Kultur in Lichtenberg

Newsletter Mai 2019

Liebe Leserinnen und Leser,

am 8. Mai gedenken wir der zahllosen Opfer des Zweiten Weltkrieges und feiern zugleich den Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus vor nunmehr 74 Jahren. Das Fest im Deutsch-Russischen Museum Karlshorst ist seit vielen Jahren eine gute Gelegenheit diesen Tag zu begehen und neben Bühnenprogrammen auch Ausstellungen, Gespräche und Filme zu erleben.
Die zweite Monatshälfte bietet Ihnen ebenso Gelegenheit zum Mitgestalten, nämlich beim Festival in der Parkaue. Unter dem Motto “Parkaue City. Die klügere Stadt” können Sie sich in Diskussionen und Workshops zur Zukunft Lichtenbergs einbringen, neue Ideen kennen lernen. Ich freue mich Sie zu treffen.

Ihr Michael Grunst
Bezirksbürgermeister

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KOMMUNALE KULTUREINRICHTUNGEN IM INTERNET: www.kultur-in-lichtenberg.de

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Monat des Jazz: Bajazzo

Bildvergrößerung: Bajazzo kommt am 04.05.2019 ins Kulturhaus
Bajazzo, fotografiert von Jürgen Heckel

Konzert am Samstag, 4. Mai, 20 Uhr

1978 ließ sich Musikstudent Jürgen Heckel von der pulsierenden Kraft und Energie des Jazz-Rock mitreißen. Seine eigene Band wurde eine nationale Legende. Bajazzo war mit ihrem eigenständigen Fusion-Sound aus der DDR und später aus der gesamtdeutschen Jazzszene nicht mehr wegzudenken. Nach vielen personellen und stilistischen Veränderungen und einer langen Pause feiert Bajazzo nun 40-jähriges Jubiläum. Rein instrumental, konzentriert, mit komplexen Kompositionen und ihrem neuen Album “Ten Wishes”. Karten 15, mit Berlinpass 3 €, Reservierungen unter 030 567 68 92
Kulturhaus Karlshorst | Treskowallee 112 | 10318 Berlin

mies verstehen

Bildvergrößerung: Mies van der Rohe Haus, Innenansicht
Mies van der Rohe Haus, Foto von René Müller

Sonntagsführung am 5. Mai, 11.30 Uhr

Die Führung durch Haus, Garten und Ausstellung macht die Besucher mit dem denkmalgeschützten Gebäude bekannt, das Ludwig Mies van der Rohe am Obersee errichtete, sowie mit dem Garten und dem Ausstellungskonzept. Eintritt 5 €, bis 16 Jahre frei
Mies van der Rohe Haus | Oberseestraße 60 | 13053 Berlin | Telefon 030 97 00 06 18

Die Legende von Wilhelm Tell, nach Friedrich Schiller

Bildvergrößerung: Szene aus Wilhelm Tell
Szene aus Wilhelm Tell
Bild: Das Weite Theater

Theater am Dienstag, 7. Mai, 10 Uhr

Weltliteratur mit Objekten und Material: In einer Zeit des großen Unrechts, in der Landvogte herrschten wie Verbrecher und ihre Untertanen willkürlich auspressten, wuchs der Freiheitswille der geschundenen Bauern. Tell, einer von ihnen, hat durch seinen Mut und seinen Widerstand den mächtigsten der Landvogte auf sich aufmerksam gemacht. Tell wird zum Tode verurteilt, erhält aber die Aussicht auf Gnade: Wenn er einen Apfel vom Haupte seines Sohnes schießt, soll er am Leben bleiben. So folgt auf Druck Gegendruck und eine aufregende Befreiungsgeschichte nimmt ihrem Lauf … und der Schweizer Volksheld wird geschaffen. Karten 7.50/5.50 €
Das Weite Theater | Parkaue 23 | 10367 Berlin | Telefon 030 991 79 27

