Ukraine Українська - Ukrainian
Informationen für Geflüchtete aus der Ukraine und ehrenamtlich Helfende / Інформація для біженців з України і для волонтерів / Информация для беженцев из Украины и для волонтёров: www.berlin.de/ukraine
Hilfe für Menschen aus der Ukraine im Bezirk Lichtenberg

Informationen: COVID-19 (Coronavirus)
Corona-Info-Seite von Lichtenberg | Corona-Info-Seiten vom Land Berlin

Hinweis Es gilt weiterhin die Empfehlung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in allen Dienstgebäuden und Einrichtungen des Bezirksamtes Lichtenberg.

studio im HOCHHAUS

Aktuelle Informationen zu den Pandemieregeln in den Kultur- und Bildungseinrichtungen

Die geltenden Basismaßnahmen zum Schutz vor Infektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 ersetzen die bisher gültige SARS-CoV-2-Infektionsschutzmaßnahmenverordnung. Zum Selbstschutz und mit Rücksicht auf andere Besucherinnen und Besucher wird um das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes in den kommunalen Kultur- und Bildungseinrichtungen in Berlin-Lichtenberg gebeten. Darüber hinaus ist der Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen sowie geltende Hygienemaßnahmen einzuhalten.

Die neue Regelung gilt für die kommunalen Galerien, das Museum Lichtenberg, das Mies van der Rohe Haus, das Kulturhaus Karlshorst, das Keramikatelier, die Stadtbibliothek Lichtenberg mit ihren vier Standorten, die Margarete-Steffin Volkshochschule Berlin-Lichtenberg sowie für die Schostakowitsch-Musikschule Berlin-Lichtenberg. Bei Veranstaltungen (Konzerte, Lesungen, u. ä.) wird auf standortbezogene Regelungen verwiesen.

Studio im Hochhaus, fotografiert von Holger Herschel

Mit den Ausstellungen des Studios im Hochhaus wird ein künstlerischer Blick auf die Utopie und auf das heutige Leben in einer Großsiedlung geworfen. Das Haus ist ein Ort der Begegnung – mit der Kunst, mit Künstlern und Kunstbegeisterten.

| Architektur | Video | Projekte | Veranstaltungen

Bitte informieren Sie sich über die aktuellen Ausstellungen in der Galerie oder auf www.studio-im-hochhaus.de

Veranstaltungen

Ausstellung Responsive Curating

Ausstellung „Responsive Curating“ im studio im HOCHHAUS 5. April bis 15. Juni

Die Ausstellung gibt einen Einblick in die Ergebnisse des „Responsive Curating“ der indisch-deutschen Ausgabe. „Responsive Curating“ experimentiert mit der Ausstellung als ein „universales Medium“, das an jedem Ort kommunizieren kann, wenn es an die unterschiedlichen Bedingungen angepasst wird. Arbeiten der Künstlerinnen und Künstler Anjana Kothamachu, Antonia Low, Ina Ettlinger, Hans HS Winkler, Harish V Mallappanavar, Rasso Rottenfußer, Vichar B N und Vineesh Amin werden von dem kuratorischen Team Ralf Homann, Uwe Jonas, Suresh Kumar und Surekha je nach Gegebenheit des Ausstellungsortes angepasst.

Architektur

Wie wollen wir wohnen?

Der Architekturbereich nimmt Architektur und Stadtplanung in den Fokus. In der Geschichte des Bauens wird nach Prototypen gesucht, die geeignet scheinen, die Wohnungsnot von heute zu lindern. Diese Idee wird in Architekturgesprächen aufgegriffen.
Eine neue Filmreihe, kuratiert von Michael Freerix, zeigt kultur- und architekturkritische Arbeiten des Filmemachers Haroun Farocki.

Video

Das Medium Video erlaubt es, tiefer in den Kosmos der bildenden Kunst einzudringen, da es sich um immaterielle Werke handelt, die kopiert, bewegt und gelöscht werden können. So ist es möglich, Videos von Künstlern zu zeigen, deren Werke aufgrund der Transport- und Versicherungskosten nicht ausstellbar wären. Auch der internationale Austausch wird so grenzenlos.

