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Inhaltsspalte

Schule – Demokratie – politische Bildung

07.06.2021

Online-Tagung

Der 16. Kinder- und Jugendbericht der Bundesregierung widmet sich umfänglich (auf über 650 Seiten) der Bedeutung von Demokratieerfahrung und politischer Bildung in den unterschiedlichen Räumen des Aufwachsens der kommenden Generation. Schule hat dabei eine prominente Bedeutung – als Erfahrungsraum und auch als Kooperationspartner:in der außerschulischen politischen Jugendbildung.

Politische Bildung verstanden als Lernen nicht nur über Demokratie, sondern auch als Erlernen von Demokratie lässt Schule zu einem Raum werden, der Mitsprache zulässt, der Unterschiedlichkeit anerkennt und wertschätzt und Schüler:innen darin bestärkt, für ein diskriminierungsfreies Zusammenleben einzutreten. Die außerschulische politische Bildung mit ihren vielfältigen Angeboten ist dabei ein:e wichtige:r Kooperationspartner:in.

Es ist ein wesentliches Ziel von politischer Bildung in der Schule, junge Menschen auf Basis einer kritischen Urteilsfähigkeit zu unterstützen, zur selbstbestimmten Teilhabe an der Gesellschaft und zur Mitgestaltung der Demokratie fähig zu sein und so ihre politische Mündigkeit zu fördern. Dies darf nicht alleine auf die Unterrichtsfächer bezogen bleiben, sondern nimmt die Schule im Sinne der Förderung einer demokratischen Schulentwicklung als Ganzes in den Blick.

Der 16. Kinder- und Jugendbericht beschreibt in diesem Zusammenhang nicht nur die aktuelle Situation, sondern stellt auch Handlungsperspektiven vor und richtet Forderungen an Politik. Er soll bei der Veranstaltung als große Ressource für künftige Fachdebatten vorgestellt und diskutiert werden.

Mitschnitt des Einführungsvortrags

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Formate: video/youtube

Mitschnitt des Abschlusspodiums

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Programm

  • 14.00 Uhr

    Begrüßung

  • 14.15 Uhr

    Vortrag
    „Schule als sozialer Raum vielfältiger politischer und demokratischer Lerngelegenheiten – Erkenntnisse des 16. Kinder- und Jugendberichts“
    Prof. Dr. Andreas Eis (Uni Kassel und Mitglied der Berichtskommission)

  • 15.00 Uhr

    Moderierte Breakout-Rooms: Politische Bildung als
    • Unterrichtsfach (Session 1)
    • Unterrichtsprinzip (Session 2)
    • Schulische Mitbestimmung (Session 3)
    • Demokratische Schulentwicklung (Session 4)
    • Institution in der Demokratie (Session 5)
  • 15.45 Uhr

    Virtuelle Kaffeepause

  • 16.15 Uhr

    Foren zur Frage der Gestaltung von Kooperationen zwischen Schule und Partner:innen aus der außerschulischen politischen Jugendbildung:
    • Forum 1 „Politische Bildung in der verlässlichen Ganztagsgrundschule“, Prof. Dr. Detlef Pech (HU Berlin)
    • Forum 2 „Politische und berufliche Bildung“, Stefan Breuer (TU Dresden)
    • Forum 3 „Verbindliche Rahmenbedingungen und Strukturen der Kooperation von Schule und politischer Jugendbildung“, Christian Lüders (ehem. DJI und Geschäftsführung der Berichtskommission)
    • Forum 4 „Wie politisch muss politische Bildung sein?“ Julia Koschmieder
    • Forum 5 „Wie mit Diskriminierung umgehen?“ Saraya Gomis (Berlin gegen Gewalt)
  • 17.15 Uhr

    Podiumsdiskussion „Schule als Raum politischer und demokratischer Bildung – Was ist zu tun?“ Mit:
    • Maja Lasic (MdA),
    • Ina Bielenberg (Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten und stellvertretende Vorsitzende der Berichtskommission),
    • Prof. Dr. Sabine Achour (FU Berlin) und
    • Robert Giese (Direktor der Fritz Karsen Gemeinschaftsschule, Neukölln).

    Moderation: Lena Luisa Leisten

  • 18.15 Uhr

    Ende der Veranstaltung

Organisatorisches