Beauftragte für Menschen mit Behinderungen

Wegweiser mit Inklusion und Ausgrenzung

Inhaltsverzeichnis

Aufgaben der Beauftragten

  • Vertretung der Interessen von Menschen mit Behinderung im Bezirk.
  • Individuelle Beratung für Menschen mit Behinderung und Beratung über die Zuständigkeit von Ämtern.
  • Unterstützung von Vereinen, freien Trägern und Selbsthilfegruppen
  • Mitarbeit in Gremien zur Vertretung der Interessen von Menschen mit Behinderung
Meeting, Beratung abstrakter Personen an einem runden Tisch

Bezirksbeirat von und für Menschen mit Behinderungen

Aktuelles

Drei unterschiedliche Trophäen auf weißem Hintergrund

Vorschläge für den 8. Inklusionspreis gesucht

Das Bezirksamt Lichtenberg bittet um Vorschläge für den achten Lichtenberger Inklusionspreis. In diesem Jahr wird ein inklusives Projekt in Lichtenberg gesucht. Das Motto lautet: Best Practice – So gelingt Inklusion! Vorgeschlagen werden können Träger, Vereine und Einzelpersonen, die Inklusionsprojekte hervorragend umsetzen.

Begründete Vorschläge können bis Freitag, 14. Oktober 2022, an die Bezirksbeauftragte für Menschen mit Behinderungen, Daniela Kaup, geschickt werden:

per E-Mail an: daniela.kaup@lichtenberg.berlin.de

oder per Post an:
Bezirksamt Lichtenberg von Berlin
Beauftragte für Menschen mit Behinderungen
Daniela Kaup
Möllendorffstr. 6
10367 Berlin

Lichtenberg ist Host Town

Die Delegationen für die Berliner Host-Town-Bezirke der Special Olympics World Games 2023 – Lichtenberg, Marzahn-Hellersdorf und Spandau – stehen fest. Lichtenberg empfängt eine Delegation aus der Republik Fidschi, Marzahn-Hellersdorf begrüßt Gäste von den Marshallinseln und Spandau erwartet Sportler*innen aus den pazifischen Inselstaaten Mikronesien, Nauru und Kiribati.

Die drei Bezirke organisieren im Rahmen des Host Town Program (engl. „Programm gastgebender Städte“) in der Woche vor den Special Olympics, vom 12. bis 15. Juni 2022, Unterbringung und Verpflegung ihrer Gast-Delegationen, sorgen für geeignete Trainingsmöglichkeiten und gestalten ein kulturelles und sportliches Rahmenprogramm, damit die Athlet*innen im Land ankommen und sich auf die Wettkämpfe vorbereiten können. Zugleich bietet das Programm Raum für Begegnungen mit Berliner*innen mit und ohne Behinderung.

Michael Grunst, Lichtenberger Bezirksbürgermeister: „Mit der Teilnahme am Host-Town-Programm wollen wir uns als gastfreundlicher und weltoffener Bezirk präsentieren. Das Host-Town-Programm vereint interkulturelle Verständigung mit Inklusion und gibt uns die Möglichkeit, Lichtenberg als inklusiven Bezirk auf internationalem Parkett vorzustellen. Wir freuen uns bereits sehr auf unsere Gäste aus der Republik Fidschi, auf den Austausch mit ihnen und darauf, ihnen unseren Bezirk zu zeigen. Die Lichtenberger*innen arbeiten bereits mit viel Enthusiasmus an der Gestaltung ihres Besuchs.“

Aktionstag im Lichtenberger Rathauspark

Am Donnerstag, 5. Mai 2022 beteiligten sich der Lichtenberger Beirat von und für Menschen mit Behinderungen, inklusionsorientierte Träger aus dem Bezirk und Daniela Kaup, die bezirkliche Beauftragte für Menschen mit Behinderungen, am Europäischen Aktions- und Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen. Zwischen 14 und 18 Uhr gab es bei einem Aktionstag im Rathauspark an der Möllendorffstraße die Möglichkeit, sich ein konkretes Bild der Alltagsbarrieren von Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen zu machen.