Museumsfest

Deutsch-Russisches Museum

Fest am Mittwoch, 8. Mai, 11-24 Uhr

In der Nacht vom 8. Mai 1945 wurde im Saal des heutigen Museums die bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht unterzeichnet. Mit diesem Ereignis wurde der Zweite Weltkrieg in Europa beendet. Feiern Sie mit, von 11-24 Uhr erwartet Sie Kultur & Kulinarisches im Garten und Museum. Eintritt sowie alle Angebote und Führungen sind kostenlos.
Deutsch-Russisches Museum Berlin-Karlshorst | Zwieseler Straße 4 | Telefon 030 50 15 08 56

Zeichnung und Druckgraphik von Peter Schulz Leonhardt

Vernissage am Mittwoch, 8. Mai, 19 Uhr

Die Laudatio auf den Berliner Künstler hält Kunstwissenschaftlerin Petra Hornung. Jaspar Libuda spielt eigene Kompositionen auf dem Kontrabass.
Peter Schulz Leonhardt, 1963 in Prenzlau geboren, studierte von 1991 bis 2001 an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Das zeichnerische Erfassen als Grundlage seiner Arbeit ist ihm Selbstverständnis und Bedürfnis. Eindrücke sammelt er mit dem Skizzenblock – oft im Theater, im Ballett oder in der Natur. Aus dem unermüdlichen Beobachten und Notieren hat er eine ganz eigene, großzügige Handschrift entwickelt. Peter Schulz Leonhardt lebt und arbeitet als Zeichner, Graphiker und Illustrator in Berlin. Ausstellung bis 19. Juni
Galerie 100 | Konrad-Wolf-Straße 99 | 13055 Berlin | Telefon 030 971 11 03

"Alles was Sie über Island wissen müssen"

Bildvergrößerung: Arthur Björgvin Bollason
Arthur Björgvin Bollason
Bild: Arthur Björgvin Bollason

Lesung am Donnerstag, 9. Mai, 19 Uhr

Der Isländer Arthur Bollason liest aus seinem Buch, spricht über Land und Leute, erzählt Historisches und Heutiges und zeigt Bilder des faszinierenden Landes. Arthur Björgvin Bollason kommt anlässlich der Islandpferde-Weltmeisterschaft, die Anfang August auf der Karlshorster Trabrennbahn ausgetragen wird, nach Berlin. Er ist Autor, Journalist und Saga-Experte. Es gibt kaum einen Isländer den er nicht kennt. Er veröffentlichte Island-Bücher und Saga-Hörbücher über seine Heimat und ist als Island-Experte gefragt. Eintritt frei
Egon-Erwin-Kisch-Bibliothek | Frankfurter Allee 149 | 10365 Berlin | Telefon 030 555 67 19

Monat des Jazz: "How Berlin got the Blues"

Bildvergrößerung: Jazztreff Filmabend
Eb Davis

Filmabend am Donnerstag, 9. Mai, 19.30 Uhr

Der Film von Victoria Luther über EB Davis, den “Ambassador of Blues”, erzählt die Geschichte von EB, der als GI im Kalten Krieg in West-Berlin stationiert war und nebenbei als Bluessänger auftrat. Nach dem Film gibt sich der Ambassador of Blues samt Band höchst selbst die Ehre. Karten 11, für Berlinpassinhaber 3 €, Reservierungen: 030 567 68 92. Das gesamte Programm des Monats des Jazz: auf www.jazztreff.com
Kulturhaus Karlshorst | Treskowallee 112 | 10318 Berlin

"fern-nah" – Performance in der Pfarrkirche Lichtenberg

Bildvergrößerung: Alte Pfarrkirche Lichtenberg am Loeperplatz
Pfarrkirche Lichtenberg, fotografiert von Holger Herschel

