Wie erzählen wir Geschichte im digitalen Raum? Wie prägen immersive Medien die Erinnerung an den Holocaust? Zu diesen Fragestellungen veranstaltet das Brandenburg Museum für Zukunft, Gegenwart und Geschichte gemeinsam mit der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF eine viertägige Summer School für pädagogische Fachkräfte.
Das Fortbildungsangebot findet im Rahmen des Projektes »In Echt? Virtuelle Begegnungen mit Zeitzeug:innen« statt. Ziel des Projektes ist es, einen möglichen Weg zu bieten, um die Eindringlichkeit von erzählten Zeitzeugenberichten für nachfolgende Generationen zu bewahren. Mithilfe einer VR-Brille begegnet man fünf Überlebenden des Holocausts im virtuellen Raum. Die Intensität der Begegnung und der medienkritische Bildungsansatz des Projektes sollen Empathie fördern und Wissen auf eine neue Art vermitteln, um ein starkes Bewusstsein für die Bedeutung von Demokratie und Menschenrechten zu schaffen.
Die Summer School vom 29.09. bis 02.10.2025 lädt dazu ein, sich zu vernetzen, weiterzubilden und über die Herausforderungen des digitalen Wandels in der Erinnerungsarbeit ins Gespräch zu kommen. Geboten werden wissenschaftliche Vorträge, Diskussionsrunden, Workshops sowie der Einblick in Beispiele guter Praxis.
Teilnahme-Bewerbungen werden bis zum 20.07.2025 entgegengenommen.