Infektionsschutz

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Rechter Terror in Deutschland – wem gehört die Erinnerung? Diskursverschiebungen in der Gedenkkultur

25.06.2021

Online-Podiumsgespräch mit Publikumsbeteiligung

Ziele rechtsterroristischer Aktivitäten in Deutschland sind kontinuierlich Menschen, die ein menschenrechtliches Weltbild verteidigen und solche, die vermeintlich „nicht deutsch“ sind. Immer wieder werden Menschen getötet und hinterlassen trauernde Angehörige, Freund:innen und solidarische Personen. Doch wie wird ihrer gedacht? Und wer gestaltet das öffentliche Gedenken?
Nach den rassistischen Anschlägen in Hanau im Februar 2020 besuchte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier den Ort des Terrors und sprach offen von Rassismus als Tatmotiv, was bis dahin so nicht geschehen war. Hat das eine Veränderung im Gedenken bedeutet?

Wir sprechen mit
  • Isabella Greif (Expertin für staatsanwaltschaftlichen Umgang mit rechter/rassistischer Gewalt, seit Mai 2021 tätig bei der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus (MBR))
  • Ibrahim Arslan (Opfer und Überlebender der rassistischen Brandanschläge von Mölln 1992, Aktivist und Mitwirkende Person beim Freundeskreis im Gedenken an die rassistischen Brandanschläge von Mölln 1992, Botschafter für Demokratie und Toleranz)
  • Armin Langer (Humboldt Universität Berlin/ Reconstructionist Rabbinical College, Wyncote, PA,)
  • Nora Hogrefe (Koordinierungsstelle Historische Stadtmarkierungen im Aktiven Museum)
  • Moderation:

    Safter Çınar (Migrationsbeauftragter des DGB a.D. und Sprecher des Türkischen Bundes in Berlin-Brandenburg)

  • Datum:

    Freitag, 25. Juni 2021

  • Zeit:

    18.30 – 20.00 Uhr

  • Ort:

    Online über WebEx

  • Anmeldung:

    Melden Sie sich bitte online an.

  • iCalendar:

  • Ansprechperson:

    Lena Steenbuck, E-Mail, Telefon (030) 90227 4976