Performance am Freitag, 10. Mai, 19 Uhr

Vergangenes bleibt gegenwärtig als Echo, Nachhall, Spur, als Erinnerung. Raum speichert die Zeit, Klang fächert die Zeit auf – mit diesem Credo gestaltet das Kunstkollektiv WAH (Jagna Anderson, Dodi Helschinger und Anja Weber) ihre Performance. Es entsteht dabei ein dichtes, analog-digitales Klanggewebe, das das Publikum mit auf eine Reise zwischen Nah und Fern nimmt. Der Klang ist ein besonderes Medium, das die Distanzen in Raum und Zeit direkt wahrnehmbar – hörbar und spürbar – macht. Das Projekt wurde gefördert durch den Bezirkskulturfonds Lichtenberg und die BVV Lichtenberg sowie unterstützt durch die Evangelische Kirchengemeinde Lichtenberg. Der Eintritt ist frei. Die Performance kommt ebenso am 11. Mai um 15 Uhr zur Aufführung.
Alte Pfarrkirche Lichtenberg | Loeperplatz (Möllendorffstraße) | 10367 Berlin

"...und sehn mich nach deinem Frieden"

Bildvergrößerung: Die Musik
Bild: beermedia.de - Fotolia.com

Konzert am Sonntag, 12. Mai, 17 Uhr

Es erklingen die Motette: “Komm, Jesu, komm” von Johann Sebastian Bach sowie Werke von Bach, Rheinberger, Mendelssohn und Gjeilo. Es singen der Projektchor der Landessingwartin und Solisten sowie der Studiochor Karlshorst unter Leitung von Cornelia Ewald. Eintritt frei / Spenden erbeten | Gefördert durch den Bezirkskulturfonds
Kirche zur frohen Botschaft | Weseler Str. 6 | Telefon 030 522 44 34 | Paul-Gerhardt-Gemeinde

Wie kommt der Ton in die Musik

Bildvergrößerung: Helmut Frommhold, Ortrun Dreyer und Christine Marx
Helmut Frommhold, Ortrun Dreyer und Christine Marx, fotografiert von Klaus Nothnagel

Kinderkonzert am Dienstag, 14. Mai, 10 Uhr

Das Theater Sinn&Ton geht gemeinsam mit den Kindern auf einen musikalischen Spaziergang. Auf dem Weg zum Konzert begegnen sie überall Musik: Schritte, Autohupen, Straßenbahnklingeln, ein Uhrenladen, selbst ein Streit kann musikalisch umgesetzt werden. Durch die eigene Stimme, Hände und Füße und durch Instrumente wie Klavier und Percussions sowie durch Kostüme und Requisiten machen die Kinder Erfahrungen mit klassischer Musik. Mit Ortrun Dreyer ( Flügel), Helmut Frommhold (Kontrabass + Gitarre) und Christine Marx (Erzählerin) | Eintritt 3.50 €
Kulturhaus Karlshorst | Treskowallee 112 | 10318 Berlin

Franziska Troegner mit „Im Bett mit dem Westen“

Bildvergrößerung: Franziska Troegner
Franziska Troegner
Bild: Silvia von Eigen

Lesung am Dienstag, 14. Mai, 19 Uhr

Die Schauspielerin und Autorin liest Geschichten aus ihrem jüngsten Buch „Permanent trendresistent“. Darin nimmt sie die Leser mit hinter die Kulissen von Dreharbeiten und auch in ihren privaten Alltag. Sie schildert ihre Erfahrungen in TV- Diät- und Fitnesssendungen, kuriose Erlebnisse in Beruf und Freizeit und ihre Begegnungen mit Michael, ihrem großen Helden vom Berliner Humannplatz – ganz nach dem Motto: „Wer nicht genießt, wird ungenießbar“. Eintritt 4/3 €
Anna-Seghers-Bibliothek | Prerower Platz 2 | Telefon 030 92 79 64 40

Veit Etzold liest aus "Staatsfeind"

