Beauftragte für Menschen mit Behinderungen

Zwei Hinweisschilder mit den Schriftzügen Ausgrenzung und Inklusion
Bild der Notfallkarte gegen Gewalt - Es gibt Hilfe und Unterstützung!

Bild der Notfallkarte gegen Gewalt - Es gibt Hilfe und Unterstützung!

Hilfe bei Gewalt

Unterstützung und Hilfsangebote bei Gewalt Weitere Informationen

Meeting, Beratung abstrakter Personen an einem runden Tisch

Bezirksbeirat von und für Menschen mit Behinderungen

Der Bezirksbeirat von und für Menschen mit Behinderungen stellt sich vor. Weitere Informationen

3D Menschen schütteln Hände

Lichtenberger Inklusionspreis

Alle Preisträger:innen im Überblick. Weitere Informationen

Figur schreibt in ein Buch

Aufgaben der Beauftragten

Aufgaben und weitere Informationen Weitere Informationen

Aktuelles

Vorschläge für den 12. Lichtenberger Inklusionspreis gesucht

Das Bezirksamt Lichtenberg ruft zur Einreichung von Vorschlägen für den 12. Lichtenberger Inklusionspreis auf. Unter dem Motto „Demokratie inklusiv gestalten“ werden Projekte, Initiativen, Vereine, Einrichtungen und Einzelpersonen gesucht, die sich in besonderer Weise für die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und für eine inklusive demokratische Gesellschaft engagieren. Bis Donnerstag, 13. August 2026 können begründete Vorschläge für den Lichtenberger Inklusionspreis eingereicht werden.

Bezirksbürgermeister Martin Schaefer (CDU): „Inklusion und Demokratie gehören untrennbar zusammen. Eine demokratische Gesellschaft ist darauf angewiesen, dass alle Menschen ihre Rechte wahrnehmen und sich aktiv einbringen können. Der Inklusionspreis zeichnet daher Engagement aus, das Teilhabe fördert, Barrieren abbaut und das demokratische Miteinander stärkt. Ich freue mich auf zahlreiche Vorschläge für den diesjährigen Inklusionspreis zum Thema ‚Demokratie inklusiv gestalten‘.“

Mit dem Lichtenberger Inklusionspreis würdigt der Bezirk jedes Jahr vorbildliche Projekte und Initiativen, die das Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderungen fördern. Begründete Vorschläge können per E-Mail an GstBB@lichtenberg.berlin.de oder per Post an Bezirksamt Lichtenberg von Berlin, Büro des Bezirksbürgermeisters, Beauftragte für Menschen mit Behinderungen, Daniela Kaup, 10360 Berlin, eingereicht werden.

Der Preis ist mit 1.000 Euro, einer Skulptur und einer Urkunde dotiert. Über die Vergabe des Preises entscheidet eine Jury unter Vorsitz des Bezirksbürgermeisters Martin Schaefer. Weitere Mitglieder des Auswahlgremiums sind die Bezirksbeauftragte für Menschen mit Behinderungen, der Bezirksbeirat von und für Menschen mit Behinderungen sowie Vertreterinnen und Vertreter der Bezirksverordnetenversammlung.

Die Preisverleihung findet am Donnerstag, 8. Oktober 2026 im Kulturhaus Karlshorst statt. Der Lichtenberger Inklusionspreis wird diesmal gemeinsam mit dem Frauenpreis, Queerpreis, dem Integrationspreis und dem Demokratiepreis überreicht.

Mitglieder des Bezirksamtes, Vertreter:innen der BVV, Kandidierende für das Berliner Abgeordnetenhaus, Mitarbeitende aus der Verwaltung und Mitglieder des Vorstands des Bezirksbeirates von und für Menschen mit Behinderungen bei der Flaggenhissung.

Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen

Anlässlich des Europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen wurde am 5. Mai 2026 die Inklusionsfahne vor dem Rathaus gehisst.

