreichen uns unter der Rufnummer 0170 96 25 565 oder 0151 23 28 76 62 oder unter der E-Mail

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Kostenfreie Beratung zu allen Mieterfragen

Kostenfreie Mieterberatung

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Mieterberatung allgemein

Die gesoplan / SPAS Mieterberatung berät im Auftrag des Bezirksamtes Pankow Bürger_innen des Bezirks zu mietrechtlichen Fragen.
Aufgrund der Corona-Pandemie ist dies zurzeit nur per eMail oder fernmündlich möglich.
Ratsuchende erreichen uns unter dieser E-Mail Adresse
oder während der Sprechzeiten unter
Mobil: 0176 48376419 (soziale Mieterberatung; Wohnungssuchende mit WBS) oder
Tel.: 030 6924848 (zivilrechtliche Mieterberatung).

Erhaltungsrechtliche und mietrechtlicher Beratungen

Ab dem 18.05.2020 bietet die Mieterberatung Prenzlauer Berg wieder persönliche Beratung an, aufgrund der Hygienevorschriften – ausschließlich nach Terminvereinbarung.
Informationen zur Terminvereinbarung und telefonischen Beratungsangeboten finden Sie untenstehend.
Die Mieterberatung Prenzlauer Berg informiert und berät im Bezirk Pankow im Auftrag des bezirklichen Stadtentwicklungsamtes in den 13 Sozialen Erhaltungsgebieten und bietet eine kostenlose Mietrechtsberatung für Mieterinnen und Mieter aus Pankow durch Anwälte des Berliner Mietervereins.

Alle Sprechzeiten und Standorte finden sie auf der oben genannten Internetseite!

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