Bildvergrößerung: Veit Etzold
Bild: Veit Etzold

Lesung am Dienstag, 14. Mai, 19 Uhr

Prof. Dr. Veit Etzold stellt seinen neuen Politthriller vor. Das Buch, erschienen im März 2019, wird vom RBB Inforadio so rezensiert: “Veit Etzold hat einen furiosen, unvorhersehbaren Thriller geschrieben… Er entwickelt ein Szenario, das nachdenklich macht, weil es so realistisch ist. Etzold spinnt die Geschichte bis zu einem Showdown, der mir wirklich Angst macht und mich umgehauen hat.” Die Publikationen des Wahlberliners Veit Etzold, 1973 in Bremen geboren, sind regelmäßig auf der Spiegel-Bestsellerliste zu finden. Eintritt 4/3 €
Anton-Saefkow-Bibliothek | Anton-Saefkow-Platz 14 | 10369 Berlin | Telefon 030 902 96 37 71

Bilder. Geschichten - Schichten. Bilder

Bildvergrößerung: Barock, 2019, Zeichnung von André Bauersfeld
Barock, 2019, Zeichnung von André Bauersfeld

Vernissage am Dienstag, 14. Mai, 19 Uhr

Malerei, Zeichnungen und keramische Objekte von Andrea Lein und André Bauersfeld. Der Musiker und Komponist Eberhard Klunker, ehemaliger Gitarrist der Hansi Biebl Blues Band, begleitet die Vernissage musikalisch.
Komposition, Flächenaufteilung, Farbgestaltung, Rhythmus, Bildgrammatik, Vorder- und Hintergrund, Linienführung, Kontrastaufteilung – diesen klassischen Grundwerten der Kunst gilt die Hauptaufmerksamkeit. Beide Künstler studierten in den 1980er Jahren an der Kunsthochschule Halle-Burg Giebichenstein, Andrea Lein Freie Kunst und Malerei, André Bauersfeld Keramik. Ausstellung bis 28. Juni
rk – Galerie für zeitgenössische Kunst im Ratskeller | Möllendorffstraße 6 | 10367 Berlin | Telefon 030 902 96 37 13

Weiße Kiste

Bildvergrößerung: Mies van der Rohe Haus, Innenansicht
Mies van der Rohe Haus, Foto von René Müller

Kuratorenführung am Mittwoch, 15. Mai, 18 Uhr

Führung durch die Ausstellung mit Werken von Thomas Rentmeister, seiner japanisch-amerikanischen Kollegin Rakuko Naito sowie dem französischen Künstler Michel Verjux, die sich mit dem Haus auseinandersetzten. Die Werke stehen in Bezug zu dem Architekturdenkmal, einem orignären Zeugnis der 100jährigen Bauhausgeschichte. Eintritt frei
Mies van der Rohe Haus | Oberseestraße 60 | 13053 Berlin | Telefon 030 97 00 06 18

"Von Nachtigallen & Schmetterlingen und anderen Gefiederten & Geflügelten"

Galerie 100_Vernissage

Lesung mit Musik am Mittwoch, 15. Mai, 19.30 Uhr

Ein heiteres Programm mit Lusako Karonga, Gisela M. Gulu und Armin Baptist, Karten 4/3 €
Galerie 100 | Konrad-Wolf-Straße 99 | 13055 Berlin | Telefon 030 971 11 03

Literatur am Fenster

Literatur am Fenster allgemein

Lesung und Gespräch am Mittwoch, 15. Mai, 19.30 Uhr

Die Journalistin und Autorin Sabine Rennefanz ist mit ihrem neuen Buch “Mutter to go – Zwischen Baby und Beruf” zu Gast bei Martin Jankowski von der Berliner Literarischen Aktion e.V. Karten 6/3 €
Kulturhaus Karlshorst | Treskowallee 112 | 10318 Berlin

K.I.E.Z. ToGo mit „Auf Empfang“ am Prerower Platz

Bildvergrößerung: Auf Empfang, Probenfoto von Jürgen Scheer
Auf Empfang, Probenfoto von Jürgen Scheer

