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Begleitprogramm des Museums Pankow ab 10. Juli 2021 zur Sonderausstellung „Aufbruch und Reformen“ u.a. mit Radtour, Rundgang und Open-Air-Filmreihe

Pressemitteilung vom 08.07.2021

Das Museum Pankow zeigt in der Ausstellungshalle im Kultur- und Bildungszentrum Sebastian Haffner, Prenzlauer Allee 227/228, 10405 Berlin, noch bis zum 24. Oktober 2021 die Sonderausstellung „Aufbruch und Reformen – Pionierinnen und Pioniere der modernen Sozialarbeit in Prenzlauer Berg während der Weimarer Republik“ und lädt zu einem vielseitigen Begleitprogramm ein.

Am 10. Juli 2021 von 14.00-16.00 Uhr bietet das Museum eine geführte Fahrradtour an, Treffpunkt ist die Ausstellungshalle in der Prenzlauer Allee.
Am 22. Juli 2021 ab 18.00 Uhr lädt der Kurator Oliver Gaida zu einem Ausstellungsrundgang zur Person Walter Friedländer ein.
Im Rahmen einer Open-Air-Filmreihe zu Kindheit und Jugend in der Weimarer Republik zeigt das Museum am 21. Juli 2021 den Film „Mädchen in Uniform“ (D 1931, Regie: Leontine Sagan, 91 Minuten) am 4. August 2021 „Die Unehelichen“ (D 1926, Regie: Gerhard Lamprecht, 96 Minuten) und am 18. August 2021 „Tagebuch einer Verlorenen“ (D 1929, Regie: G. W. Pabst, 112 Minuten). Beginn ist jeweils um 21.00 Uhr

Die Teilnahme ist wegen der begrenzten Personenzahl aktuell nur nach Anmeldung möglich. Die Anmeldung kann erfolgen unter: https://forms.gle/bqM8D4YVJUii9wyg9, per Mail an museumsek@ba-pankow.berlin.de oder Tel.: 030 – 90295 3917.

Über die Ausstellung
Die soziale Not großer Teile der Bevölkerung durch die Folgen des Ersten Weltkrieges und der Inflation traf besonders Kinder und Jugendliche. Viele blieben ohne Ausbildung und Beschäftigung. Unter Leitung von Walter Friedländer setzten engagierte Beschäftigte des neu gegründeten Jugendamtes Prenzlauer Berg zahlreiche Reformen für die Jugend um. Ihre Arbeit von überregionaler Strahlkraft ist heute weitgehend unbekannt. Die Ausstellung „Aufbruch und Reformen. Pionierinnen und Pioniere der modernen Sozialarbeit in Prenzlauer Berg während der Weimarer Republik“, die noch bis zum 24. Oktober 2021 gezeigt wird, beleuchtet die neu entstehenden Arbeitsfelder der Jugendpflege und Jugendfürsorge und stellt die zentralen Akteur:innen erstmalig in den Mittelpunkt. Fallbeispiele jugendlicher Fürsorgezöglinge dokumentieren den sozialen Kontext, in welchem die Arbeit stattfindet. Exkurse zu den historischen Zäsuren 1933, 1945 und 1990 ergänzen die Perspektive der Kinder- und Jugendhilfe bis in die Gegenwart.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10.00 – 18.00 Uhr (feiertags geschlossen)

Ein Projekt des Bezirksamtes Pankow von Berlin, Amt für Weiterbildung und Kultur, Museum Pankow im Rahmen von „Berlin 100“, gefördert durch die Lotto Stiftung Berlin und aus den Mitteln des Bezirkskulturfonds Pankow.
Der Eintritt zur Ausstellung und zu den Begleitveranstaltungen ist frei.

Weitere Informationen:
www.berlin.de/museum-pankow sowie bei Facebook und Instagram @MuseumPankow