studio im HOCHHAUS

Aktuelle Ausstellung

Klaus Walter, Paradigma, 2018

Klaus Walter, Paradigma, 2018

Klaus Walter – MOMENT

VERNISSAGE am Dienstag, 10. Februar 2026, ab 18 Uhr
AUSSTELLUNG vom 11. Februar bis 19. April 2026

Klaus Walter betrachtet in seinen Arbeiten die Räume, die durch Architektur entstehen und setzt sich mit der bebauten Umwelt und der Postition der Menschen in ihr auseinander. Der Künstler beschäftigt sich mit Architektur im Allgemeinen. Nicht mit einzelnen Objekten, sondern mit den Räumen, die durch sie entstehen. So finden sich neben Innen- und Außenräumen auch Betrachtungen der Ornamentik, die Teil einer Architektur sein kann.
Die Menschen, für die eigentlich alles Gebaute in den Raum gestellt wurde, sind in Walters Betrachtungen überwiegend Zaungäste und Randerscheinungen. Oft wirken sie verloren in einer selbstverliebten, repräsentativen Umgebung. Die Verlorenheit oder besser Vereinsamung der Menschen ist somit eines der Themen, die Walter in seiner Betrachtung der bebauten Umwelt behandelt.

Klaus Walter

Veranstaltungen

Video

Vom 10. Februar bis 19. April 2026 werden Kurzfilme aus der Ausstellung ALLES vorbei vorbei (2025) gezeigt. Präsentiert werden Arbeiten von Boisseau & Westermeyer, Simone Brühl, Henrike Daum, Andreas Drewer, Thomas Henke (mit Dmitri Sidorov und Mario A. Lorenz), Gunilla Jähnichen, Ursula Neugebauer, Elisabeth Sonneck sowie Wolf & Ritterskamp.

Architektur

Der Architekturbereich nimmt Architektur und Stadtplanung in den Fokus. In der Geschichte des Bauens wird nach Prototypen gesucht, die geeignet scheinen, die Wohnungsnot von heute zu lindern. Diese Idee wird in Architekturgesprächen aufgegriffen.

Exploring Hohenschönhausen

Wir erleben Stadt jeden Tag in unserem Alltag. Wir nutzen bekannte Wege und so bleibt uns Vieles verborgen, weil wir eine vermeintlich bekannte Umgebung immer schneller durchschreiten als eine unbekannte. In der Stadt als soziokulturell produziertem Raum überlagern sich jedoch viele solcher Alltagsrealitäten miteinander und mit Schichten aus Geschichte, Bedeutungen und Räumen.
Wenn die Realität heute oft auf objektive Begebenheiten abstrahiert wird, versuchen wir sie mit subjektiven Narrativen, mit Erzählungen zu ergänzen. Persönliche Geschichten von Bewohner*innen und deren Erinnerungen sind ebenso Teil des kollektiven Wissens über Stadt wie flüchtige Eindrücke Einzelner.

Das Projekt Exploring Hohenschönhausen macht für die Besucher*innen des Studios im Hochhaus das kollektive Gedächtnis und Wissen um den Stadtteil Hohenschönhausen spielerisch und explorativ zugänglich. Mit einer Karte ausgestattet kann man den Stadtteil selbst erkunden und sich dabei von Geschichten und Erzählungen von Bewohner*innen begleiten und führen lassen. Die Hörspiele kann man im Studio im Hochhaus ausleihen, um sich auf den Weg der eigenen Erkundung zu machen.

Das Studio im Hochhaus wird so zu einem Netzwerkknoten in der Stadt und zur Plattform des Austausches rund um die eigenen Erfahrungen. Die Hörspiele bilden den Rahmen, in dem jeder Einzelne zum Akteur seiner eigenen Tour wird. Gemäß der eigenen Geschwindigkeit und ohne feste Route kann das Hörspiel jederzeit gestoppt und an beliebiger Stelle weiter gestartet werden.

Ein Projekt von ISSSresearch&architecture, in Kooperation mit dem Studio im HOCHHAUS, gefördert durch den Bezirkskulturfonds Lichtenberg

Blick in Ausstellung im studio im Hochhaus zum 50. Jubiläum des Fennpfuhls: 50 Jahre Utopie.

Über das studio im HOCHHAUS

Mit den Ausstellungen des studios im HOCHHAUS wird ein künstlerischer Blick auf Utopien und auf das heutige Leben in einer Großsiedlung geworfen. Das Haus ist ein Ort der Begegnung – mit zeitgenössicher Kunst, mit Künstler*innen und Kunstbegeisterten.

Geschichte des Studios

  • 1990

    Gründung des – studio im hochhaus -, kunst- und literaturwerkstatt.
    Besonderen Stellenwert hatte die Zusammenarbeit zwischen jungen internationalen Künstler*innen, Kulturarbeiter*innen und dem an den damaligen gesellschaftlichen Prozessen interessierten Publikum aus dem Bezirk und weit darüber hinaus.

  • ab 1991

    Ausstellungsprojekte mit national und international namhaften Künstler*innen aus Lateinamerika, Afrika, Asien, Europas und Osteuropas, aber auch mit jungen noch nicht etablierten Künstler*innen dieser Kulturregionen entstanden zu unterschiedlichen Themen der Gegenwartskunst, vor allem in den Bereichen Malerei, Grafik, Zeichnungen, Plastik, aber auch Fotografie, Fotoobjekte und Installationen.
    Veranstaltungsreihen zu gesellschaftlich relevanten Themen mit Persönlichkeiten aus Kunst, Wissenschaft und Politik.

  • ab 1993

    Zeitgenössische experimentelle Projekte, unter anderem zur visuellen und experimentellen Poesie.
    Experimentelle und internationale Literaturreihen
    Die Edition – interWall – entstand.

  • ab 2015

    ist Uwe Jonas als Kurator des studio im HOCHHAUS für die Inhalte verantwortlich. In Zusammenarbeit mit Intervention Berlin e.V. wurden neben den Ausstellungen für freie Kunst, Räume für experimentelle/künstlerische Filme und Architektur geschaffen, die immer parallel zu den Ausstellungen ein eigenes Programm zeigen. Die Ausstellungen vermitteln einen Einblick in die aktuellen Kunstströmungen und die Möglichkeiten der Ausdrucksformen, die die Bildende Kunst bietet. Hier werden auch verschiedene Veranstaltungsformate angeboten, um einzelne Bereiche, wie etwa Performance, Lyrik oder Musik, näher zu betrachten.

Kontakt

Leitung: Daria Kanishcheva

Kurator: Uwe Jonas

Öffnungszeiten
Montag bis Freitag
10:00–18:00 Uhr
Sonntag
14:00–18:00 Uhr
In Umbauphasen und an Feiertagen geschlossen.

Verkehrsanbindungen