Buchvorstellung: „Gesichter der Antimoderne“

19.11.2020

Antisemitismus ist weltweit eine Bedrohung moderner demokratischer Gesellschaften. In Deutschland war er von 1933 bis 1945 gesellschaftliche Leitideologie. Antisemitismus ist uralt, er hat nicht nur ein Gesicht und ist nach der Shoah nicht verschwunden. Die Autorinnen und Autoren des neuen Sammelbandes „Gesichter der Antimoderne. Gefährdungen demokratischer Kultur in der Bundesrepublik Deutschland.“ analysieren die Kontinuität des Antisemitismus und der Antimoderne in Deutschland sowie ihre Präsenz in verschiedenen politischen Strukturen wie gesellschaftlichen Milieus. Es entsteht ein breit gefächertes Bild der Herausforderungen der demokratischen Kultur der Bundesrepublik Deutschland und moderner demokratischer Gesellschaften weltweit.

Das Buch wird vom Antisemitismusbeauftragten Berlins, Prof. Samuel Salzborn, den Politikwissenschaftlern Prof. Lars Rensmann (Universität Groningen) und Ismail Küpeli (Universität Köln) sowie den Herausgebenden des Bandes, der Gründerin und Leiterin der Amadeu Antonio Stiftung, Anetta Kahane, und dem Berliner Historiker Dr. Martin Jander, vorgestellt. Die Diskussion wird von der Literaturwissenschaftlerin Tahera Ameer geleitet, die als Projektleiterin zu historischen und aktuellen Fragen des Antisemitismus wie Rassismus für verschiedene Träger tätig ist.

  • Kooperationspartner:

    Amadeu Antonio Stiftung

  • Datum:

    Donnerstag, 19. November 2020

  • Zeit:

    18.30 – 20.30 Uhr

  • Ort:

    Die Veranstaltung findet rein online statt. Zugangsdaten zum Konferenz-Modul erhalten Angemeldete (s.u.) kurz vor Veranstaltungsbeginn per E-Mail.

  • Entgelt:

    Die Teilnahme ist entgeltfrei.

  • Anmeldung:

    Melden Sie sich bitte online an.

  • iCalendar:

  • Live-Stream:

    Diese Veranstaltung wird zusätzlich per Live-Stream auf YouTube übertragen: https://m.youtube.com/channel/UCZVHCB1vBRI1vO38uXZnpDw
    Für die Teilhabe per Live-Stream ist eine Anmeldung nicht erforderlich.

  • Ansprechperson:

    Thomas Gill, E-Mail, Telefon (030) 90227 4961