Zehn Jahre Östliche Partnerschaft der EU: Im Osten mehr als Nachbarn?

28.10.2019

Vortrag und Diskussion

2009 startete die EU mit den sechs postsowjetischen Staaten Armenien, Aserbaidschan, Georgien, Moldau, Ukraine und Weißrussland die Östliche Partnerschaft, um die politische Assoziierung und wirtschaftliche Integration zu fördern. Welche Rolle kann die EU spielen, um positive Entwicklungen in den Ländern der östlichen Partnerschaft zu unterstützen? Welche Interessen hat die EU, welche Interessen hat Russland in der Region?
Zum 10-jährigen Jubiläum der Östlichen Partnerschaft sagte Ratspräsident Donald Tusk: „Wir sind nicht nur Nachbarn – wir sind Mitglieder derselben europäischen Familie”.

Doch das Familienleben ist nicht konfliktfrei. Zwischen Armenien und Aserbaidschan gibt es Konflikte. Georgien, Moldau und die Ukraine sind durch Konflikte mit Russland geprägt und Weißrussland wird als letzte Diktatur Europas bezeichnet. Wie kann die EU zur Konfliktlösung beitragen und gleichzeitig im schwierigen Verhältnis zu Russland ihre Interessen wahren?
Auf diese Fragen blicken wir aus armenischer, deutscher und russischer Perspektive.

  • Mitwirkende:

    Impulsvortrag: Dr. Hans Jörg Schrötter (Jurist und Autor)

    Diskussion mit:
    • Irina Ghulinyan-Gerz (Journalistin)
    • Dr. Dmitri Stratievski (Historiker und Politologe)
      Moderation: Reinhard Fischer (EDIC in der Berliner Landeszentrale für politische Bildung)
  • Kooperationspartner:

    Eine Veranstaltung des Europe Direct Informationszentrums Berlin (EDIC)

  • Datum:

    Montag, 28. Oktober 2019

  • Zeit:

    18.30 bis 20.30 Uhr

  • Ort:

    Berliner Landeszentrale für politische Bildung, Hardenbergstraße 22-24, 10623 Berlin, Besuchszentrum / Stadtplan

  • Entgelt:

    Die Teilnahme ist entgeltfrei.

  • Anmeldung:

    Melden Sie sich bitte online an.

  • Ansprechperson:

    Reinhard Fischer, E-Mail, Telefon (030) 90227 4962