Die Zukunft beginnt jetzt – politische Bildung in globaler Perspektive

28.01.2020

Achtung: Diese Tagung ist ausgebucht, weitere Anmeldungen können wir leider nicht entgegennehmen.

Die „Fridays for Future“-Proteste machen deutlich, dass globale Zukunftsfragen (nicht nur) junge Menschen in Bewegung setzen. Sie bringen auf diesem Weg ihre Interessen in den politischen Diskurs ein und entwickeln sich so zu politischen Akteuren. Ein Glückfall auch für die politische Bildung. Für diese bietet sich die Chance, die gestellten Fragen nach der Zukunft unserer Art zu leben und zu wirtschaften durch vielfältige Angebote der politischen Bildung zu begleiten.

Aber ist die politische Bildung auch so aufgestellt, dass sie diese Chance nutzen kann? Hat sich die Profession in ausreichendem Maße mit den globalen – auch ökonomischen – Zusammenhängen, den internationalen politischen Gestaltungsfragen, der Bedeutung der internationalen Menschenrechte, den Themen Klima, internationale Migration, Protest als politische Artikulationsform und globalen Entwicklungszielen in ausreichendem Maße auseinandergesetzt und (pädagogische) Konzepte entwickelt, damit diese mit Angeboten der politischen Bildung aufgegriffen werden können?

Mit der Tagung soll die globale Perspektive politischer Bildung einer Prüfung unterzogen werden. Was verstehen wir unter globaler Perspektive? Welche Bedeutung haben in diesem Kontext die Menschenrechtskonventionen der UN? Welche „Blinde Flecken“ weist die politische Bildung auf? Welche Ansätze einer politischen Bildung in globaler Perspektive wurden bereits entwickelt und wie können wir diese auf eine breitere Grundlage stellen?

Die Tagung bildet zugleich den Abschluss der Veranstaltungsreihe „Menschenrechte, Menschenrechtsbildung und politische Bildung: Das Recht auf politische Teilhabe anerkennen, schützen und gewährleisten“.

  • Programm

  • 14.00 Uhr:

    Begrüßung

  • 14.15 Uhr:

    Impulsvortrag und Diskussion:
    „Die globalen Zusammenhänge unserer Lebens- und Wirtschaftsweise“,
    Prof. Dr. Klaus Dörre, Uni Jena

  • 14.45 Uhr:

    Impulsvortrag und Diskussion:
    „Internationale politische Gestaltungsfragen“,
    Prof. Dr. Gülay Çağlar, FU Berlin

  • 15.30 Uhr:

    Pause

  • 15.45 Uhr:

    Film und Diskussion:
    „Menschenrechtsfragen im Anschluss der Fridays for Future-Proteste“
    Franziska Wessel, Fridays for Future, im Gespräch mit Prof. Dr. Sabine Achour, FU Berlin

  • 16.30 Uhr:

    Blinde Flecken der politischen Bildung“ – Interventionen:
    „Globale Perspektiven“, Prof. Dr. Bernd Overwien, Uni Kassel
    „Ökonomie und soziale Frage“, Prof. Dr. Heinz Stapf-Finé, Alice Salomon Hochschule
    „Globale Migration“, Prof. Dr. Sabine Achour, FU Berlin
    „Protest und politische Bildung“, Thomas Gill, Berliner Landeszentrale für politische Bildung

  • 17.15 Uhr:

    Pause

  • 17.30 Uhr:

    Ansätze und Projekte der politischen Bildung in globaler Perspektive – Workshops:
    „The winner takes it all?! – Kolonialismus und Kapitalismus als Wurzeln von Armut und Reichtum weltweit?“, Jannika Hartwig, EPIZ Berlin
    “Die Erziehenden erziehen? Pädagogische Autorität in der politischen Bildungsarbeit”, Janek Niggemann, Uni Wien
    „Die 17 UN-Nachhaltigkeitsziele (SDGs) in Schulprojekten der politischen und ökonomischen Bildung“, Philipp Elsen, Beethoven-Gymnasium Berlin
    „Was die Fridays for Future-Bewegung von der politischen Bildung erwartet“, Franziska Wessel, Fridays for Future

  • 19.00 Uhr:

    Stay together

  • 19.30 Uhr:

    Ende der Veranstaltung

  • Gesamtmoderation:

    Myoung-Le Seo, OSI, FU Berlin

  • Veranstalter:

    • Lehrstuhl für Politikdidaktik und politische Bildung am Otto-Suhr-Institut der FU Berlin
    • Berliner Landeszentrale für politische Bildung
  • Datum:

    Dienstag, 28. Januar 2020

  • Ort:

    Berliner Landeszentrale für politische Bildung, Hardenbergstraße 22-24, 10623 Berlin, Besuchszentrum / Stadtplan

  • Entgelt:

    Die Teilnahme ist entgeltfrei.

  • Anmeldung:

    Diese Tagung ist ausgebucht, weitere Anmeldungen können wir leider nicht entgegennehmen.

  • Ansprechperson:

    Thomas Gill, E-Mail, Telefon (030) 90227 4961