Unter dem diesjährigen Motto “Worth it!” lädt der Deutsche Multimediapreis mb21 junge Medienschaffende ein, noch bis zum 4. August 2025 ihre kreativen Projekte einzureichen. Das Jahresthema soll dazu anregen, sich mit Themen wie sozialer Gerechtigkeit und gesellschaftlicher Polarisierung auseinanderzusetzen und dabei Möglichkeiten von innovativen Lösungsansätzen und Solidarität zu erkunden. Dabei haben Teilnehmenden die Möglichkeit, beim Medienfestival mb21 x TINCON in Dresden teilzunehmen und Preisgelder im Gesamtwert von 11.000 Euro zu gewinnen.
Der Deutsche Multimediapreis mb21 zeichnet digitale, netzbasierte und interaktive Arbeiten von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen bis 25 Jahre aus. Der Multimedia-Kreativwettbewerb deckt das gesamte Spektrum medialer Gestaltungsmöglichkeiten ab. Höhepunkt und Abschluss des Wettbewerbs ist das Festivalwochenende vom 20. bis 22. November 2025 in Dresden, bei dem die Preistragenden auch die Möglichkeit haben, die erste mb21 x TINCON Veranstaltung in Dresden mitzuerleben.
»Worth it!« – Ein drängendes Thema im Fokus
Die Shell Jugendstudie 2023/2024 zeigt: Junge Menschen sind engagiert, politisiert und wollen ihre Zukunft aktiv mitgestalten – doch sie fühlen sich zugleich zunehmend erschöpft, verunsichert und erleben gesellschaftliche Spannungen hautnah. Die Voraussetzungen dafür, wie junge Menschen mit Krisen, Widersprüchen und Erwartungen umgehen, sind sehr unterschiedlich. Gesellschaftliche Spaltung und Dissens sind vielerorts spürbar – im Internet und in sozialen Medien ebenso wie in Schulen, im Alltag oder an Universitäten. Der Wettbewerb »Deutscher Multimediapreis mb21« fragt daher: Was ist euch wirklich wichtig? Wofür lohnt es sich, laut zu sein? Wofür brennt ihr – und was gebt ihr dafür auf?
Ob Klimakrise, soziale Ungleichheit, Gerechtigkeit, Identität oder gesellschaftlicher Zusammenhalt: Junge Menschen engagieren sich, diskutieren, zweifeln und kämpfen für ihre Überzeugungen – online wie offline. Der mb21 lädt alle Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen ein, ihre Sicht auf die Welt in digitale Projekte zu übersetzen: Apps, Games, Performances, Websites, Videos oder Installationen – alles ist möglich. »Wir wollen wissen: Wie bringt ihr eure Haltung zum Ausdruck? Was bedeutet euch Gemeinschaft, Mitbestimmung oder Sichtbarkeit in digitalen Räumen? Und wie können Medienprojekte den Blick schärfen für das, was zählt? Ob in Apps, Spielen, Robotik, Websites, Blogs oder Soundinstallationen – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt!«, erläutert Katharina Klapdor Ben Salem, Projektleiterin beim Deutschen Kinder- und Jugendfilmzentrum.