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Mayors for Peace

Mayors for Peace
Bild: Mayors for Peace

Die Organisation Mayors for Peace wurde 1982 durch den Bürgermeister von Hiroshima gegründet. Sie versucht durch Aktionen und Kampagnen und die Vernetzung auf lokaler Ebene die weltweite Verbreitung von Atomwaffen zu verhindern und deren Abschaffung zu erreichen.

Neben dem Regierenden Bürgermeister von Berlin sind auch mehrere Berliner Bezirke dem Netzwerk „Mayors for Peace“ (Bürgermeister:innen für den Frieden) beigetreten.

Der Bezirk Lichtenberg hat sich 2005 dem Netzwerk angeschlossen, mit dem Ziel, Flagge zu zeigen und gemeinsam für eine atomwaffenfreie Welt einzutreten. Das deutsche Sekretariat des Netzwerkes ist in Hannover beim Oberbürgermeister angesiedelt.

Lichtenberg hat sich bereits mehrfach in der Vergangenheit am Flaggentag (8. Juli) beteiligt und vor dem Lichtenberger Rathaus die „Mayors for Peace“-Flagge gehisst. Mit dieser Geste soll an ein Rechtgutachten des Internationalen Gerichtshofes vom 8. Juli 1996 erinnert werden. Dieses stellte fest, dass es eine völkerrechtlich verbindliche Verhandlungspflicht gebe, sich für die vollständige atomare Abrüstung einzusetzen.

Seit 2018 findet der Flaggentag mit allen dem Netzwerk beigetretenen Berliner Bezirken und dem Regierenden Bürgermeister auf dem Ernst-Reuter-Platz statt. Fotogalerie auf der Seite der Senatskanzlei

Aktuelles

Digitale Vortrags- und Diskussionsveranstaltung am 15. April 2021, 18:00 bis 19:30 Uhr

„Im Dialog mit Russland: Auf der Suche nach Vertrauen!“ mit Hermann Krause, langjähriger ARD-Korrespondent in Moskau, als Zoom-Meeting. Die Veranstaltung erfolgt im Rahmen der Bundeskonferenz der Mayors for Peace. Anmeldungen (mit Namen, Mitgliedsstadt und E-Mail) bitte bis zum 12.04.21 an frieden2020plus@hannover-stadt.de.
Weitere Informationen entnehmen Sie dem Flyer

Atomwaffenverbotsvertrag tritt in Kraft

Am 22. Januar 2021 wird der 2017 von der UN-Generalversammlung angenommene Atomwaffenverbotsvertrag in Kraft treten. Das ist ein historischer Tag und ein bedeutsamer Meilenstein auf dem Weg zu Global Zero, einer Welt ohne Atomwaffen. Das weltweite Städtenetzwerk der Mayors for Peace begrüßt das Inkrafttreten des Vertrages ausdrücklich.

Hintergrund:
Der Vertrag über das Verbot von Kernwaffen (TPNW) wurde von den Vereinten Nationen am 7. Juli 2017 mit 122 Stimmen angenommen, am 20. September wurde er zur Unterschrift freigegeben. Nach der am 24. Oktober 2020 erfolgten 50. Ratifizierung tritt der Vertrag gemäß seinem Artikel 15 (1) am 22. Januar 2021 in Kraft. Mit Stand 8. Jan. haben ihn 51 Staaten ratifiziert, 86 unterzeichnet. Die Atommächte sind dem Vertrag nicht beigetreten. Auch Deutschland ist nicht dabei.
In dem völkerrechtlich bindenden Vertrag verpflichten sich die Unterzeichnenden, “nie, unter keinen Umständen” Atomwaffen zu entwickeln, herzustellen, anzuschaffen, zu besitzen oder zu lagern. Darüber hinaus verpflichten sich die Mitgliedsstaaten, Personen, die von Kernwaffentests oder – einsätzen betroffen sind, umfassende Hilfe zu leisten und geeignete Maßnahmen zur Umweltsanierung der kontaminierten Gebiete in ihrem Hoheitsgebiet zu ergreifen. Auch nach Inkrafttreten des Vertrages ist ein Beitritt weiterer Staaten möglich.

Der zivilgesellschaftlich auf den Weg gebrachte Vertrag geht auf die Aktivitäten der internationalen Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN) zurück, die 2017 den Friedensnobelpreis erhielt. Die Mayors for Peace sind eine der rund 500 Partnerorganisationen von ICAN.
Informationen und den Originaltext des Vertrages finden Sie unter:
https://www.un.org/disarmament/wmd/nuclear/tpnw/

Über weitere Aktionen rund um den 22.01.2021 wird zeitnah auf der Internetseite www.mayorsforpeace.de informiert. Ebenfalls wird dort das gemeinsame Statement des European Chapters der Mayors for Peace zum Inkrafttreten des Atomwaffenverbotsvertrages veröffentlicht.