Das Motto des Tages lautete „Barrierefrei bin ich dabei!“, es ist angelehnt an das diesjährige Motto der Aktion Mensch „Tempo machen für Inklusion – barrierefrei zum Ziel!“

Die Lichtenberger Gruppe bereitete diverse Aktionsstände für den Rathauspark vor. An jeder Station konnten Besucherinnen und Besucher die Barrieren kennenlernen, auf die Menschen mit Behinderungen in ihrem Alltag stoßen: so zum Beispiel Störgeräusche, unzureichende Kontraste beim Lesen und Hindernisse bei der Fortbewegung im öffentlichen Raum. Außerdem hält der Beirat von und für Menschen mit Behinderungen Informationen zum Thema bereit. Zur Stärkung gibt es Tee und Kaffee von Ökotopia.

Trophäe Inklusionspreis 2021

7. Lichtenberger Inklusionspreis geht an Berliner Engel für Bedürftige e. V.

Anlässlich des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderungen am 3. Dezember 2021 hat das Bezirksamt Lichtenberg den siebenten Lichtenberger Inklusionspreis verliehen. In diesem Jahr ging die Auszeichnung an den Verein Berliner Engel für Bedürftige e. V. Die Preisvergabe stand unter dem Motto Inklusion im Ehrenamt. Der Preisträger erhält eine Trophäe, eine Urkunde und ein Preisgeld in Höhe von 1000 Euro.

Bezirksbürgermeister Michael Grunst (Die Linke): „Der Verein Berliner Engel für Bedürftige unterstützt hilfebedürftige Menschen mit Lebensmitteln und Kleidung. Damit leistet er einen unverzichtbaren Beitrag für das Gemeinwohl. Den Lichtenberger Inklusionspreis bekommt der Verein aber, weil er auch Ehrenamtliche mit Behinderungen beschäftigt und ihnen dabei hilft, sich gemeinnützig zu engagieren. Denn viele Menschen mit Behinderung wünschen sich die Möglichkeit, sich einzubringen und für wohltätige Zwecke einzusetzen. Gerne hätte ich den Inklusionspreis persönlich an die Berliner Engel für Bedürftige übergeben. Pandemiebedingt müssen wir die Feierlichkeiten leider verschieben.“

Unterstützung für Aktion „Pollermützen“

Mit einer ungewöhnlichen Aktion hat sich der Allgemeine Blinden- und Sehbehindertenverein Berlin (ABSV) gemeinsam mit Lichtenbergs Bezirksbürgermeister Michael Grunst am bundesweiten Sehbehindertentag beteiligt. Am Mittwoch, 9. Juni 2021, setzten sie, gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern des Lichtenberger Bezirksbeirates von und für Menschen mit Behinderung und des Sozialverbandes Deutschland (SoVD) am Rathaus in der Möllendorffstraße gehäkelte und gestrickte Mützen auf Straßenpoller. Unterstützt wurden sie von discovering hands und Pro Retina. Mit der Aktion soll darauf aufmerksam gemacht werden, dass diese Poller ein Hindernis darstellen. Menschen mit Sehproblemen können sie schlecht oder gar nicht erkennen, da sie sich farblich kaum von der Umgebung abheben. Der ABSV macht darauf aufmerksam, dass eine kontrastreiche Gestaltung von Pollern vor Unfällen schützt. Um den Sehbehindertentag am Sonntag, 6. Juni 2021, herum wurden Pollern bis zum 11. Juni 2021 überall in der Stadt gestreifte Wollmützen aufgesetzt.

Cover der Broschüre Kommunale Kultur-Einrichtungen im Bezirk Lichtenberg von Berlin

Broschüre in Leichter Sprache: Kultur-Einrichtungen im Bezirk Lichtenberg

In Lichtenberg gibt es einige kommunale Kultur-Einrichtungen.
Das Amt für Weiterbildung und Kultur, Fachbereich Kunst und Kultur, hat gemeinsam mit capito Berlin – Büro für barrierefreie Kommunikation, Informationen in Leichter Sprache über diese Einrichtungen veröffentlicht.

Die Broschüre enthält Infos über folgende Einrichtungen:
  • Museum Lichtenberg im Stadthaus
  • Lichtenberg Studios
  • Kulturhaus Karlshorst
  • Mies van der Rohe Haus
  • rk-Galerie für zeitgenössische Kunst im Ratskeller
  • Galerie 100
  • studio im HOCHHAUS
  • Keramik-Atelier

Sprechender Wegweiser im Rathaus Lichtenberg fertiggestellt

Die Sprechenden Wegweiser im Rathaus Lichtenberg sind ein taktiles Leitsystem. Davon profitieren Menschen mit Sehbehinderungen, die das Rathaus Lichtenberg besuchen.

