Wie politisch darf Zivilgesellschaft sein?

Diskussion

Berlin und London verbindet eine enge Partnerschaft sowie vergleichbare Herausforderungen. Die Veranstaltungsreihe LondonBerlinDemocracy nimmt diese Verbindungen zum Anlass, aktuelle politische Fragestellungen aus einer vergleichenden Perspektive zu diskutieren. In der dritten Veranstaltung dieser Reihe fragen wir, wie politisch Zivilgesellschaft sein darf.

Wie politisch darf Zivilgesellschaft sein?

Zivilgesellschaft lebt vom Mitmachen – aber auch vom Einmischen. Vereine, Initiativen und freiwillig Engagierte schaffen Gemeinschaft, vertreten Interessen und stoßen politische Debatten an. Doch wo endet gesellschaftliches Engagement und wo beginnt Parteipolitik? Muss Zivilgesellschaft politisch „neutral“ sein? Und kann sie das überhaupt, wenn sie für Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt eintritt?
Diese Fragen werden in Berlin und London intensiv diskutiert – unter unterschiedlichen politischen und rechtlichen Vorzeichen. Berlin × London bringt deshalb Wissenschaft und zivilgesellschaftliche Praxis aus beiden Städten zusammen: Was können Berlin und London voneinander lernen? Wie viel politischen Gestaltungsraum braucht eine lebendige Zivilgesellschaft – und wo liegen seine Grenzen?

Prof. Dr. Jurgen Grotz, Director des Institute for Volunteering Research an der University of East Anglia, bringt die britische Perspektive auf freiwilliges Engagement und Zivilgesellschaft ein. Prof. Dr. Liudger Dienel von der TU Berlin forscht zu Partizipation und Bürgerbeteiligung. Amei von Hülsen-Poensgen vom Verein Interkulturanstalten e.V. ergänzt die Runde um Erfahrungen aus der zivilgesellschaftlichen Praxis.
Moderation: Dr. Robert Keeling, Public Policy Advisor, difgl

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