Die Instagramserie @ichbinsophiescholl entstand aus Anlass des 100. Geburtstags der Widerstandskämpferin und begleitet Sophie Scholl in nachempfundener Echtzeit durch die letzten zehn Monate ihres Lebens. Das Angebot lädt junge Menschen dazu ein, sich über Social Media mit der Geschichte des Widerstands zu beschäftigen. Die Serie nimmt ihr Publikum mit täglichen Postings mit in das Leben von Sophie Scholl. Die Macherinnen und Macher verweisen auf eine bemerkenswert stabile Community, die über den gesamten Zeitraum hinweg regen Anteil am Leben von Sophie Scholl genommen habe. Im Kern habe es sich um Nutzerinnen und Nutzer zwischen 18 und 34 Jahren gehandelt, insgesamt hätten 70 % zu den unter 35-Jährigen gezählt.
Von der Fiktion zur Dokumentation: Abschluss von @ichbinsophiescholl
Als Echtzeitserie endet @ichbinsophiescholl am 18. Februar, dem Tag der Verhaftung der realen Sophie Scholl im Jahr 1943. Danach wird es keine Postings von Sophie mehr geben. Stattdessen wird der Kanal bis zum 26. Februar zunehmend dokumentarisch, mit Erinnerungen von Zeitzeugen und Dokumenten. Er endet mit Hinweisen zu Hintergrundmaterial zu den historischen Ereignissen und dem Projekt selbst.
Insta-Live-Talks am 23. und 24. Februar
Gemeinsamer Blick auf das Projekt: Zum Abschluss von @ichbinsophiescholl gibt es für Follower und alle Interessierten die Gelegenheit zum direkten Austausch mit dem Team, in zwei Live-Talks auf Instagram, moderiert von Maria Popov. Am 23. Februar wird die Community ab 18 Uhr eingeladen, sich u.a. mit Luna Wedler über die Erfahrungen mit der Serie, über Emotionen und Erkenntnisse auszutauschen. Am 24. Februar werden ab 15 Uhr u. a. Maren Gottschalk und Hugo David Schmitz am zweiten Insta-Live-Talk teilnehmen, um das Konzept der Serie mit den Usern und allen weiteren Interessierten zu diskutieren.