Open Air Theater am Donnerstag, 16. Mai, 17 Uhr

Radiomoderatorin Frau Fröhlich begleitet mit ihrer Live-Show „Welle Zeitfunk“ in Hohenschönhausen zwei Wellenforscherinnen auf der Suche nach Geräuschen aus der Vergangenheit. Die Körper der drei Protagonistinnen werden zu Sprachrohren für Wünsche und Träume ehemaliger und heutiger Bewohner. Wie klingt Hohenschönhausen? Die Performance wird auch am 17. und 18. Mai aufgeführt, am 24., 25. und 26. Mai auf dem Platz am S-Bahnhof Wartenberg / Am Berl. Der Eintritt ist frei. Sitzplatzreservierung: zeitfunk@kieztogo.de
Prerower Platz 2 vor dem Linden-Center und der Anna-Seghers-Bibliothek

Marion Brasch liest

Bildvergrößerung: erschienen in den Fischerverlagen
Bild: Fischerverlage

Lesung am Donnerstag, 16. Mai, 19 Uhr

Die Berliner Autorin und beliebte Radio Eins Moderatorin liest aus ihrem neuen Roman „Lieber woanders“. Das ist die Geschichte von Toni und Alex, die sich nicht kennen und doch auf verhängnisvolle Weise miteinander verbunden sind. 24 Stunden bewegen sich die beiden aufeinander zu, bis sich ihre Wege nach skurrilen Begegnungen und komischen Zwischenfällen schließlich kreuzen. Eintritt 4/3 €
Egon-Erwin-Kisch-Bibliothek | Frankfurter Allee 149 | 10365 Berlin | Telefon 030 555 67 19

"Menschen, Tiere, Sensationen"

Bildvergrößerung: Motoball, Foto von Wulf Olm
Motoball, Foto von Wulf Olm

Ausstellungseröffnung am Freitag, 17. Mai, 19 Uhr

Fotografien von Wulf Olm aus 40 Jahren Schaffen. Die Laudatio hält die Kuratorin Petra Schröck, Maxim Shagajev spielt auf dem Bajan. Wulf Olm, 1946 in Karlshorst geboren und aufgewachsen, hat im Bildgedächtnis Berlins, insbesondere Lichtenbergs und Hohenschönhausen viele Spuren hinterlassen. Als Sportfotograf und Fotojournalist der Berliner Zeitung arbeitete er u.a. auf der Großbaustelle in Neu-Hohenschönhausen, auf der Trabrennbahn und im Tierpark. Mit außergewöhnlicher Geduld gelangen im Tieraufnahmen, die ihn als einen der besten Tierfotografen Deutschlands ausweisen. Ausstellung bis 3. November
Museum Lichtenberg im Stadthaus | Türrschmidtstraße 24 | 10317 Berlin | Telefon 030 57 79 73 88 12

Fotofestival: analogueNOW! PhotoWeekend

Spiegelreflex05
Bild: B. Wylezich - Fotolia.com

Vernissage am Freitag, 17. Mai, 18 Uhr

Die analoge Fotografie lebt und erfährt wieder großen Zuspruch. Das zeigen die Ausstellungen auf dem Festival unter der Schirmherrschaft des Fotografen Harald Hauswald. Zur Vernissage: Live Band und DJ’s, die analoge Vinylplatten auflegen. Das Festival bietet am Samstag und Sonntag ein vielfältiges Programm rund um die analoge Fotografie: Fotoausstellungen, Demos verschiedener analoger Foto- und Super-8 Filmprojekte. Gefördert durch den Bezirkskulturfonds Lichtenberg.
BLO-Ateliers | Kaskelstraße 55

Quer durch das Land der Armenier

Bildvergrößerung: Foto von Andranik Kochar
Foto von Andranik Kochar

Ausstellungseröffnung am Samstag, 18. Mai, 18 Uhr

Anlässlich der Deutsch-Armenische Kulturtage werden Fotos von armenischen Künstlern gezeigt. Kurator: Harutyun Grigoryan. Ausstellung bis 23. Juni
Kulturhaus Karlshorst | Treskowallee 112 | 10318 Berlin

