Vergessen und vorbei? Menschen mit Behinderung im Nationalsozialismus – warum wir eine aktive Erinnerungskultur brauchen

09.09.2020

Forum

In diesem Jahr begehen wir zum 75. Mal die Befreiung vom Nationalsozialismus. Anlass, der Verfolgung von Menschen mit Behinderung zu gedenken. Als Opfer der Aktion T4 standen behinderte Menschen am Anfang der systematischen Massenmorde des Nationalsozialismus. Die verweigerte Aufarbeitung der Euthanasieverbrechen haben Menschen mit Behinderung nach 1945 lange begleitet.

Welches öffentliche Bewusstsein gibt es für diesen Aspekt deutscher Geschichte? Wie haben Menschen mit Behinderung selbst den Blick auf die Geschichte der Verbrechen mitgestalten können? Vor welchen Herausforderungen steht eine „Disability History“? Der Diskussionsabend beleuchtet, warum eine aktive Erinnerungskultur für Menschen mit Behinderung gerade heute bedeutsam ist. Gerahmt wird er von einer Ausstellung der Biesalski-Schule: „111 Jahre Beschulung von Kindern mit Körperbehinderungen“. Diskutieren Sie mit.

Podiumsgäste:
  • Petra Pau, Vizepräsidentin des deutschen Bundestages
  • Stana Schenk, „andersartig on stage“
  • Thomas Künneke, Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e. V. – ISL

Moderation: Dr. Sebastian Weinert, Fürst Donnersmarck-Stiftung (tbc)

  • Kooperationspartner:

    Fürst Donnersmarck Stiftung

  • Datum:

    Mittwoch, 9. September 2020

  • Zeit:

    18.00 bis 21.00 Uhr

  • Ort:

    Villa Donnersmarck (barrierefrei), Schädestraße 9-13, 14165 Berlin-Zehlendorf / Stadtplan

  • iCalendar:

  • Entgelt:

    Der Eintritt ist frei.

  • Anmeldung:

    Melden Sie sich bitte online an.

  • Ansprechperson:

    Thomas Gill, E-Mail, Telefon (030) 90227 4961