Der städtische Raum ist geprägt von permanenter Veränderung, von konkreten Widersprüchen, von unterschiedlichen Interessen und Wünschen. Stadt ist damit Austragungsort und Gegenstand gesellschaftlicher Konflikte, politischer Kämpfe und demokratischer Zivilgesellschaft. Politische Bildung kann hier anschließen, die Stadt als Lern- und Bildungsraum begreifen und subjektorientierte Lernarrangements realisieren.
Im Rahmen des Workshops lernen wir in Berlin innovative Praxisbeispiele des urbanen Lernens kennen. Wir reflektieren methodische Zugänge von alternativen Stadtrundgängen, der kreativen Raumforschung, der Stadtsoziologie, Humangeografie und künstlerischen Interventionen und erschließen diese für die eigene politische Bildungspraxis.
Ablauf
Donnerstag, 1. Mai
10.30 | Beginn, Kennenlernen, Einstieg
13.30 | Politisches Lernen in der Stadt – Perspektiven, Analyseinstrumente, praktische Übungen
18.30 | Tagesabschluss
Freitag, 2. Mai
09.00 | Stadtrundgang 1: Klimakiller Berlin-Mitte (Kipppunkt-Kollektiv)
15.00 | Stadtrundgang 2: Lobbykritischer Stadtgang (Lobbycontrol e.V.)
17.00 | Nachbesprechung
18.30 | Tagesabschluss
Samstag, 3. Mai
09.00 | Kritisches Kartieren und politische Bildung (Kollektiv orangotango)
15.00 | Audiowalks im öffentlichen Raum
17.30 | Auswertung
18.30 | Abschluss des Seminars