​Internationaler Museumstag​

Führungen am Sonntag, 19. Mai, 12 und 15 Uhr

„Museums as Cultural Hubs: The Future of Tradition“, unter diesem Motto präsentiert sich das Museum, das ehemalige Kesselhaus des Krankenhauses Königin Elisabeth Herzberge von 11 bis 17 Uhr und lädt zu Führungen um 12 und 15 Uhr ein.
Museum Kesselhaus Herzberge | Herzbergstraße 79 (Haus 29) | www.museum-kesselhaus.de

"Wo die wilden Kerle wohnen"

Bildvergrößerung: Szenenfoto "Wo die wilden Kerle wohnen"
Szenenfoto vom Theater des Lachens

Kindertheater am Sonntag, 19. Mai, 16 Uhr

Gastspiel des Theater des Lachens nach dem berühmten Kinderbuch von Maurice Sendak, für Kinder ab 4 Jahren: Max ist wütend. Sind wir das nicht alle manchmal und werden dann wild und wollen nur noch tun, was uns gefällt? Natürlich! Als wilder Kerl von seiner Mama beschimpft, geht Max auf eine weite Reise an einen geheimnisvollen Ort, mit Riesenhunger und vor Kraft strotzend. Witzig, farbenfroh, spannend und mit viel Musik | Karten 7.50 €
Das Weite Theater | Parkaue 23 | 10367 Berlin | Telefon 030 991 79 27

"Bambi. Eine Lebensgeschichte aus dem Walde"

Familienvorstellung am Sonntag, 19. Mai, 16 Uhr

Ein Stück nach nach Felix Salten: Vielgestaltig und geheimnisvoll sind die Wesen des Waldes. Als Bambis Mutter plötzlich verschwindet, ist seine Freundin Faline die letzte Rettung. Während alle anderen nur an sich und das nächste Fressen denken, haben die beiden ein Ziel: Eine neue, solidarische Waldordnung muss her! Karten 13 €
Theater an der Parkaue | Parkaue 29 | 10367 Berlin | Telefon 030 55 77 52 51

"Premanent trendresistent"

Bildvergrößerung: Franziska Troegner
Bild: Silvia von Eigen

Lesung am Montag, 20. Mai, 19 Uhr

Die Schauspielerin und Autorin Franziska Troegner liest Geschichten aus ihrem jüngsten Buch „Permanent trendresistent“. Darin nimmt sie die Leser mit hinter die Kulissen von Dreharbeiten und auch in ihren privaten Alltag. Sie schildert ihre Erfahrungen in TV- Diät- und Fitnesssendungen, kuriose Erlebnisse in Beruf und Freizeit und ihre Begegnungen mit Michael, ihrem großen Helden vom Berliner Humannplatz – ganz nach dem Motto: „Wer nicht genießt, wird ungenießbar“. Eintritt 4/3 €
Bodo-Uhse-Bibliothek | Erich-Kurz-Straße 9 | Telefon 030 512 21 02

Über Kunst reden

Studio Bildende Kunst
Studio Bildende Kunst

Kunstcafé am Mittwoch, 22. Mai, 15.30 Uhr

In der Villa Skupin spricht Elke Melzer über Gustave Caillebotte und über die Ausstellung in der Alten Nationalgalerie. Eintritt 5 €, Kaffee/Tee und Kuchen 2,50 €
Studio Bildende Kunst | John-Sieg-Straße 13 | 10365 Berlin | Telefon 030 553 22 76

"Geschichten aus dem Bauwagen"

Bildvergrößerung: Probenfoto von Maxime Ballesteros
Probenfoto von Maxime Ballesteros

Theater auf Rädern am Donnerstag, 23. Mai, 18 Uhr

Im Rahmen von “Parkaue City. Die klügere Stadt” gibt es das von Maria Milisavljević für die Parkaue entwickelte Stück auf der mobilen Bauwagen-Bühne zu erleben. Zwischen jeder Menge Schrott ist Platz für das verlorengegangene Mädchen mit den bunten Schuhen, für den Jungen, der zu viele Fragen stellte und den, dem alles zu laut ist. Alle sind sie jetzt hier: die Heimatlosen, die Ausreißer*innen und auch die, die nur mal kurz woanders sein wollten. Im Gepäck hat jede*r seine eigene Geschichte, doch nicht mal darein passen sie. Karten 13 €
Theater an der Parkaue |Bauwagen-Bühne | Parkaue 29 | Telefon 030 55 77 52 51

