Die Nachwirkungen des Zweiten Weltkriegs sind bis heute spürbar. Mit der dreiteiligen Miniserie »The Ends of War« widmet sich die Max Weber Stiftung (MWS) dem Ende des Zweiten Weltkrieges aus transnationaler Perspektive. Wissenschaftsjournalistin Janine Funke bringt internationale Wissenschaftler:innen zusammen, die über ihre Forschungen zur Kriegs- und Erinnerungsgeschichte an den Auslandsinstituten der MWS sprechen. Mit Experteninterviews und eindringlichen Erzählungen beleuchtet die Serie, was das Kriegsende für verschiedene Weltregionen bedeutete.
Die drei Folgen sind auf allen gängigen Plattformen verfügbar und haben folgende Schwerpunkte:- Erinnerung an den Holocaust – wie an Orte von Massenerschießungen erinnert wird und welche Rolle jüdische Ritualobjekte für das Kulturerbe spielen.
- Emigration und Kriegsflüchtlinge – wie das Kriegsende Millionen von Menschen zu Flüchtlingen machte und geopolitische Neuordnungen anstieß.
- Ostasien und der Nahe Osten – vom deutschen Afrikafeldzug in Ägypten bis zur japanischen Kapitulation und den umstrittenen Erinnerungskulturen in Ostasien.
Aus Sicht von MWS-Präsidentin Ute Frevert ist das Gedenken an den Zweiten Weltkrieg 80 Jahre nach dessen Ende wichtiger denn je – gerade aus einer transnationalen Perspektive: »Mit unserer Podcast-Serie ‚The Ends of War‘ wollen wir den Erfahrungen des Kriegsendes in verschiedenen Weltregionen nachspüren und zeigen, wie Erinnerungskulturen bis heute durch lokale und globale Dynamiken geprägt sind.«