Gedenkveranstaltung für die Opfer des nationalsozialistischen Völkermordes an den Sinti und Roma

08.11.2019

Am 2.8.2019 jährte sich die Ermordung der verbliebenen Sinti und Roma im berüchtigten “Zigeunerlager” in Auschwitz-Birkenau zum 75sten Mal. 500.000 Sinti und Roma sind im nationalsozialistisch besetzten Europa durch die Vernichtung in den Konzentrationslagern, durch Zwangsarbeit und Erschießungen der brutalen Verfolgung zum Opfer gefallen.

Drei Generationen danach erfahren Sinti und Roma immer noch Ausgrenzung und Diskriminierung in allen relevanten Lebensbereichen. Anlässlich des 75. Jahrestages erinnern wir an die Verfolgung und Ermordung und richten den Blick auch auf aktuelle Kämpfe für eine Verbesserung der rechtlichen und sozialen Situation der Überlebenden und ihrer Familien.

  • Programm

  • 16.30 Uhr

    Einlass

  • 17.00 Uhr

    Begrüßung

  • 17.15 Uhr

    Schülerinnen und Schüler des Sartre-Gymnasiums in Berlin präsentieren die Ergebnisse ihrer Recherche über das Leben von Sinti während des Nationalsozialismus.

  • 17.30 Uhr

    Gespräch mit der Zeitzeugin Carmen Marschall-Strauss mit anschließender Öffnung zum Publikum

  • 18.30 Uhr

    Pause

  • 19.00 Uhr

    Auszüge aus dem Theaterstück “Rastplatz Marzahn” (spreeagenten)

  • 19.30 Uhr

    Ende der Veranstaltung

  • Moderation

    • Christian Staffa (Evangelische Akademie)
    • Dotschy Reinhardt (Landesrat der Roma und Sinti Berlin)
  • Veranstalter:

    • Berliner Landeszentrale für politische Bildung
    • Evangelische Akademie zu Berlin
    • Landesrat der Roma und Sinti Berlin-Brandenburg e.V.
  • Datum:

    Freitag, 8. November 2019

  • Zeit:

    17.00 Uhr bis 19.30 Uhr

  • Ort:

    Evangelische Akademie zu Berlin, Charlottenstaße 53-54, 10117 Berlin / Stadtplan

  • Entgelt:

    Die Teilnahme ist entgeltfrei.

  • Anmeldung:

    Melden Sie sich bitte online an.

  • Ansprechperson:

    Thomas Gill, E-Mail, Telefon (030) 90227 4961