Parkaue City. Die klügere Stadt

Bildvergrößerung: Parkaue City, Foto von Maxime Ballesteros
Foto von Maxime Ballesteros

Festival am Samstag und Sonntag, 25. + 26.Mai, 14 Uhr

Im Rahmen des zehntägigen Festivals “Parkaue City. Die klügere Stadt” stehen an diesem Maiwochenende die Tore der neuen Stadt offen! Ob ihr gleich einziehen oder erst einmal schauen wollt, ist euch überlassen. “Parkaue City” wird belebt mit Mitmachaktionen für die ganze Familie, Vorstellungen der Parkaue-Theaterclubs, einer Open Stage und einem Kinderflohmarkt.
Anmeldungen für die Open Stage oder den Kinderflohmarkt: Ronja.Kary@parkaue.de
Theater an der Parkaue | Parkaue 29 | Telefon 030 55 77 52 51

Hafen der Hoffnung

Bildvergrößerung: 28.05.2019 Dokumentarfilm mal anders
Eikon Film- und Fernsehproduktion

Dokumentarfilm an Dienstag, 28. Mai, 19 Uhr

Hafen der Hoffnung – Schweden und die Opfer der Shoah. April 1945. Ein Kameramann des schwedischen Roten Kreuzes filmt die Ankunft eines Flüchtlingsschiffes im Hafen von Malmö. An Bord sind Überlebende aus deutschen Konzentrationslagern, todkrank, ausgehungert und traumatisiert. Sie können – so zeigen es die Bilder – noch gar nicht glauben, dass sie in Freiheit sind. Ein Film über die Bedeutung gegenseitiger Hilfe, ohne die es keinen Hafen der Hoffnung gäbe. Eintritt 8/3 €
Kulturhaus Karlshorst | Treskowallee 112 | 10318 Berlin

Ausstellungen

Faszination Druckkunst

Siebdrucke, Lithographien, Radierungen, Letterndruck: figürlich bis abstrakt, bunt und monochrom, Landschaft und Portrait: Die Gruppenausstellungen gibt Einblick in verschiedene professionelle Drucktechniken. Mit Faezeh Shakoori-Dizaji, Bartelt, Bernd Friedrich, Magda Golab, Stefan Guzy/Björn Wiede, Eberhard Hartwig, Peter Heyn, Jördis Hirsch, Tugay Kiran, Sarah Krüger, Katja Labdezki, Frank Merten, Michael Otto, Juliane Pankow, Frank Possekel, Antje Püpke, Mathias Roloff, Petra Rosemann, Jürgen Treue, Raiko Vogel, Marita Wiemer, Marcel Zeisig
360° – Raum für Kreativität | Prerower Platz 10 | Fußgängerpassage direkt hinter dem Linden-Center | Telefon 030 22 50 37 00

Radierungen, Aquarelle, Arbeiten in Acryl von Mariola Müller

Bildvergrößerung: Bild von Mariola Müller
Bild von Mariola Müller

Seit mehr als 10.000 Jahren ist die Insel Atlantis in den Tiefen des Meeres versunken. Mariola Müller stellt mit “Meine Reise nach Atlantis” ihre eigene Version des Mythos Atlantis vor: Eine Version, in der die verlorene Insel die reine Essenz ihrer eigenen Seele zu sein scheint, die in die inneren Tiefen ihres Unterbewusstseins versunken ist. Ausstellung bis 17. Mai
Studio Bildende Kunst | John-Sieg-Straße 13 | 10365 Berlin | Telefon 030 553 22 7

Sowjetisches Ehrenmal in Berlin. Modelle und Musen seines Schöpfers

Bildvergrößerung: Sowjetisches Ehrenmal Treptower Park
Sowjetisches Ehrenmal Treptower Park