50. Beitritt zum UN-Vertrag für Atomwaffenverbot

Der Bezirk Lichtenberg von Berlin begrüßt als Mitglied des weltweiten Bündnisses der Mayors for Peace (Bürgermeister für den Frieden) die 50. Ratifizierung des Atomwaffenverbotsvertrages. Honduras hatte den Vertrag am „Tag der Vereinten Nationen“, an dem an die Gründung der Vereinten Nationen am 24.Oktober 1945 erinnert wird, verabschiedet. Mit der erfolgten 50. Unterzeichnung kann der Atomwaffenverbotsvertrag in 90 Tagen in Kraft treten. Zu diesem bedeutenden Anlass hat die Organisation Mayors for Peace einen Offenen Brief verfasst, in dem sie dazu aufruft, den Vertrag zu einem umfassenden und voll wirksamen rechtsverbindlichen Instrument zu machen und die Abschaffung von Atomwaffen durch diesen Vertrag zu beschleunigen. Der Offene Brief wurde an alle UN-Mitgliedstaaten gesandt.

Hannover ist Lead City of Mayors for Peace und organisiert Vortrags-und Veranstaltungsreihe „Frieden machen“

Hannover engagiert sich als Vizepräsidentschafts- und Exekutivstadt des Städtebündnisses Mayors for Peace in besonderem Maße für eine atomwaffenfreie und friedliche Welt. Es ist Hannovers Aufgabe, das Netzwerk der deutschen Mitgliedsstädte zu stärken, Aktionen zu koordinieren sowie neue Mitglieder als Bürgermeister für den Frieden zu werben. Das erklärte Ziel der Abschaffung aller Atomwaffen wird durch die gemeinsamen Bemühungen vorangetrieben
Hannover bietet im Rahmen des Veranstaltungsjahres „Frieden 2020+“ thematische Vorträge an. Da Präsenzveranstaltung vor Ort nicht möglich sind, werden die digital als Zoom-Konferenzen, umsetzen.

Termine und Themen:

Feminist Foreign Policy, London, Berlin
  • Dienstag, 17. November, 19 Uhr: „Die Pflicht, (sich) zu erinnern?“ Prof. Dr. Michael Quante, Westfälische Wilhelm-Universität Münster
  • Donnerstag, 19. November, 19 Uhr: „We are the Bomb – Finanzierung nuklearer Rüstungskonzerne“ Robin Jaspert, ICAN Botschafter

Interessierte Teilnehmer können sich per Email unter frieden2020plus@hannover-stadt.de nach den Zugangsdaten erkundigen.

Offener Brief

Anlässlich von Medienberichten zu einer möglichen Aufkündigung des INF-Vertrags (Intermediate Range Nuclear Forces Treaty) durch die USA haben die Mayors for Peace-Bürgermeister:innen aus Deutschland im Januar 2019 ihre Besorgnis in einem gemeinsamen offenen Brief dem Außenminister mitgeteilt. Den offenen Brief können Sie auf der Homepage der Stadt Hannover einsehen.

Aufruf zum Kinder-Kunstwettbewerb "Friedliche Städte" 2020

Die Organisation Mayors for Peace ruft zur Einreichung von Beiträgen für den Kinder-Kunstwettbewerb “Friedliche Städte” 2020 auf, um die Friedenserziehung in seinen Mitgliedsstädten zu fördern.

Die Bewerbungsrichtlinien sind auf der Website von Mayors for Peace in englischer Sprache nachzulesen: http://www.mayorsforpeace.org/english/ecbn/projects/2020_Art_Competition.html

Einige Hauptpunkte aus den Richtlinien:

  • Bewerbungsverfahren:
    Jede Mitgliedsstadt sollte bis zu 5 Kunstwerke für jede Kategorie auswählen und die erforderlichen Materialien per E-Mail an das Mayors for Peace Sekretariat Hiroshima senden.
  • Materialien für die Einreichung:
    • Ein Scan von jedem Kunstwerk und Antragsformular (Jedes Kunstwerk und sein Formular sollten als eine PDF-Datei gescannt werden.)
    • Anmeldeformular für Mitgliedsstädte
  • Frist zur Vorlage an das Mayors for Peace Sekretariat:
    Freitag, den 20. November, 2020 (17.00 Uhr Japanische Standardzeit)

01 Application Guidelines 2020

PDF-Dokument (168.0 kB)

02 Application Form

PDF-Dokument (771.3 kB)

03 Member city submission form

PDF-Dokument (659.1 kB)

Video-Botschaft

75th banner - No more Hiroshima! NO m,ore Nagasaki!
Bild: Mayors for Peace

Aus Anlass des 75. Gedenkjahrs der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki hat die Organisation Mayors for Peace ein gemeinsames Video unter dem Motto „No more Hiroshima! No more Nagasaki!“ mit Botschaften aus aller Welt erstellt.

Das Video soll eine Teilhabe für alle diejenigen ermöglichen, die aufgrund der Covid-19 Pandemie in diesem Jahr nicht nach Japan reisen können.
Es ist unter folgenden Links zu sehen:

YouTube: https://youtu.be/DOO4IIrZ7Ow
Website: http://www.mayorsforpeace.org/english/whatsnew/news/200720_news.html