Sinti und Roma in Berlin – während und nach dem Völkermord

15.12.2018

Forum

Am 16. Dezember 1942 erfolgte der sogenannte „Ausschwitz-Erlass“ des Reichsführers SS Himmler, mit dem die Deportation der innerhalb des Deutschen Reichs lebenden Sinti und Roma in das Konzentrationslager angeordnet wurde. Dem Völkermord an den Sinti und Roma (Porajmos) fielen insgesamt rund 500.000 Menschen zum Opfer.
Am Vorabend des 76. Jahrestages dieses Ereignisses findet im HAU Hebbel am Ufer eine Präsentation von Geschichtsprojekten Berliner Schulklassen statt, die sich mit Familiengeschichten von Berliner Sinti und Roma auseinandergesetzt haben.
Anschließend folgt ein Zeitzeugengespräch über die Verfolgung und Ermordung der Berliner Sinti und Roma im Nationalsozialismus, die verweigerte Anerkennung des Unrechts und die Bürgerrechtsbewegung zur Verbesserung der rechtlichen und sozialen Situation der Überlebenden und ihrer Familien.

Umrahmt wird die Veranstaltung von musikalischen Beiträgen des “Violinduo a cuore”.

  • Programm

  • 17.00 Uhr

    Begrüßung durch die Veranstalter
    “Violinduo a cuore”

  • 17.15 Uhr

    Präsentation der Projekte der Schülerinnen und Schüler:
    „Sinti- und Roma-Familien in Berlin“
    Kurze Interviews

  • 17.40 Uhr

    Zeitzeugengespräche über die Verfolgung und Ermordung im Nationalsozialismus, die verweigerte Anerkennung und die Bürgerrechtsbewegung mit:

    • Rita Vowe-Trollmann
    • Romano Hanstein
    • Petra Rosenberg

    Öffnung der Gesprächsrunde zum Publikum
    “Violinduo a cuore”

  • 19.00 Uhr

    Ende der Veranstaltung

  • Moderation:

    Shelly Kupferberg (Journalistin und Moderatorin)

  • Kooperationspartner:

  • Datum:

    Samstag, 15. Dezember 2018

  • Zeit:

    17.00 bis 19.00 Uhr

  • Ort:

    HAU Hebbel am Ufer (HAU1), Stresemannstraße 29, 10963 Berlin / Stadtplan

  • Entgelt:

    Die Teilnahme ist entgeltfrei.

  • Anmeldung:

    Melden Sie sich bitte online an.

  • Ansprechperson:

    Thomas Gill, E-Mail, Telefon (030) 90227 4961