Eine Ausstellung des Wolgograder Museums “Stalingrader Schlacht” zum 70. Jahrestag der Einweihung des sowjetischen Ehrenmals im Treptower Park.
Am 8. Mai 1949 wurde das sowjetische Ehrenmal im Treptower Park eingeweiht, am 15. Oktober 1967 fand die Eröffnung des Denkmal-Ensembles auf dem Mamajew-Hügel in Wolgograd zur Erinnerung an die Schlacht um Stalingrad statt. An beiden Projekten war an leitender Stelle der sowjetische Bildhauer Jewgenij Wutschetitsch beteiligt. Die Ausstellung dokumentiert die Entstehungsgeschichte beider Ensembles. Ausstellung bis 22. Mai
Deutsch-Russisches Museum Berlin-Karlshorst | Zwieseler Straße 4 | D-10318 Berlin | Telefon 030 50 15 08 56

Installationen und Skulpturen von Zora Jankovic und Peter Torp

Studio im HOCHAUS - Logo

Zora Jankovic beschäftigt sich mit Skulptur und Fotografie. Sie wurde 1978 in Ljubljana geboten und studierte Fotografie, Design, Grafik und Bildhauerei in Rom, Venedig und Berlin. Peter Torp, 1954 in Schleswig-Holstein geboren, war in der Landwirtschaft tätig, bevor er mit einem Studium der Freien Kunst in Kiel den Schritt in die Kunstwelt tat. Er lebt in Berlin. Ausstellung bis 12. Juni
Studio im HOCHHAUS | Zingster Straße 25 | 13051 Berlin | Telefon 030 929 38 21

Weiße Kiste

Bildvergrößerung: RN118 2009, Arbeit von Rakuko Naito
RN118 2009, Arbeit von Rakuko Naito

Die Farbe Weiß symbolisiert den Neubeginn. Die Bauhäusler setzten ihre neuen weißen Boxen in die graue Welt. Diese sollten weit hinaus leuchten: zeitlos und immer aktuell. Im Laufe der Zeit wanderte die Farbe Weiß von außen nach innen und wurde zur bestimmenden Farbe im Ausstellungsraum, im „white cube“. Der deutsche Künstler Thomas Rentmeister, seine japanisch-amerikanische Kollegin Rakuko Naito sowie der französische Künstler Michel Verjux interagieren mit dem Mies van der Rohe Haus und setzen sich mit der Materialität und Immaterialität der Farbe Weiß auseinander. Ausstellung bis 07.07.2019
Mies van der Rohe Haus | Oberseestraße 60 | 13053 Berlin | Telefon 030 97 00 06 18

Die Macht der Gefühle – Deutschland 19 | 19

Die Schau wirft mit prägnanten Texten, 140 historischen Fotos und Faksimiles zur Macht von Gefühlen emotionale Blicke auf die Geschichte der vergangenen 100 Jahre und verdeutlicht anhand von Emotionen wie Liebe, Angst, Empörung oder Begeisterung Kontinuitäten und Brüche in den Gefühlswelten. Die Ausstellung wurde von der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ) und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur herausgegeben und von den Historikerinnen Ute und Bettina Frevert erarbeitet. Ausstellung bis 31. September. Margarete-Steffin-Volkshochschule | Paul-Junius-Straße 71 | Telefon 030 902 96 59 76

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Kulturnewsletter Lichtenberg

  • In eigener Sache: In den Sommermonaten wird aus personellen Gründen der Lichtenberger Kultur-Newsletter nicht erscheinen können. Wir danken für Ihr Verständnis.

Hrsg.: Bezirksamt Lichtenberg von Berlin
Abteilung Personal, Finanzen, Immobilien und Kultur
Amt für Weiterbildung und Kultur
Ihre Ansprechpartnerin: Diana Eisenach
Telefon 030 902963758 | Kultur.news@lichtenberg.berlin.de
www.kultur-in-lichtenberg.de
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