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Desinformation zum Krieg in der Ukraine und der Einfluss russischer Staatsmedien in der EU

03.05.2022

Vortrag und Diskussion

Die russischen Staatsmedien haben den Weg zum Krieg in der Ukraine propagandistisch geebnet: Nationalisten in der Ukraine unterdrückten angeblich Russen und Russischsprachige, die Nato plane einen Krieg gegen Russland, so die Darstellung. Moskaus Angriffskrieg wird als „Sonderoperation“ zur „Befriedung und Entnazifizierung“ der Ukraine beschönigt. In Deutschland nutzen die russischen Staatsmedien RT DE und Sputnik/SNA über Jahre hinweg ungehindert die Meinungs- und Pressefreiheit, um Desinformation zu verbreiten. Nach acht Jahren der Berichterstattung ist mehr als deutlich geworden, dass beide staatlichen Kanäle eine politische Agenda verfolgen. Ihr Ziel ist es, die Demokratie in Deutschland zu schwächen und die autoritäre Herrschaft in Russland als bessere Alternative zu propagieren. Dabei scheuen sie auch nicht vor gezielten Falschmeldungen zurück. Mit dem Verbot der Verbreitung russischer Staatsmedien wie RT und Sputnik reagierte die Europäische Union am 2. März 2022 auf den russischen Angriff auf die Ukraine.

Mit den Podiumsgästen diskutieren wir weitere Maßnahmen, mit denen die EU der russischen Desinformationskampagne begegnen sollte.

  • Mitwirkende:

    Input: Dr. Susanne Spahn, Osteuropa-Historikerin, Politologin und Journalistin; ist Autorin mehrerer Studien zu russischen Medien
    Kommentar: Nikolai Klimeniouk, Literaturwissenschaftler und Journalist; arbeitet bei European Exchange
    Moderation: Reinhard Fischer, Europe Direct Berlin

  • Kooperationspartner:

    Im Rahmen des Europe Direct Berlin in der Europawoche

  • Datum:

    Dienstag, 3. Mai 2022

  • Zeit:

    17.00 bis 19.00 Uhr

  • Ort:

    Online über WebEx.
    Anmeldungen nehmen wir bis spätestens 60 Minuten vor Veranstaltungsbeginn entgegen. Später eingehende Anmeldungen können wir leider nicht berücksichtigen.

  • Entgelt:

    Die Teilnahme ist entgeltfrei.

  • Anmeldung:

    Melden Sie sich bitte online an.
    Achtung: Sollte das Anmeldeformular nicht verfügbar sein, melden Sie sich bitte unter diesem Link per E-Mail an.

  • iCalendar:

  • Ansprechperson:

    Reinhard Fischer, E-Mail, Telefon (030) 90227 4962