Die Atina gUG hat die Beschilderung des Rathauses nun fertiggestellt. Dazu wurden die Türschilder der Büros und der öffentlichen Toiletten mit ertastbaren Folien ausgestattet. Die mit Brailleschrift versehenen Türschilder haben zudem einen QR-Code. Wenn man den QR-Code mit dem Smartphone scannt, erklingt eine akustische Information darüber, welche Mitarbeitenden sich in dem Büro befinden.

Am Haupteingang des Rathauses weist neuerdings auch ein Piepton den Weg zur Tür. Auf dem Briefkasten am Haupteingang erwartet die Besucherinnen und Besucher außerdem eine Info-Tafel in Braille. Ebenso gibt es nun Übersichtspläne der einzelnen Etagen des Rathauses in Brailleschrift, die an der Information im Erdgeschoss ausgeliehen werden können.

Teilnehmer:innen für Weiterbildungsangebot gesucht

Ab sofort lädt KOPF, HAND + FUSS (KHuF) zur Teilnahme am kostenlosen Bildungsangebot Wege in die Beschäftigung durch Inklusion (WBI) ein. In Zusammenarbeit mit spannenden Projektpartnern aus dem Berliner Bezirk Lichtenberg fördert das gemeinnützige Unternehmen die individuellen Kompetenzen von Menschen mit Behinderung.

Inhalte der Weiterbildung:
  • Inhaltliche Ebene: Die Teilnehmer:innen erlernen anhand eines Projekts, welche Tätigkeiten zur Ausführung des Projekts wichtig sind. Sie bekommen Tipps zur Projektorganisation, zum Aufbau des Kontaktes zum Kunden und zur richtigen Öffentlichkeitsarbeit etc.
  • Digitale Ebene: Im Zuge der Digitalisierung sind viele digitale Programme entwickelt worden, die das Arbeiten leichter machen. Die Teilnehmer:innen lernen die Vorteile von digitalen Programmen kennen.
  • Kommunikative Ebene: Menschen mit Behinderungen haben im Alltag Vorurteile erlebt. Zum Teil prägen diese sehr ein. In der Weiterbildung gibt es Hinweise zum besseren Umgang mit diesen Situationen.
  • Persönliche Ebene: Die Teilnehmer:innen werden zur Ausbildung von Selbstbewusstsein motiviert. Wo liegen meine Fähigkeiten und Grenzen?

Zielgruppe:
Das Angebot richtet sich an Lichtenberger:innen mit Behinderung.

Wo findet das Angebot statt?
Die Weiterbildung findet in den barrierefreien Räumlichkeiten des TÜCHTIG in der Oudenarder Straße 16 in 13347 Berlin-Wedding statt.

Kontakt für Rückfragen:

Homepage mit vielen weiteren Informationen: www.wbiberlin.de

Neue Beauftragte für Menschen mit Behinderungen

Die neue Beauftragte für Menschen mit Behinderungen für den Bezirk Lichtenberg, Daniela Kaup, hat am 16. April 2020 ihre Arbeit aufgenommen.

Daniela Kaup leitete seit 2015 die Lichtenberger Begegnungsstätte RoBertO der RBO – Inmitten gemeinnützige GmbH und ist seit 2019 ehrenamtliches Vorstandsmitglied im Lichtenberger Beirat von und für Menschen mit Behinderungen, Mitglied der Bürgerjury Lichtenberg und im Berliner Behindertenverband „Für Selbstbestimmung und Würde e.V.“

Kiez-Atlas in Leichter Sprache mit den Lieblingsorten in Lichtenberg erschienen

Ein weiteres Highlight bei der Verleihung des Inklusionspreises 2017 war die Vorstellung des neuen Kiez-Atlasses. Er stellt Lieblingsorte in Lichtenberg in Leichter Sprache vor. Das Besondere an dem Projekt: Ein inklusives Projektteam hat die Lieblingsorte zusammen getragen. Mit dabei waren engagierte Mitglieder des Bezirksbeirats von und für Menschen mit Behinderung, der Bürgertreff der Spastikerhilfe Berlin eG, die Kiezspinne FAS e.V., das Haus der Generationen RBO inmitten gGmbH, das Stadtteilzentrum Lichtenberg Nord, der EJF gemeinnützige AG / Verbund Darßer Straße und das Bezirksamt Lichtenberg.

