Veranstaltungsreihe "Rückfall in eine autoritäre Zukunft?" – Ambiguitätstoleranz als wichtige Kompetenzdimension in der Demokratie

03.06.2019

Forum

Demokrat*innen fallen nicht vom Himmel. Autoritäre und radikal-nationalistische Bewegungen setzen die Demokratie zunehmend unter Druck. Damit einher geht die Abwehr von Mehrdeutigkeit und Pluralismus. Die Herausforderung besteht darin, durch Förderung von Ambiguitätstoleranz dieser Tendenz etwas entgegenzusetzen. Ambiguitätstoleranz ist dabei nicht lediglich als eine Haltung zu verstehen, sondern als eine Kompetenz. Es geht um einen Umgang mit den Uneindeutigkeiten, Ungewissheiten und Ambivalenzen in Gesellschaft und Politik, der nicht in dichotomen Weltbildern aufgeht und schließlich ins Ressentiment abgleitet.

Zur Veranstaltungsreihe “Rückfall in eine autoritäre Zukunft?”

Autoritäre, antipluralistische und auch völkisch-nationalistische Politikkonzepte und Deutungsangebote gewinnen gegenwärtig an Bedeutung. Erreichte demokratische und menschenrechtliche Standards werden immer öfter ausdrücklich und öffentlich in Zweifel gezogen oder untergraben. Die Zeiten werden ungemütlicher.
Wir wollen mit der Veranstaltungsreihe „Rückfall in eine autoritäre Zukunft?“ die verschiedenen sich überschneidenden Entwicklungen genauer betrachten. Gegen wen und was richten sich diese Prozesse? Welches sind die Hintergründe und Motive? Und vor allem: Wie können wir auf die Herausforderungen reagieren – als demokratische Zivilgesellschaft und als politische Bildung?

Flyer zur Veranstaltungsreihe "Rückfall in eine autoritäre Zukunft?"

PDF-Dokument (376.1 kB)

  • Vortrag:

    Dr. Mirko Niehoff (Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus)

  • Kooperationspartner:

    Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus (KIgA)

  • Datum:

    Montag, 3. Juni 2019

  • Zeit:

    18.30 bis 20.30 Uhr

  • Ort:

    Berliner Landeszentrale für politische Bildung, Hardenbergstraße 22-24, 10623 Berlin, Besuchszentrum / Stadtplan

  • Entgelt:

    Die Teilnahme ist entgeltfrei.

  • Anmeldung:

    Melden Sie sich bitte online an.

  • Ansprechperson:

    Thomas Gill, E-Mail, Telefon (030) 90227 4961