Der politische Salon - Wie werden Menschen mit romno Hintergrund in Medien und von der Presse repräsentiert?

31.10.2017

Forum

Kritik an den medialen Darstellungen von Menschen mit romno-Hintergrund war und ist ein wichtiger Schwerpunkt der Bürgerrechtsbewegung. Auch wenn die klassischen Leitmedien den Begriff des „Zigeuners“ inzwischen nicht mehr verwenden, kommt es wiederkehrend zu Berichterstattungen mit negativen Zuschreibungen, die klassische Klischees bedienen. Aber auch gutgemeinte, positive Berichterstattung ist nicht immer frei von Vorurteilen und folgt antiziganistischen Mustern, auch wenn die Intention eine andere ist.

Nach dem einführenden Vortrag von Dr. Markus End sollen zwischen den Podiumsgästen und dem Publikum die folgenden Fragestellungen diskutiert werden:

  • Welche Bedeutung haben die Medien für die Verbreitung antiziganistischer Einstellungen in der Bevölkerung?
  • Wie kann für die Wirkungsmechanismen antiziganistischer Denkmuster sensibilisiert werden?
  • Wie kann die Überwindung von Ressentiments zu einer gemeinsamen Aufgabe werden?

18.00 Uhr Einlass
18.30 Uhr Begrüßung
18.40 Uhr Einführung: Markus End
19.00 Uhr Podiumsdiskussion mit

  • Reinhard Borgmann (rbb)
  • Daniel Bax (taz)
  • Georgi Ivanov (Amoro Foro)
  • Alexandra Graevskaia (DISS, angefragt) und
  • Dr. Markus End (Gesellschaft für Antiziganismusforschung)

Moderation: Ina Rosenthal (Hildegard Lagrenne Stiftung).

20.30 Uhr Empfang

  • Datum:

    Dienstag, 31. Oktober 2017

  • Zeit:

    von 18.00 bis 21.00 Uhr

  • Ort:

    Berliner Landeszentrale für politische Bildung, Hardenbergstraße 22-24, 10623 Berlin, Besucherzentrum / Stadtplan

  • Entgelt:

    Die Teilnahme ist entgeltfrei

  • Anmeldung:

    Melden Sie sich bitte online an.

  • Verantwortung:

    Eine Kooperationsveranstaltung der Berliner Landeszentrale mit dem Landesrat der Roma und Sinti, RomnoKher Berlin-Brandenburg e.V.

  • Ansprechperson:

    Thomas Gill, E-Mail, Telefon (030) 90227 4961