Projekte

Exploring Hohenschönhausen

Wir erleben Stadt jeden Tag in unserem Alltag. Wir nutzen bekannte Wege und so bleibt uns Vieles verborgen, weil wir eine vermeintlich bekannte Umgebung immer schneller durchschreiten als eine unbekannte. In der Stadt als soziokulturell produziertem Raum überlagern sich jedoch viele solcher Alltagsrealitäten miteinander und mit Schichten aus Geschichte, Bedeutungen und Räumen.
Wenn die Realität heute oft auf objektive Begebenheiten abstrahiert wird, versuchen wir sie mit subjektiven Narrativen, mit Erzählungen zu ergänzen. Persönliche Geschichten von Bewohner*innen und deren Erinnerungen sind ebenso Teil des kollektiven Wissens über Stadt wie flüchtige Eindrücke Einzelner.

Das Projekt Exploring Hohenschönhausen macht für die Besucher*innen des Studios im Hochhaus das kollektive Gedächtnis und Wissen um den Stadtteil Hohenschönhausen spielerisch und explorativ zugänglich. Mit einer Karte ausgestattet kann man den Stadtteil selbst erkunden und sich dabei von Geschichten und Erzählungen von Bewohner*innen begleiten und führen lassen. Die Hörspiele kann man im Studio im Hochhaus ausleihen, um sich auf den Weg der eigenen Erkundung zu machen. Diese sind auch kostenlos im Internet zu finden.

Das Studio im Hochhaus wird so zu einem Netzwerkknoten in der Stadt und zur Plattform des Austausches rund um die eigenen Erfahrungen. Die Hörspiele bilden den Rahmen, in dem jeder Einzelne zum Akteur seiner eigenen Tour wird. Gemäß der eigenen Geschwindigkeit und ohne feste Route kann das Hörspiel jederzeit gestoppt und an beliebiger Stelle weiter gestartet werden.

Ein Projekt von ISSSresearch&architecture, in Kooperation mit dem Studio im HOCHHAUS, gefördert durch den Bezirkskulturfonds Lichtenberg

Geschichte des Studios

  • 1990

    Gründung des – studio im hochhaus -, kunst- und literaturwerkstatt.
    Besonderen Stellenwert hatte die Zusammenarbeit zwischen jungen internationalen Künstlerinnen und Künstlern, KulturarbeiternInnen und dem an den damaligen gesellschaftlichen Prozessen interessierten Publikum aus dem Bezirk und weit darüber hinaus.

  • ab 1991

    Ausstellungsprojekte mit national und international namhaften Künstlerinnen und Künstlern aus Lateinamerika, Afrika, Asien, Europas und Osteuropas, aber auch mit jungen noch nicht etablierten Künstlern dieser Kulturregionen entstanden zu unterschiedlichen Themen der Gegenwartskunst, vor allem in den Bereichen Malerei, Grafik, Zeichnungen, Plastik, aber auch Fotografie, Fotoobjekte und Installationen.
    Veranstaltungsreihen zu gesellschaftlich relevanten Themen mit Persönlichkeiten aus Kunst, Wissenschaft und Politik.

  • ab 1993

    Zeitgenössische experimentelle Projekte, unter anderem zur visuellen und experimentellen Poesie.
    Experimentelle und internationale Literaturreihen
    Die Edition – interWall – entstand.

  • ab 2015

    ist Uwe Jonas als Kurator des studio im HOCHHAUS für die Inhalte verantwortlich. In Zusammenarbeit mit Intervention Berlin e.V. wurden neben den Ausstellungen für freie Kunst, Räume für experimentelle/künstlerische Filme und Architektur geschaffen, die immer parallel zu den Ausstellungen ein eigenes Programm zeigen. Die Ausstellungen vermitteln einen Einblick in die aktuellen Kunstströmungen und die Möglichkeiten der Ausdrucksformen, die die Bildende Kunst bietet. Hier werden auch verschiedene Veranstaltungsformate angeboten, um einzelne Bereiche, wie etwa Performance, Lyrik oder Musik, näher zu betrachten.

Fakten

Die Galerie verfügt über eine Ausstellungs-, Veranstaltungsfläche von etwa 150 Quadratmetern. Insgesamt ermöglichen zwei Ausstellungsräume mit zirka 50 Quadratmetern, ein Raum mit etwa 15 Quadratmetern und zwei kleine Räume mit zirka 10 Quadratmetern eine variable Ausstellungskonzeption/ Veranstaltungskonzeption. Im großen Veranstaltungsraum können für etwa 60 Personen Sitzplätze (außer Stehplätze) gestellt werden. Der Eingang zur Einrichtung befindet sich zu ebener Erde und ermöglicht einen behindertengerechten Zugang. (WC – ist nicht behindertengerecht). Ein Parkplatz befindet sich in unmittelbarer Nähe.
Besucher im Schnitt pro Jahr: 4000
Veranstaltungen im Schnitt pro Jahr: 50