Drucksache - VIII-0911  

 
 
Betreff: Idyllisches Pankow für Wildbienen
Status:öffentlich  
 Ursprungaktuell
Initiator:Fraktion der CDUBezirksamt
   
Drucksache-Art:AntragVorlage zur Kenntnisnahme § 13 BezVG /ZB
   Beteiligt:Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
Beratungsfolge:
Bezirksverordnetenversammlung Pankow von Berlin
14.08.2019 
25. ordentliche Tagung der Bezirksverordnetenversammlung Pankow von Berlin ohne Änderungen in der BVV beschlossen     
Bezirksverordnetenversammlung Pankow von Berlin
30.10.2019 
27. ordentliche Tagung der Bezirksverordnetenversammlung Pankow von Berlin mit Zwischenbericht zur Kenntnis genommen     

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Anlagen:
Antrag Fraktion der CDU, 25 BVV am 14.8.19
Ausfertigung nach Beschlussfassung CDU und Bü90/Grüne 25., BVV am 15.08.19
VzK§13BezVG BA, ZB 27. BVV am 30.10.19

siehe Anlage


Bezirksamt Pankow von Berlin

01.10.2019

An die
Bezirksverordnetenversammlung

Drucksache-Nr.: VIII-0911/2019

Vorlage zur Kenntnisnahme
r die Bezirksverordnetenversammlung gemäß § 13 BezVG

1. Zwischenbericht

Idyllisches Pankow für Wildbienen

Wir bitten zur Kenntnis zu nehmen:

In Erledigung des in der 25. Sitzung am 14.08.2019 angenommenen Ersuchens der Bezirksverordnetenversammlung Drucksache Nr.: VIII-0911/2019

Das Bezirksamt Pankow von Berlin wird ersucht, zum Schutz der Wildbienen in unserem Bezirk und darüber hinaus relevante Maßnahmen zu ergreifen. Diese sollten mindestens sein:

  •   Auf den Internetseiten des Bezirks Flächen aufführen, auf denen Bürger besonders gut bienenfreundliche Wildblumen aussäen können.
  •   Mittelstreifen von Straßen mit Wildblumen und anderen geeigneten Pflanzen begrünen.
  •   Bestimmte (Rand-)Bereiche in Parks und auf sonstigen Grünflächen für Wildblumen ausweisen, die seltener gemäht werden. Die Bereiche sind so auszuwählen, dass möglichst keine Flächenkonkurrenz mit Erholung, Sport, etc. entsteht.
  •   Prüfen, ob und inwiefern Dächer bezirklicher Gebäude (wild-)bienenfreundlich bepflanzt werden können.
  •   Die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften r dieses Thema sensibilisieren und fachlich unterstützen.
  •   Bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) und der S-Bahn-Berlin GmbH anregen, dass die Dächer von Bus- und Straßenbahn- sowie S-Bahnhaltestellen
    (wild-)bienenfreundlich bepflanzt werden.
  • Informationen zur (wild-)bienenfreundlichen Bepflanzung von Gärten und Balkonen auf den Internetseiten des Bezirks zur Verfügung stellen.“

wird gemäß § 13 Bezirksverwaltungsgesetz berichtet:

Aus der Abteilung SchulSportFMG liegen folgende Hinweise aus dem Fachbereich Hochbau vor:

Mit der Berliner Schulbauoffensive hat der Senat festgelegt, dass bei der Sanierung und dem Neubau von Schulen alle Dächer so herzurichten sind, um einen späteren bzw. nachträglichen Aufbau bzw. die Installation einer Photovoltaikanlage zu ermöglichen. Inwieweit ein wild- oder bienenfreundlich bepflanztes Dach dann noch diesen Anforderungen gerecht wird, kann das Hochbauamt gegenwärtig nicht einschätzen. Auch kann das technische Personal des Fachbereiches Hochbau nicht einschätzen, welche konkreten bautechnischen Anforderungen (Dachaufbauten, Dichtungen, Begehbarkeit, Statik usw.) an eine derart zu gestaltende Dachkonstruktion zu stellen ist. Diese konkreten Anforderungen sind zu formulieren. Weiterhin muss in diesem Zusammenhang auch die Pflege, Wartung und die Sicherheit in den Fokus gestellt und eindeutig geregelt werden.

Im Internet sind bereits zahlreiche Informationen zum Thema, z.B. durch die Naturschutzverbände veröffentlicht, vorhanden.

Das Bezirksamt Pankow – hier unter Federführung der Abteilung Stadtentwicklung und Bürgerdienste hat gegenüber der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz sein Interesse bekundet, Teil des geplanten Pilotprojektes „Mehr Bienen für Berlin – Berlin blüht auf“ zu werden. Ziel des Projektes ist es, einen aktiven Beitrag für die Förderung von Biodiversität zu leisten.

Haushaltsmäßige Auswirkungen

derzeit nicht bezifferbar

Gleichstellungs- und gleichbehandlungsrelevante Auswirkungen

keine

Auswirkungen auf die nachhaltige Entwicklung

siehe Anlage

Kinder- und Familienverträglichkeit

Siehe Anlage

Vollrad Kuhn
Stellv. Bezirksbürgermeister
 

 

Dr. Torsten Kühne
Bezirksstadtrat für Schule, Sport, Facility
Management und Gesundheit

r den Leiter der Abteilung
Umwelt und öffentliche Ordnung


Auswirkungen von Bezirksamtsbeschlüssen auf eine nachhaltige Entwicklung im Sinne der Lokalen Agenda 21

Nachhaltigkeitskriterium

keine Auswirkungen

positive Auswirkungen

negative Auswirkungen

Bemerkungen

 

 

quantitativ

qualitativ

quantitativ

qualitativ

 

  1. Fläche

-        Versiegelungsgrad

x

 

 

 

 

 

  1. Wasser

-        Wasserverbrauch

x

 

 

 

 

 

  1. Energie

-        Energieverbrauch

-        Anteil erneuerbarer Energie

x

 

 

 

 

 

  1. Abfall

-        Hausmüllaufkommen

-        Gewerbeabfallaufkommen

x

 

 

 

 

 

  1. Verkehr

-        Verringerung des Individual-verkehrs

-        Anteil verkehrsberuhigter

-        Zonen

-        Busspuren

-        Straßenbahnvorrangschaltungen

-        Radwege

x

 

 

 

 

 

  1. Immissionen

-        Schadstoffe

-        rm

x

 

 

 

 

 

  1. Einschränkung von Fauna
    und Flora

 

x

x

 

 

 

  1. Bildungsangebot

x

 

 

 

 

 

  1. Kulturangebot

x

 

 

 

 

 

  1. Freizeitangebot

x

 

 

 

 

 

  1. Partizipation in Entscheidungsprozessen

x

 

 

 

 

 

  1. Arbeitslosenquote

x

 

 

 

 

 

  1. Ausbildungsplätze

x

 

 

 

 

 

  1. Betriebsansiedlungen

x

 

 

 

 

 

  1. wirtschaftl. Diversifizierung nach Branchen

x

 

 

 

 

 

 

 

 
 

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