Drucksache - VII-0786  

 
 
Betreff: Behutsame Nachverdichtung in Wohngebieten mit Neubauten aus den 50iger und 60iger Jahren ermöglichen
Status:öffentlich  
 Ursprungaktuell
Initiator:Fraktion Bündnis 90/Die GrünenBezirksamt
   
Drucksache-Art:AntragVorlage zur Kenntnisnahme § 13 BezVG /SB
Beratungsfolge:
Bezirksverordnetenversammlung Pankow von Berlin Vorberatung
17.09.2014 
25. ordentliche Tagung der Bezirksverordnetenversammlung Pankow von Berlin überwiesen     
Ausschuss für Stadtentwicklung und Grünanlagen federführender Ausschuss
25.09.2014 
Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Grünanlagen im Ausschuss abgelehnt   
Bezirksverordnetenversammlung Pankow von Berlin Vorberatung
15.10.2014 
26. ordentliche Tagung der Bezirksverordnetenversammlung Pankow von Berlin ohne Änderungen in der BVV beschlossen   
Bezirksverordnetenversammlung Pankow von Berlin Vorberatung
18.02.2015 
29. ordentliche Tagung der Bezirksverordnetenversammlung Pankow von Berlin mit Abschlussbericht zur Kenntnis genommen   

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Anlagen:
Antrag B´90/Grüne 25. BVV am 17.09.14
Beschlussempfehlung StadtGrün 26. BVV am 15.10.14
2. Ausfertigung Beschlussempfehlung StadtGrün 26. BVV am 15.10.14
VzK§13 BA, SB 19. BVV am 18.02.2015

Siehe Anlage

 

 

 

 

 

 

Siehe Anlage

 

 

 

 

 

 

 

Im Bezirk Pankow gibt es zahlreiche Wohngebiete mit Neubauten aus den 50iger und 60iger Jahren, welche in lockerer Zeilenbebauung errichtet wurden und sich in innerstädtischer Lage befinden

Bezirksamt Pankow von Berlin                                                                                                        .2015

 

 

 

 

 

 

An die

Bezirksverordnetenversammlung                                                        Drucksache-Nr.:
 

                                                                                                                in Erledigung der

                                                                                                                Drucksache Nr.: VII-0786

 

 

Vorlage zur Kenntnisnahme

für die Bezirksverordnetenversammlung gemäß § 13 BezVG

 

 

Schlussbericht

 

 

Behutsame Nachverdichtung in Wohngebieten mit Neubauten aus den 50er und 60er Jahren ermöglichen

 

 

Wir bitten zur Kenntnis zu nehmen:

 

In Erledigung des in der 26. Sitzung am 15.10.2014 angenommenen Ersuchens der Bezirksverordnetenversammlung – Drucksache Nr.: VII-0786 –

 

„Das Bezirksamt wird ersucht, ein Modellvorhaben für eine behutsame Nachverdichtung in den Wohngebieten mit Neubauten aus den 50iger und 60iger Jahren in die Wege zu leiten. Gemeinsam mit  Wohnungsbaugesellschaften und – genossenschaften, mit Vertretern der BVV und Bewohnern vor Ort soll in Varianten an Hand eines beispielhaften Standortes, zum Beispiel in Pankow Süd, in einem offenen Workshopverfahren untersucht werden, wie eine Nachverdichtung  sozial, ökologisch, städtebaulich und wirtschaftlich realisiert werden kann. Danach kann im Ergebnis dieser Veranstaltung entschieden werden Baugenehmigungen nach gemäß § 34 BauGB oder durch ein Bebauungsplanverfahren auf den Weg gebracht werden soll. Damit würde auch die innerstädtischen Wohnungsbaupotentiale den wachsenden Bedürfnissen vor allem an bezahlbaren Wohnraum in Pankow und Berlin Rechnung getragen werden.“ –

 

wird gemäß § 13 Bezirksverwaltungsgesetz berichtet:

 

Das Bezirksamt schlägt vor, den Bereich nördlich der Michelangelostraße, begrenzt durch die Michelangelostraße, die Kniprodestraße, die Gürtelstraße und die Greifswalder Straße, im Sinne der Drucksache als Modellvorhaben für eine Ergänzung bzw. eine behutsame Nachverdichtung gemeinsam mit den Eigentümern, den Bewohnern und den Vertretern der BVV zu entwickeln.

 

Grundlage dafür soll der Entwurf des Architekten Frank Görge und des Landschaftsarchitekturbüros Breimann & Bruun aus Hamburg sein. Die Entwurfsverfasser wurden im Ergebnis, des von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt in Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Pankow, dem Liegenschaftsfonds Berlin, der Wohnungsbaugenossenschaft Zentrum und weiteren Gesellschaften ausgelobten städtebaulichen Wettbewerbs, “Wohnen an der Michelangelostraße“, mit dem ersten Preis prämiert. Das Büro Görke soll durch das Stadtentwicklungsamt mit der Vertiefung der städtebaulichen Planung beauftragt werden.

 

Mit der Weiterplanung und Entwicklung dieses bereits schon vorbereiteten Areals würde eine stadtentwicklungspolitische Kontinuität bestätigt werden.

 

Parallel werden durch das Stadtentwicklungsamt Planungen erarbeitet, die den Gesamtbestand der Wohngebiete aus den 50er bis 70er Jahren im Bezirk Pankow identifizieren, beschreiben und bewerten. Damit wurde bereits begonnen.

 

Im Ergebnis dieser Untersuchung wird zu entscheiden sein, welche Wohngebiete in ihrer Funktion und ihrem Bestand ergänzt werden könnten. Wesentliches Kriterium wird hier die Mitwirkungsbereitschaft der Eigentümer und die Akzeptanz der Bewohner sein.

 

 

Haushaltsmäßige Auswirkungen

 

keine

 

 

Gleichstellungs- und gleichbehandlungsrelevante Auswirkungen

 

keine

 

 

Auswirkungen auf die nachhaltige Entwicklung

 

keine

 

 

Kinder- und Familienverträglichkeit

 

entfällt

 

 

 

Jens-Holger Kirchner

Stellv. Bezirksbürgermeister

 
 

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