Was tun gegen Rassismus und Antisemitismus in Berlin?

19.09.2020

Dieser Stadtgang wird vor dem aktuellen Hintergrund eines Anstiegs rassistischer Gewalt und starker selbstorganisierter Bewegungen dagegen, wie „Black Lives Matter“, angeboten. Auf dem gemeinsamen Weg durch Kreuzberg werden Berliner Personen, Selbstorganisationen und Beratungsinitiativen vorgestellt, die sich in Geschichte und Gegenwart gegen Rassismus und Antisemitismus engagiert haben und engagieren.
Wir beginnen daher nicht zufällig am May-Ayim-Ufer, das den Namen der afrodeutschen Aktivistin, Forscherin und Lyrikerin trägt. Der Spaziergang endet am Lausitzer Platz.
Unterwegs werden unter anderem folgende Fragen angesprochen: Wie und wo erleben Menschen in Berlin rassistische und antisemitische Diskriminierungen – durch Einzelpersonen und durch Institutionen? Wie können diejenigen, die selbst keine Rassismus-Erfahrungen haben, ihre Wahrnehmung schärfen und etwas gegen Rassismus tun? Welche Erfolge im Engagement gegen Rassismus gibt es?
Verschiedene Formen von Rassismus werden thematisiert, um Erfahrungen von möglichst vielen Menschen zum Thema zu machen, nämlich z.B. von Menschen, die als Muslim:innen, als Jüd:innen, als Romnja und als Schwarze angesehen und diskriminiert werden.

  • Stadtführende:

    • Ezgi Özcan, Politikwissenschaftlerin, Leiterin der Jugendorganisation JUMA e.V.
    • Martin Forberg, Politischer Bildner, u.a.: “Stadtspaziergänge auf der Spur der Menschenrechte in Berlin”
  • Datum:

    Samstag, 19. September 2020

  • Zeit:

    15.00 bis 17.00 Uhr

  • Treffpunkt:

    May-Ayim-Ufer/Ecke Bevernstraße (vor der Gedenktafel) / Stadtplan

  • iCalendar:

  • Entgelt:

    Die Teilnahme ist entgeltfrei.

  • Anmeldung:

    Melden Sie sich bitte online an.

  • Ansprechperson:

    Anja Witzel, E-Mail, Telefon (030) 90227 4968