Anschließend zogen Mitglieder des Bezirksbeirates von und für Menschen mit Behinderungen und die Beauftragte für Menschen mit Behinderungen zum Brandenburger Tor. Etwa 5000 Menschen nahmen an der Demonstration „Menschenrechte sind nicht verhandelbar” teil. Bei der Abschlusskundgebung am Roten Rathaus wurde über unter anderem über das nicht ausreichende Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) und die drohenden drastischen Kürzungen in der Eingliederungshilfe, Kinder- und Jugendhilfe gesprochen.

Notfallkarte gegen Gewalt aktualisiert und neu aufgelegt

Das Bezirksamt Lichtenberg hat seine „Notfallkarte gegen Gewalt“ überarbeitet und neu aufgelegt. Der kleine Faltflyer erscheint diesmal in einer Auflage von 10.000 Exemplaren und enthält unter anderem zahlreiche Kontaktdaten zu Beratungsangeboten bei häuslicher und sexualisierter Gewalt, zu Frauenhäusern, Krisen- und Notdiensten sowie Notaufnahmen der Berliner Krankenhäuser.

Für Menschen mit Sehbehinderungen steht eine Plastikkarte im Scheckkartenformat mit der Telefonnummer des Krisendienstes Berlin-Ost und weiteren Informationen auch in Brailleschrift zur Verfügung.

Bezirksbürgermeister Martin Schaefer (CDU): „Gewalt darf keinen Platz in unserer Gesellschaft haben. Mit der neu gestalteten Notfallkarte stellen wir sicher, dass Betroffene auf einen Blick schnell und unkompliziert Hilfsangebote finden. Die Notfallkarte gegen Gewalt wurde bereits im vergangenen Jahr stark nachgefragt. Das zeigt, wie wichtig ein niedrigschwelliger Zugang zu Unterstützung für Betroffene ist.“

Auf beiden Karten ist auch ein QR-Code abgedruckt, der auf die Internetseite des Bezirksamtes mit Informationen zu Hilfsangeboten führt: https://www.berlin.de/ba-lichtenberg/politik-und-verwaltung/beauftragte/gleichstellung/artikel.1180363.php. Die Inhalte der Website werden fortlaufend aktualisiert und ergänzt.

Die Karten wurden in Zusammenarbeit der Gleichstellungsbeauftragten und der Beauftragten für Menschen mit Behinderungen des Bezirksamts Lichtenberg erstellt und werden in verschiedenen öffentlichen Gebäuden des Bezirksamtes – wie dem Rathaus, den Bürgerämtern und Bibliotheken – sowie bei Trägern und Vereinen zum Mitnehmen ausgelegt.

Bestellung von Inklusionstaxis in Berlin

In Berlin können Inklusionstaxis telefonisch bei Taxi Berlin unter 030 / 20 20 20 bestellt werden.

Das Landesamt für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten (LABO) hat eine Liste erstellt, die Taxiunternehmen aufführt, die mindestens eine Inklusionstaxe in ihrem Bestand haben: https://www.berlin.de/labo/mobilitaet/fahrerlaubnisse-personen-und-gueterbefoerderung/personenbefoerderung/bericht_inklusionstaxen.pdf

AG Gewaltschutz Fahrdienste im Land Berlin fordert konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Gewaltprävention für Menschen mit Beeinträchtigungen bei Fahrdiensten im Land Berlin

Die Arbeitsgruppe Gewaltschutz hat ein Positionspapier veröffentlicht. Es thematisiert die Lücken, die (sexualisierte) Gewalt im Bereich der Fahrdienste für Menschen mit Behinderungen Tür und Tor öffnen.
Zur AG gehören u. a. Daniela Kaup, Beauftragte für Menschen mit Behinderungen, und die Mutstelle Berlin, Fachberatung gegen sexualisierte Gewalt an Menschen mit Lernschwierigkeiten.

  • Positionspapier: Gewaltschutz Fahrdienste für Menschen mit Behinderungen in Berlin

    PDF-Dokument (556.1 kB)

Kontakt

Postanschrift
Bezirksamt Lichtenberg von Berlin
10360 Berlin

Beauftragte für Menschen mit Behinderungen
Frau Kaup

Verkehrsanbindungen