Ob Kriege um Macht, Glauben, Land, Öl oder Drogen – Konflikte prägen unsere Welt. Die neue Reihe »KonfliktZone« in der ARTE Mediathek will in kompakter und bildstarker Form vermitteln was dahinter steckt, wie Menschen davon betroffen sind und was wir darüber wissen müssen. Die ersten drei Folgen sind jetzt abrufbar:
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Huthi-Rebellen im Jemen: Terroristen oder Freiheitskämpfer?
Der Jemen ist eines der ärmsten Länder der Welt – und ein zentraler Krisenherd im Nahen Osten. Die Miliz der radikal-islamischen Huthis kämpft seit Jahren um die Vorherrschaft im Land. Seit dem Gaza-Krieg 2023 greift sie Handelsschiffe im Roten Meer an. Der Welthandel leidet, die Not der Menschen im Land wächst. Wie könnte eine Lösung für dieses geschundene Land aussehen? -
Transnistrien: Pulverfass im Osten Europas
Transnistrien ist ein abtrünniger Landesteil der Republik Moldau, an der Grenze zur Ukraine – faktisch ein Staat im Staat, politisch und wirtschaftlich eng mit Russland verbunden. Die Region lebte jahrelang von Putins kostenlosem Gas, exportiert aber hauptsächlich in die EU. Seit 2025 steckt Transnistrien in einer Energiekrise – und wird zum geopolitischen Spielball. -
Tod aus Mexiko: Krieg der Drogen-Kartelle
Mexiko kämpft seit Jahrzehnten gegen Drogenkartelle, die mit Gewalt, Korruption und Milliardenprofiten das Land destabilisieren. Über 400.000 Menschen wurden getötet, mehr als 125.000 gelten als verschwunden. Ganze Regionen sind in der Hand rivalisierender Gruppen. Doch der Konflikt reicht weit über seine Grenzen hinaus – Mexiko ist Transitland im globalen Drogengeschäft.