Aufarbeitung und Verleugnung: Der Völkermord 1915 im Film

26.04.2019

Vortrag mit Filmbeispielen und Diskussion

Die Erinnerung an den Völkermord im Osmanischen Reich ist auch nach mehr als 100 Jahren ein Politikum. Unterschiedliche Geschichtsbilder werden u.a. durch Filme und andere künstlerische Ausdrucksformen vermittelt. Der Schriftsteller Recep Marasli und die Filmemacherin Merlyn Solakhan führen mit Inputvorträgen in das Thema ein und diskutieren mit dem Publikum.

Für die Nachfahren der Opfer ist die Anerkennung der Verbrechen an Armeniern, Aramäern und Griechen im Osmanischen Reich im Ersten Weltkrieg als Völkermord wichtige Voraussetzung für Versöhnung zwischen den ethnischen Gruppen. In den vergangenen Jahren haben viele Regierungen und Parlamente in Europa, darunter das Europäische Parlament und der Deutsche Bundestag, die Ereignisse als Völkermord anerkannt. Die türkische Regierung spricht von Massakern und sieht die Ereignisse von 1915 im Kontext zahlreicher Verbrechen gegen die Zivilbevölkerung der unterschiedlichen Kriegsparteien im Ersten Weltkrieg.

Die Veranstaltung findet auf Deutsch und auf Türkisch mit deutscher Übersetzung statt.

  • Kooperationspartner:

    AKEBI e.V.

  • Inputs

    • Recep Marasli, Schriftsteller
    • Merlyn Solakhan, Filmemacherin
  • Moderatorin:

    Ezgi Kilincaslan, AKEBI e.V.

  • Datum:

    Freitag, 26. April 2019

  • Zeit:

    19.00 bis 21.30 Uhr

  • Ort:

    Berliner Landeszentrale für politische Bildung, Hardenbergstraße 22-24, 10623 Berlin, Besuchszentrum / Stadtplan

  • Entgelt:

    Die Teilnahme ist entgeltfrei.

  • Anmeldung:

    Melden Sie sich bitte online an.

  • Ansprechperson:

    Reinhard Fischer, E-Mail, Telefon (030) 90227 4962