Drucksache - VIII-0822  

 
 
Betreff: Tourismuskonzept Pankow 2018+
Status:öffentlich  
 Ursprungaktuell
Initiator:BezirksamtBezirksamt
   
Drucksache-Art:Vorlage zur Kenntnisnahme § 15 BezVGVorlage zur Kenntnisnahme § 15 BezVG
Beratungsfolge:
Bezirksverordnetenversammlung Pankow von Berlin
15.05.2019 
24. ordentliche Tagung der Bezirksverordnetenversammlung Pankow von Berlin mit Abschlussbericht zur Kenntnis genommen     

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Anlagen:
VzK§15BezVG BA, 24. BVV am 15.05.19
VzK§15BezVG BA Anlage, 24. BVV am 15.05.19

Siehe Anlage


Begründung:

Bezirksamt Pankow von Berlin

2019

An die
Bezirksverordnetenversammlung

Drucksache-Nr.:

Vorlage zur Kenntnisnahme
r die Bezirksverordnetenversammlung gemäß 15 BezVG

Betr.: Tourismuskonzept Pankow 2018+

Wir bitten zur Kenntnis zu nehmen:

Gemäß § 15 Bezirksverwaltungsgesetz (BezVG) wird berichtet:

Das Bezirksamt hat in seiner Sitzung am ……… folgenden Beschluss gefasst:

Das aus Mitteln des GRW-Förderprogramms finanzierte und von der Beratungsfirma BTE mit Beteiligung verschiedener Partner*innen und touristischer Organisationen erstellte Tourismuskonzept Pankow 2018+ wird als Grundlage und Rahmen für die weitere touristische Entwicklung im Bezirk Pankow zur Kenntnis genommen. (Anlagen).

Begründung

Das Tourismuskonzept Pankow 2018+ stellt die Basis für eine nachhaltige ökonomische Stabilisierung der regionalen Tourismuswirtschaft und für eine Stärkung ihrer Wettbewerbsfähigkeit dar. Die Erarbeitung des Konzeptes erfolgte auf der Grundlage und in Umsetzung des Berliner Konzeptes für einen stadtverträglichen und nachhaltigen Berlin-Tourismus 2018+.

Die in Beteiligungsprozessen erarbeiteten Alleinstellungsmerkmale und Profilierungsstrategien für Pankow im Berlin-Tourismus sollen eine nachhaltige und integrierte Tourismusentwicklung ermöglichen. Mittelfristig wird von einer beschäftigungsfördernden Wirkung und von stabilisierenden Effekten auf den Wirtschaftsfaktor Tourismus ausgegangen.

Dem 2005 erstellten - grundsätzlich positiv bewerteten - Tourismusmarketingkonzept fehlte zwischenzeitlich der aktuelle Bezug zur derzeitigen Entwicklung. Im Rahmen der Aktualisierung wird nun ein TourismusEntwicklungskonzept (vs. Marketing) mit praxisnahen Handlungsempfehlungen, einem möglichst konkreten Leitfaden und umsetzbaren Maßnahmenpaketen o.ä. vorgestellt, das ein Geländer für die touristische Entwicklung des Bezirks darstellen kann. Zielstellung war, ein individuelles und qualitativ auf die Region zugeschnittenes Tourismusentwicklungskonzept, das „Spaß am Besonderen“ erkennen lässt, zu erarbeiten.

Im Rahmen der Erschließung des neuen Konzepts wurden mit Hilfe partizipativer Methoden (z.B. Expertengespräche, Themenworkshops, Fokusgruppen, Befragungs-/Feedbackformate) kooperative Strukturen in der Region gestärkt. Im Ergebnis ist ein Konzept entstanden, das ein konkretes strategisches Fundament bietet, den Tourismusakteuren der Region zur Seite zu steht und einen gemeinsamen Handlungs- und Identifikationsrahmen schafft. Dieses gemeinschaftliche Konzept berücksichtigt alle Ortsteile (auch „die Ränder“) angemessen und erfasst die Heterogenität der Bezirksstruktur in ihrem authentischen Gesamtbild.

Das Konzept befindet sich im Anhang.

Haushaltsmäßige Auswirkungen

nicht bezifferbar

Gleichstellungs- und gleichbehandlungsrelevante Auswirkungen

Im Konzept wird deutlich auf die Qualität der Angebote hingearbeitet. Tourismus für ALLE ist wesentliches Ziel der Entwicklung

Auswirkungen auf die nachhaltige Entwicklung

siehe Anlage

Kinder- und Familienverträglichkeit

Familienfreundlicher Tourismus hat als Querschnittsthema erhebliches Gewicht im Bezirkskonzept und ist ein zentrales Entwicklungsthema.

ren Benn
Bezirksbürgermeister

Rona Tietje
Bezirksstadträtin für Jugend, Wirtschaft und Soziales


Musterblatt Auswirkungen von Bezirksamtsbeschlüssen auf eine nachhaltige Entwicklung im Sinne der Lokalen Agenda 21

Nachhaltigkeitskriterium

keine Auswirkungen

positive Auswirkungen

negative Auswirkungen

Bemerkungen

 

 

quantitativ

qualitativ

quantitativ

qualitativ

 

  1. Fläche

-        Versiegelungsgrad

x

 

 

 

 

 

  1. Wasser

-        Wasserverbrauch

x

 

 

 

 

 

  1. Energie

-        Energieverbrauch

-        Anteil erneuerbarer Energie

x

 

 

 

 

 

  1. Abfall

-        Hausmüllaufkommen

-        Gewerbeabfallaufkommen

x

 

 

 

 

 

  1. Verkehr

-        Verringerung des Individual-verkehrs

-        Anteil verkehrsberuhigter

-        Zonen

-        Busspuren

-        Straßenbahnvorrangschaltungen

-        Radwege

 

x

x

 

 

 

  1. Immissionen

-        Schadstoffe

-        rm

 

x

 

 

 

 

  1. Einschränkung von Fauna
    und Flora

 

x

x

 

 

 

  1. Bildungsangebot

 

 

x

 

 

 

  1. Kulturangebot

 

x

x

 

 

 

  1. Freizeitangebot

 

X

x

 

 

 

  1. Partizipation in Entschei-dungsprozessen

 

x

x

 

 

 

  1. Arbeitslosenquote

 

x

x

 

 

 

  1. Ausbildungsplätze

 

x

x

 

 

 

  1. Betriebsansiedlungen

 

x

x

 

 

 

  1. wirtschaftl. Diversifizierung nach Branchen

 

x

x

 

 

 

Entsprechende Auswirkungen sind lediglich anzukreuzen.

 

 
 

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