Der Kiez-Atlas informiert die Leserinnen und Leser darüber:
  • Was sie an einem bestimmten Ort machen können.
  • Wie dieser Ort erreichbar ist.
  • Ob der Ort barrierefrei zugänglich ist.
  • Welche besonders schönen Angebote es dort gibt.

Zwölf Orte wurden von den Freiwilligen bebildert und beschrieben.

2015 ist ein Kiez-Atlas mit den Lieblingsorten in Hohenschönhausen erschienen.

  • Kiez-Atlas für Alle. Lichtenberger Lieblings-Orte in Leichter Sprache

    PDF-Dokument (2.2 MB)

  • Kiez-Atlas für Alle. Hohenschönhausener Lieblings-Orte

    PDF-Dokument (28.7 MB)

Schultafel mit dem Begriff Inklusion

Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention im Bezirk Lichtenberg

Das Bezirksamt legt der Bezirksverordnetenversammlung am 21.01.2021 drei Arbeitspapiere zur Kenntnisnahme vor: Die Abrechnung der Eckpunkte zur Fortführung des Aktionsplanes enthält Ziele und Maßnahmen der behindertenpolitischen Arbeit zur Verbesserung der Lebenssituation der Menschen im Bezirk und wurde unter Einbeziehung der Fachabteilungen des Bezirksamtes für die Jahre 2016 bis 2018 erarbeitet.

Die Handlungsempfehlungen im Evaluationsbericht des Instituts Mensch, Ethik, Wissenschaft werden in der zukünftigen Arbeit berücksichtigt.

Das Arbeitspapier “Fortschreibung des Eckpunktepapiers” enthält die Ziele und Maßnahmen der behinderungspolitischen Arbeit für die Jahre 2019 bis 2021.

Die Umsetzung der behinderungspolitischen Maßnahmen obliegt der Fachabteilungen der Bezirksverwaltung und wird jährlich in den Jahresberichten des Bezirksamtes abgerechnet.

Drucksachen:

Dazugehörige Dokumente

  • Abrechnung Eckpunkte zur Fortführung des Aktionsplans zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention vom 26. März 2009 auf kommunaler Ebene durch die Bezirksverwaltung Lichtenberg in den Jahren 2016 bis 2018

    PDF-Dokument (689.4 kB)

  • Fortschreibung des Eckpunktepapiers zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention auf kommunaler Ebene durch die Bezirksverwaltung Lichtenberg für die Jahre 2019 bis 2021

    PDF-Dokument (818.4 kB)

  • Bericht über die Evaluation der Aktionspläne zur Umsetzung der UN-BRK im Bezirk Lichtenberg

    PDF-Dokument (511.6 kB)
    Dokument: IMEW gGmbH

Bezirkseigene Beratungsangebote

Beratungsstelle für Menschen mit Behinderung, Krebs und chronische Erkrankungen

  • Informationsseite der Beratungsstelle
    Adresse: Alfred-Kowalke-Str. 24,
    10315 Berlin (1. Etage)

    Telefon: (030) 90296-7542

  • Sprechzeiten

    Dienstag 09:00 – 12:00 Uhr
    Donnerstag 14:00 – 18:00 Uhr
    und nach Vereinbarung

Gehörlosensprechstunde im Bürgeramt 2

Piktogramme behindertengerecht

An jedem 2. Dienstag im Monat findet in der Zeit von 15:30 bis 17:30 Uhr im Bürgeramt 2 am Rathaus Lichtenberg in der Normannenstraße 1-2 eine Sprechstunde für gehörlose Menschen statt. Sie können dort ohne vorherige Anmeldung kostenlos die Unterstützung eines Gebärdensprachdolmetschers in Anspruch nehmen und Ihre Anliegen erledigen.

E-Mail: post.buergeramt@lichtenberg.berlin.de

Frau im Rollstuhl spielt Basketball

Sportangebote für Menschen mit Behinderung

Sie haben eine Behinderung und interessieren sich für Mannschaftssportarten? In Lichtenberg und Berlin gibt es eine aktive Szene von sportlichen Menschen mit Behinderung. Schauen Sie doch mal vorbei:

Das Wort Links verbunden mit einer PC-Mouse

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