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Zuschreibung und Abwertung - Gemeinsam der Diskriminierung von muslimischen Menschen entgegentreten (Fachgespräch und Forum)

05.04.2017

Fachgespräch und Forum

Menschen muslimischen Glaubens und solche, die dafür gehalten werden, sind vielfältigen Zuschreibungen und Abwertungen ausgesetzt. Diskriminierung findet in vielen Bereichen statt. Das hat Folgen für die Betroffenen und auch für das Zusammenleben, gerade in Berlin mit einer vielfältigen Minderheit.

Was kann getan werden, um diese Situation zu verändern? Welche politischen, pädagogischen, religiösen, zivilgesellschaftlichen und juristischen Aktivitäten und Strategien sind notwendig? Wie können die Selbstorganisation und die Selbstbehauptung von Muslimen gestärkt werden? Wie kann eine Kultur der gegenseitigen Anerkennung und des Respekts gelingen?

Eingeladen sind Vertreter_innen aus Politik, Verwaltung und politischer Bildung sowie aus islamischen Verbänden und Vereine, muslimische Think Tanks und Akteure der kulturellen, pädagogischen und selbstorganisierten, zivilgesellschaftlichen Arbeit und die interessierte Öffentlichkeit.

  • 11.00 bis 14.00 Uhr:

    Fachgespräch von Akteuren aus politischer Bildung, zivilgesellschaftlichem Engagement und aus Selbstorganisationen von Muslimen
    • Einführung
    • Workshops
      a) Trägt die pädagogische Intervention selbst zur Stigmatisierung bei?
      b) Muslimische Organisationen als zivilgesellschaftliche Akteure
    • Plenum: Handlungs- und Bildungsansätze miteinander vernetzen
      Moderation: Aliye Yegane, Life e.V.
  • 15.00 bis 19.00 Uhr:

    Forum (öffentlich)
    Gesamtmoderation: Nina Amin, Journalistin

  • 15.00 bis 15.45 Uhr:

    • Diskriminierung, Ausgrenzung, Stigmatisierung gegenüber Muslimen und “Islamfeindschaft”
      Impuls 1 “Über welche Phänomene reden wir?”, Yasemin Shooman, Jüdisches Museum Berlin
      Impuls 2 “Ausmaß und Wandel”, Zeynep Cetin, Inssan
  • 16.00 bis 17.00 Uhr:

    • Aktuelle Entwicklungen in Berlin, Analyse verschiedener Lebensbereiche
      Jeweils kurze Impulse und Diskussion:
      - Schule: Prof. Dr. Sabine Achour, FU Berlin
      - Nachbarschaft: Prof. Dr. Werner Schiffauer, Europa-Universität Viadrina
      - Medien: Daniel Bax, Journalist
      - Arbeit: Leysan Keller (Deutsche Bahn)
      - Verwaltung: Eren Ünsal, Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung
  • 17.15 bis 18.45 Uhr:

    • Dialogrunden
      Veränderungsstrategien und -perspektiven: politisch, pädagogisch, religiös, zivilgesellschaftlich, juristisch, Empowerment/Selbstorganisation
  • 19.00 bis 19.30 Uhr:

    • Abschlussrunde: Möglichkeiten und Hindernisse

    Es diskutieren die Abgeordneten:
    - Canan Bayram (Bündnis 90/die Grünen)
    - Karin Korte (SPD)
    - Gottfried Curio (AfD) (angefragt)
    - Burkhard Dregger (CDU)
    - Hakan Tas (DIE LINKE) (angefragt)

  • 19.30 bis 21.00 Uhr

    • Gemeinsamer Abschluss / Get-Together

    Bühne für Menschenrechte: NSU-Monologe
    I-Slam

  • Während der gesamten Veranstaltung ist ein Markt der Akteure aufgebaut.

  • Datum:

    Mittwoch, den 5. April 2017

  • Zeit:

    11.00 bis14.00 Uhr: Fachgespräch
    15.00 bis 21.00 Uhr: Forum

  • Ort:

    Berliner Landeszentrale für politische Bildung, Hardenbergstraße 22-24, 10623 Berlin / Stadtplan

  • Entgelt:

    Die Teilnahme ist entgeltfrei

  • Anmeldung:

    Melden Sie sich bitte online an.

  • Ansprechperson:

    Thomas Gill, E-Mail, Telefon (030) 90227 4961